Aus der fruchtbaren Zusammenarbeit der italienischen Möbelmarke MAGIS mit vielen der Designgrössen unserer Zeit entstehen oft unerwartet verspielte und eigenständige Entwürfe, die sich sowohl für den Wohn- wie für den Objektbereich eignen.

Das reduzierte Design des Traffic Sofa von Konstantin Grcic verbindet einen schlanken Rahmen mit bequemen Polstern

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Das reduzierte Design des Traffic Sofa von Konstantin Grcic verbindet einen schlanken Rahmen mit bequemen Polstern

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Zu Beginn musste die führende italienische Möbelmarke Magis, die 1976 von Eugenio Perazza gegründet wurde, die Designwelt von der Raffinesse ihrer originellen, oft extravaganten Produkte überzeugen. Nehmen Sie zum Beispiel Magis Nuovastep: eine kurze, praktische Trittleiter, die 1984 von Andries und Hiroko van Onck entworfen wurde. Sie stiess anfangs auf den Widerstand konservativer Einzelhändler, deren Standardantwort oft lautete: „Eine Trittleiter – gehört die nicht eher in den Baumarkt?“ Kurze Zeit später wurde sie zum Bestseller. Ein weiterer Erfolg war der 1997 von Stefano Giovannoni entworfene Bombo-Hocker mit seiner höhenverstellbaren Säule und seinem umhüllenden, spritzgegossenen ABS-Sitz, der den Rücken stützt. Dann kam die Me Too-Kollektion für Kinder, mit der auch die Kleinsten anspruchsvolle, trendige Designs von grossen Namen wie Eero Aarnio und Enzo Mari geniessen konnten, deren Möbel normalerweise für Erwachsene gedacht waren. Seitdem ist die Zusammenarbeit mit fantasievollen, hochkarätigen Designern ein Teil von Magis Lebenselixier.

Oben: Jaime Hayóns Sessel und Hocker Piña für den Innen- und Aussenbereich. Unten: Traffic-Sessel und -Chaiselongue sind stilvoll und praktisch – die Polster sind eingefasst in einen leichten Metallrahmen

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Oben: Jaime Hayóns Sessel und Hocker Piña für den Innen- und Aussenbereich. Unten: Traffic-Sessel und -Chaiselongue sind stilvoll und praktisch – die Polster sind eingefasst in einen leichten Metallrahmen

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Die Möbel von Magis sind sowohl für den Objekt- als auch für den Wohnbereich bestimmt und werden für ihren hohen Komfort geschätzt. Ein gutes Beispiel ist der Piña-Sessel des spanischen Designers Jaime Hayón, der sowohl für den Innen- als auch den Aussenbereich verwendet werden kann. Seine weichen Polster sind abgerundet und harmonieren perfekt mit dem geschwungenen Gestell des Sessels. Die äussere Metallstruktur im 3D-Rautenmuster erinnert an klassische Polstermöbel mit gesteppten Stoffen. Gleichzeitig spielen die Rauten auf die namensgebende Frucht an. Das Wort Piña bedeutet auf Spanisch Ananas.

Die Kollektion Traffic von Konstantin Grcic kombiniert schlanke Metallrahmen mit geometrischen, an Steinplatten erinnernde Kissen. Die Struktur ist praktisch: Eugenio Perazza selbst beschreibt die Kollektion als "eine Reihe von Elementen, die als einfache Stahlrohrkäfige gedacht sind, in denen die Polster für den Sitz, die Rückenlehne und die Armlehnen untergebracht sind." Trotz der ausgewogenen Proportionen der Polster wirkt die Kollektion elegant. Für Grcic bedeutet sie eine Abkehr von den meist hartkantigen Stahl-Möbeln, die man normalerweise nicht in erster Linie mit Komfort assoziiert. Die Polsterung von Traffic besteht aus Leder oder Kvadrat-Stoffen in neutralen Farbtönen und kräftig orangefarbenen und türkisen Schattierungen, die die zweckmässige Schwere des Rahmens spielerisch überwinden.

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Das Officina-Sofa der Brüder Bouroullec kombiniert informelle Polsterung mit einem robusten und dennoch zierlich wirkenden Metallrahmen. Im Video: Die Herstellung von Officina

Auch die eher informellen Stühle und Sofas der Officina-Kollektion von 2017, die von Erwan und Ronan Bouroullec entworfen wurden, kombinieren üppige Polster mit einem starken Metallrahmen. Im Gegensatz zur Traffic-Kollektion wirken die Polster mit abnehmbaren Bezügen jedoch eher separat und unabhängig vom Rahmen.

Der Rahmen der Brut-Sofas und -Sessel besteht aus robustem Gusseisen. Im Kontrast zur schweren, groben Metallstruktur, die der Kollektion den Namen gibt ("brut" ist Französisch und bedeutet "roh") steht die weiche Polsterung. Erhältlich ist sie unter anderem in poppigen Tönen wie Apfelgrün und Pastellrosa, wobei Rückenlehne und Sitz auf Wunsch in verschiedenen Farben geordert werden können. Da auch neutrale Töne verfügbar sind, lässt Brut sich an alle Interieurs anpassen. Diese äusserst robuste und langlebige Kollektion passt perfekt in öffentliche Räume wie Wartezimmer, Geschäfte und Büros.

Tiefe Polster und eine zylindrische Rückenlehne lockern den soliden Rahmen des Brut-Sofas und -Sessels von Grcic auf; die gepolsterten Komponenten sind auch in spielerisch kontrastierenden Farben erhältlich

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Tiefe Polster und eine zylindrische Rückenlehne lockern den soliden Rahmen des Brut-Sofas und -Sessels von Grcic auf; die gepolsterten Komponenten sind auch in spielerisch kontrastierenden Farben erhältlich

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Das Produktsortiment von Magis ist vielseitig und eignet sich hervorragend für den Objektmarkt. Ob als Tisch, Stuhl oder Regalsystem – es schmückt weltweit Bars, Restaurants, Universitäten und Flughäfen.

Die eigenständigen Designs, wie zum Beispiel der drehbare Stuhl Spun von Thomas Heatherwick oder der Polsterstuhl Cyborg von Marcel Wanders unterstreichen die Flexibilität von Magis und die Fähigkeit, jedem Raum Individualität einzuhauchen. Eine enge und langjährige Zusammenarbeit mit Produktionsstätten in Italien stellt sicher, dass Magis ein zuverlässiger Partner für Qualität ist.


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