Wie Remote Work in Zukunft gestalten? SYSTEM 180 hat sich (per Videokonferenz) mit der HPI D-School in Potsdam in Verbindung gesetzt, um Ideen für hybride Räume voranzutreiben.

Der Studio-Entwurf zeigt sich vielseitig einsatzbereit: Vom Ringlicht über rollbare Elemente bis zu wechselnden Hintergründen ist an alles gedacht, um Seminare, Tutorials, Coachings und ähnliche Formate online zu bringen

Warum in die Ferne schweifen: SYSTEM 180 | Aktuelles

Der Studio-Entwurf zeigt sich vielseitig einsatzbereit: Vom Ringlicht über rollbare Elemente bis zu wechselnden Hintergründen ist an alles gedacht, um Seminare, Tutorials, Coachings und ähnliche Formate online zu bringen

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Cronut, Duffins, Brookies: Die Foodbranche hat „hybrid“ längst als Trend erkannt. Aber auch in anderen Bereichen nimmt die Bildung neuer Mischformen zu: Städter organisieren sich ländliche Lebensweisen inmitten der Urbanität und Menschen treffen virtuell und analog aufeinander – im Wechsel oder sogar parallel. Die Grenzen von Zeit und Raum in der weltweiten Kommunikation aufzuheben, ist spätestens seit der Pandemie gang und gäbe.

Während Gebäck-Kombis und urbanes Landleben einwandfrei funktionieren, steht die Hybridisierung der Arbeitswelt noch am Anfang. Doch Unternehmen wie System 180 treiben die Entwicklung voran: Gemeinsam mit der School of Design Thinking des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI D-School) entwickeln die Berliner jetzt Raumkonzepte, die nicht nur innerhalb eines analogen oder virtuellen Raums funktionieren, sondern in beiden gleichzeitig.

Die Zukunft agiler Arbeit vorwegzunehmen, ist für die erfahrenen Hersteller und Entwickler von System 180 mit den Studierenden und der Leitung des Instituts nichts Neues. Schon vor 13 Jahren begann die innovative Kooperation des nachhaltigen Unternehmens mit dem privat finanzierten IT-Institut. Damals war die gerade gegründete HPI D-School auf der Suche nach flexiblen Möbeln, die insbesondere Teamarbeit fördern sollten.

Der Prototyp für einen hybriden Arbeitsplatz von System 180 lässt Platz für zusätzliche Ausstattung und überzeugt dabei im schlichten Design

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Der Prototyp für einen hybriden Arbeitsplatz von System 180 lässt Platz für zusätzliche Ausstattung und überzeugt dabei im schlichten Design

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Im Gegensatz zu klassischen Büromöbeln passte das besonders flexible Modulsystem von System 180 genau zu den Anforderungen der Innovationsschule, vor allem liess es sich schnell für optimale Kollaborationsmöglichkeiten adaptieren. Aus diesem Anwendungsgedanken entstand die Design Thinking Line®, die heute ein fester Bestandteil des System-180-Portfolios ist und den Boom agiler Arbeitsmethoden konsequent begleitet.


Durch die (Reise-)Einschränkungen der letzten Monate sind virtuelle Konferenzen alltäglich geworden. Auch wenn sie die physische Zusammenarbeit nicht vollständig ersetzen können, werden sie ein Teil der neuen Normalität bleiben


Durch die (Reise-)Einschränkungen der letzten Monate sind virtuelle Konferenzen alltäglich geworden. Auch wenn sie die physische Zusammenarbeit nicht vollständig ersetzen können, werden sie ein Teil der neuen Normalität bleiben. Die Vorteile liegen auf der Hand: weltweite Vernetzung von Teilnehmern, Reisekosteneinsparungen, Spontaneität trotz Entfernung, kommunikatives Sehen und Gesehenwerden im besten Sinne, der einfache Austausch von Meinungen, Wissen und Dokumenten und vieles mehr.

Die flexiblen Elemente schaffen funktionale Räume, die eine Verbindung schaffen zwischen analogen und virtuellen Teilnehmer, damit sie als Team gleichberechtigt miteinander arbeiten können

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Die flexiblen Elemente schaffen funktionale Räume, die eine Verbindung schaffen zwischen analogen und virtuellen Teilnehmer, damit sie als Team gleichberechtigt miteinander arbeiten können

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Diverse Tools, virtuelle Whiteboards, multikommunikative Messengerdienste und kollaborative Projektmanagement-Programme sorgen für einen regen Transfer im virtuellen Raum – 24/7. Auf die digitalen Trends wird man nach der Pandemie nicht wieder verzichten, laut Umfragen werden Geschäftsreisen um 50 Prozent zurückgehen und gut ein Drittel aller Betriebe will “Remote Work” als ergänzendes Konzept beibehalten und Agilität fördern.

