Architonic zollt dem visionären Gründer und Chefredakteur von Dezeen Tribut.

Marcus Fairs: 1967–2022

Marcus Fairs: 1967–2022 | Aktuelles

Marcus Fairs: 1967–2022

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Mit Schock und tiefer Trauer hat Architonic Anfang dieser Woche vom frühen Tod von Marcus Fairs, dem Gründer von Dezeen, erfahren. Er war ein Pionier, dessen persönliche Leidenschaft – nicht nur für das Kuratieren relevanter Architektur- und Designinhalte, sondern auch für deren demokratische Verbreitung – dazu beigetragen hat, die Art und Weise, wie die Branche sich selbst sieht und hinterfragt, zu prägen. Als Mitstreiter und Schwergewicht in der digital publizierenden Branche werden wir ihn vermissen.

„Marcus' plötzliches Ableben berührt mich sehr, denn es fühlt sich an wie der Verlust eines Weggefährten auf dem Weg zur Digitalisierung von Architektur und Design. Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, ihn mehrmals zu treffen, und war stets beeindruckt von den vielen Facetten seines entschlossenen Charakters und seiner Vision. Meine aufrichtigen Gedanken sind bei der gesamten Dezeen-Familie.“
– Tobias Lutz, Architonic Co-Founder & Managing Director

„Marcus wird eine grosse Lücke in der Welt der Architektur und des Designs hinterlassen. Er war einer der ersten, der die digitale Transformation verstanden hat und Dezeen in nur 15 Jahren zu einer globalen Marke gemacht hat. Ich hatte so viele gute Momente und Gespräche mit ihm und werde ihn als Freund, Unternehmer und Innovator der Branche vermissen.“
– Nils Becker, Architonic Co-Founder

„Mein Mitgefühl gilt Marcus' Partnerin Rupinder und seiner Familie sowie seiner professionellen Familie bei Dezeen. Er hatte eine einzigartige Vision und war ihr verpflichtet, was wiederum dazu beitrug, den Rest der A&D Digital-Publishing-Industrie herauszufordern. Und dafür werden wir ihm ewig dankbar sein.“
– Stephan Bachmann, CEO DAAily platforms

„Das erste Mal traf ich Marcus vor über einem Jahrzehnt auf einer Toilette in Deutschland, um es ganz prosaisch auszudrücken. Wir waren bei einem Hersteller von Badezimmerprodukten, und er wollte gerade die Bühne betreten, um eine Podiumsdiskussion zu moderieren, was er mit Geschicklichkeit und Souveränität tat. Er war ein echter Vordenker. Von seiner Zeit als Chefredakteur des Magazins ICON bis hin zu dem Phänomen, das zu Dezeen wurde, wusste man immer, dass er wusste, wovon er sprach. Die Community wird ihn sehr vermissen.“
– Simon Keane-Cowell, Architonic Editor-in-Chief

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