Offene Kulturen

Weltoffenheit und Transparenz prägen die Gebäude der Kunsthalle Mannheims. Das Restaurant LUXX greift die Themen in seinem Konzept auf und fungiert als Ort der Begegnung. Maximale Öffnungen der Außenfassade lassen den Innenraum mit seiner Umgebung verschmelzen.

Angelehnt an die Historie der Stadt Mannheim wurde die Kunsthalle errichtet. Die Weltoffenheit der unterschiedlichen Kulturen spiegelt sich in der Architektur wider. Die Hamburger Architekten gmp konzipierten das Museum als „Stadt in der Stadt“ mit einem lichtdurchfluteten Atrium im Mittelpunkt, das Blickbeziehungen in alle Richtungen eröffnet. Direkt neben dem Eingang, als Teil der Kunsthalle Mannheims, wurde im Sommer 2018 das Restaurant LUXX eröffnet. „Ohne Unter-schied von Nationen“ lautet hier der Grundsatz. Nach dem Prinzip der Quadratur aufgebaut, steht es für die gesellschaftliche Unterschiedslosigkeit der zahlreichen Nationen, die in den Quadraten der Stadt zuhause sind. Lux bedeutet Licht, das zweite „X“ symbolisiert die Gitterstruktur der Stadt.

Das visuell zurückhaltende Raumkonzept zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Restaurant. Hohe Decken unterstreichen die Offenheit der kulturellen Zusammenkunft. Zudem lässt das reduzierte und offene Design dem Gast viele Interpretationsmöglichkeiten. Die Offenheit im Innenraum wird durch eine große Außenterrasse ergänzt. Um innen und außen grenzenlos zu verbinden und die Transparenz des Gebäudes zu unterstreichen, wurde eine Glas-Faltwand von Solarlux integriert. Schon bei geschlossenen Elementen löst das Faltsystem Highline die räumlichen Konventionen auf und schafft ungewöhnlich weite Blickbezüge. Die filigranen Profile mit einer Ansichtsbreite von nur 99 mm sorgen für maximale Durchsicht. Zusätzlich bietet das System, als einziges auf dem Markt, exzellente Wärmedämmwerte mit einem erreichten Uw-Wert bis 0,8 W/m2K. Panzerglas, das den Anforderungen der Einbruchschutznorm RC2 entspricht, schützt vor ungebetenen Gästen in den Räumen der Kunsthalle.

Mit einer Öffnungsweite von über 13 Metern wird der Restaurantbereich schwellenlos mit dem Außenbereich verbunden und so die Fläche für die Gäste vergrößert. Die bodenbündige Schiene ist komplett barrierefrei und ermöglicht so für Gäste und Personal einen problemlosen Übergang von innen nach außen. Als architektonisches Gestaltungsmittel unterstreicht die Glas-Faltwand das Museums- und Restaurantkonzept als ein weltoffener Ort.

Architect

gmp Architekten

Design Team

OH Studio - Joscha Brose

Property Owner / Client

Bauherr: Stiftung Kunsthalle Mannheim

Eingesetzte Produkte