Das HPI D-School-Team stellt sich der komplizierten Herausforderung, Kollaborationen mit virtuellen und analogen Teilnehmern auf Augenhöhe in gegensätzlichen Räumen zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Studierenden wurden nach der “Customer-Insight-Phase“ Ende 2020 die Anforderungen an die Module definiert und in Kooperation mit System 180 erste Ideen für hybride Einrichtungskonzepte und Möbel für diverse Nutzräume entwickelt.

Neben Studios zur Produktion von Webinars, Moderatoren-Workspaces zur Leitung von Konferenzen und Arbeitsplätze für Coaches, die agile Teams online betreuen, steht der dynamische Teamarbeitsplatz für Gruppen von bis zu sechs Teilnehmenden im Zentrum des Design-Thinking-Prozesses. Solche Teams benötigen schon im physischen Raum hochflexible Teamflächen, um kreativ zu sein, im hybriden Setting potenzieren sich die Ansprüche.

Das Team der HPI D-School arbeitet eng mit den Herstellern und Entwicklern von System 180 zusammen, um hybride Einrichtungskonzepte für diverse Nutzungssituationen zu gestalten

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Das Team der HPI D-School arbeitet eng mit den Herstellern und Entwicklern von System 180 zusammen, um hybride Einrichtungskonzepte für diverse Nutzungssituationen zu gestalten

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Das Hauptaugenmerk liegt bei allen Prototypen auf der sinnvollen Integration von Monitoren, Kameras, Mikrofonen, Beleuchtung und Lautsprechern im Raumsetting. Dabei geht es nicht nur um stimmiges Design und das Erschaffen einer perfekten, kollaborativen Nutzungssituation, sondern um den Erhalt eines Zusammengehörigkeitsgefühls: Alle Teilnehmenden sind Teil eines Ganzen – egal in welchem Raum sie sich befinden.

Zurzeit werden am Hasso-Plattner-Institut die ersten Prototypen getestet. Ein grosser Vorteil des Design-Thinking-Teams ist es, dass es keine Iterationen scheut. Im Open Innovation Prozess werden die neuesten Möglichkeiten des zu integrierenden Technikequipments besprochen, Ergonomie, Funktion und Design kritisch betrachtet und auch die Anordnung der Module in übergeordneten Raumkonfigurationen wird berücksichtigt und durchdacht.


Auf die digitalen Trends wird man nach der Pandemie nicht wieder verzichten, laut Umfragen werden Geschäftsreisen um 50 Prozent zurückgehen und gut ein Drittel aller Betriebe will "Remote Work" als ergänzendes Konzept beibehalten und Agilität fördern


So entstehen die neuen Module auch als konsequente Weiterentwicklung der Design Thinking Line®, deren aufeinander abgestimmte Elemente Planern schon jetzt helfen, mobile Räume für verschiedene Projektphasen und unterschiedliche Teamanforderungen zu gestalten. Das geometrische Design und die flexible Funktionalität der Linie ermöglichen abwechselnd Konzentration oder Kommunikation, kreatives Arbeiten oder Fortbildung.

Aus Erfahrung klug: Auch die Teams der HPI D-School verbinden sich mit System 180 per Videokonferenz, um Ideen für hybride Räume voranzutreiben

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Aus Erfahrung klug: Auch die Teams der HPI D-School verbinden sich mit System 180 per Videokonferenz, um Ideen für hybride Räume voranzutreiben

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Als erfahrene Pioniere wissen die Experten von System 180, dass neue Visionen durchaus auf bewährten Ideen aufbauen und Bewährtes die Innovationen ergänzt: Das FlexBoard Pro wird mit seiner flexiblen Vielseitigkeit und mit für Videokonferenzen matt emaillierter Oberfläche reflexionsfrei die hybride Arbeitswelt bereichern, während der Table T6 sich als modularer Trapeztisch künftig funktional diversen Raumgestaltungen anpassen lässt.

Bleiben wird bei diesen Next-Level-Möbeln für agiles Arbeiten 4.0 selbstverständlich die Qualität und Nachhaltigkeit von System 180, die Architekten und Innendesignern solide Konstruktionen und hochwertige Materialien garantiert. Als kreativer Partner teilt die HPI D-School diese Ansprüche. Zusammen setzen sie neue (Produkt-) Standards.

Wie bei anderen hybriden Entwicklungen, bei denen gegensätzlich scheinende Elemente zusammen das Optimum erreichen, wird die hybride Arbeitswelt mit System 180 und der HPI D-School über räumliche Grenzen hinweg zum hochflexiblen Umfeld für Kollaborationen und Teamwork. Wie das aussieht, werden wir im Herbst erfahren, wenn die Module technisch, ästhetisch und praktisch die virtuelle und analoge Zukunft präsentieren.

© Architonic

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