Newsletter 12.2009

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie immer um diese Jahreszeit, laufen bei Architonic die Vorbereitungen für die frühjährlichen Messen auf Hochtouren. Im kommenden Jahr werden wir Ihnen unseren dritten Architonic Concept Space, gestaltet von Oskar Zieta und dem CAAD Lehrstuhl der ETH Zürich, auf den wichtigsten internationalen Messen präsentieren. Wir ermöglichen Ihnen vorab erste Einblicke in das 'Making of'.

Als erste Möbelmesse im kommenden Jahr öffnet die imm cologne am 19. Januar ihre Pforten. Gewinnen Sie eine von 200 imm Freikarten!

In unserem Architonic Guide haben wir wie jedes Jahr die besten Aussteller der imm cologne für Sie zusammengestellt. Sie finden den Guide an den Ständen der aufgeführten Hersteller oder direkt als Download in diesem Newsletter.

Lassen Sie sich inspirieren!

Ihr Architonic Team
Zürich | Mailand | Berlin | Barcelona | Kopenhagen | London | Miami
 
 
Bauen mit Luft
Architonic Concept Space III, gestaltet von Oskar Zieta und dem CAAD Lehrstuhl der ETH Zürich
 
Mit dem Concept Space III bildet Architonic bereits zum dritten Mal ein Forum für die architektonische Umsetzung innovativer Entwürfe und Technologien. Nach LAVA und Gramazio & Kohler führt der Zürcher Architekt, Prozessdesigner und Möbelproduzent Oskar Zieta die Serie der Architonic Concept Spaces fort. Premiere wird auf der diesjährigen imm cologne sein, um dann eine Tour zu den wichtigsten Messen des Jahres 2010 zu starten.
In unserem 'Making Of' möchten wir Ihnen einige Einblicke in die komplexe Entwicklung des Concept Spaces III ermöglichen.

  Bauen mit Luft  
Skizzen

Mit seinem charmanten, aufblasbaren Blech-Hocker begeisterte Oskar Zieta nicht nur die internationale Designszene - der kleine 'Plopp' sollte ihm schließlich die gebührende Aufmerksamkeit für seine langjährige Forschungsarbeit am CAAD Lehrstuhl der ETH Zürich unter Professor Hovestadt einbringen. Hier entwickelte der gebürtige Pole mit seinem Kollegen Philipp Dohmen die sogenannte FiDU-Technologie (Freie InnenDruck Umformung) - ein Verfahren, bei dem präzise zugeschnittene und in Kontur verschweisste Bleche unter Hochdruck zu komplexen Volumina aufgeblasen werden. Aus 2D wird 3D - was 'Plopp' im Kleinen demonstriert, besitzt allerdings das Potential für größere Dimensionen.

   
Papiermodelle

Ziel ist es langfristig FiDU-Elemente in der Architektur, beispielsweise in flexiblen Tragwerkssystemen oder Fassadenelementen, einzusetzen. Denn neben den hervorragenden statischen Eigenschaften - das Aufblasen der Bleche führt zu statisch optimalen Körpern - ist FiDU in vielerlei Hinsicht ein besonders sparsames Verfahren. Im Gegensatz zu Spritzguss, Hydroforming oder zur Extrusion, die aufwendige und kostspielige Werkzeuge und Gussformen voraussetzen, benötigt FiDU nicht mehr als eine Matrize und einen Schweissroboter. Die zweidimensionalen Zuschnitte können einfach transportiert und dann vor Ort aufgeblasen werden.

   
Entwurfsvarianten des Architonic Concept Space III

Der diesjährige Architonic Concept Space III bietet Oskar Zieta und seinem Team nun die Plattform, mit der neuen Technologie erstmals ein architektonisches Projekt zu realisieren. "Hier bekommen wir die Chance, unsere Forschungsergebnisse zu demonstrieren. Ausserdem gewinnen wir neue Erkenntnisse über den Produktionsprozess, Proportionen und Materialien, die nur eine 1:1 Umsetzung bieten kann", so Zieta.
Das modulare Tragwerksystem, das aus mehreren identischen und stapelbaren geometrischen Raumstrukturen besteht, setzt sich aus aufgeblasenen und robotisch miteinander verschweissten Segmenten zusammen. Ein austariertes Gleichgewicht an Zug- und Druckkräften verleiht ihnen maximale Stabilität. Durch die regelmässige Aneinanderreihung bildet sich ein Raum, dessen Konstruktion, die kräftigen Knotenpunkte und relativ schmalen Stäbe, an Knochenbau erinnern lässt und zu dessen statischem Prinzip viele Parallelen gezogen werden können.

   
Aufgeblasene Blechmodell in kleinerem Massstab
   
Arbeitsnotizen für die Produktion
   
Entwurf für die imm cologne 2010

"Natürlich wollten wir auch einen Eye-catcher entwerfen, der rein funktionale Messestand hat längst ausgesorgt. Die expressive Erscheinung ist aber trotzdem vor allem das Resultat konstruktiver Berechnungen. Ein Messestand muss flexibel, leicht und stabil sein. Bei diesen Vorgaben landet man sehr schnell bei dem Dreieck, der statisch stabilsten Grundform", erklärt Oskar Zieta.
 
 
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Gewinnen Sie Freikarten für die IMM 2010 in Köln
 
Die imm cologne formuliert für sich selbst den Anspruch, die Wohnwelten von morgen in Szene zu setzen. In der Tat geht die traditionelle Möbelmesse in diesem Jahr mit 'Pure Village' neue Wege, um die ganze Bandbreite des internationalen Möbel- und Interior-Designs zusammen zu führen. Hersteller aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt präsentieren hier ihre neuesten Produkte.

Wer sich bis zum 05.01.2010 anmeldet, hat die Chance, bei Architonic eine der 200 imm Freikarten zu gewinnen.
  Gewinnen Sie Freikarten für die IMM 2010 in Köln
 
 
Architonic Guide imm cologne 2010
Lassen Sie sich leiten
 
Wie jedes Jahr zur imm cologne haben wir für Sie die wichtigsten Hersteller herausgesucht und übersichtlich mit Lageplan und Standnummer in unserem Architonic-Guide zusammengetragen. Der Archtionic-Guide ist an den Ständen aller aufgeführten Hersteller oder hier als Download erhältlich.

  Architonic Guide imm cologne 2010
 
 
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