Anwendungsbereich: Profilglasfassade mit transluzenter Wärmedämmung
Dimension: 1000 m² Fassadenfläche
Standort: 71332 Waiblingen, Deutschland
Projektbeteiligte:
Prof. Hartwig N. Schneider Freie Architekten BDA, Stuttgart
Hense Glasbau GmbH & Co. KG, Dortmund
Kunstschule und Galerie sind in zwei getrennten ca. 6m hohen, größtenteils eingeschossigen hallenartigen Baukörpern verwirklicht, die aber konsequent als eine gemeinsame bauliche Einheit entwickelt wurden. Da natürliches Licht sowohl beim Betrachten von Kunstwerken wie bei der eigenen künstlerischen Tätigkeit eine wesentliche Voraussetzung ist, wurde die bauliche Ausbildung der Hülle beider Baukörper vom Thema Licht und Lichtdurchlässigkeit bestimmt. Beide Gebäude sind von einer durchscheinenden dreischichtigen Hülle aus Profilglaselementen und transluzenter Wärmedämmung TIMax GL umgeben.
Die äußere einschalige Profilglashülle dient als Sonnen- und Witterungsschutz. Diese bildet mit der inneren hinterlüfteten Hülle einen Klimapuffer. Die innere doppelschalige Profilglashülle mit der Wärmedämmung TIMax GL bildet den klimatischen Gebäudeabschluß. Die zusätzlich auf der Innenseite eingebaute weiße Sonnenschutzeinlage TIMax LT verbessert den Blendschutz erhält jedoch dabei die Transluzenz der Fassade und erzeugt eine sehr gleichmäßige Optik der Fassadeninnenseite die gemeinsam mit den weißen Wänden und Decken in der Galerie einen eleganten und ruhigen Hintergrund für die ausgestellte Kunst schafft.
Zusammen erfüllt dieser nach innen wie außen lichtdurchlässige Fassadenaufbau alle Anforderungen des sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes und bietet für die Räume beider Gebäude großzügige blendfreie Beleuchtung mit Tageslicht ohne direkte Einsicht. Gleichzeitig bleibt der Bezug zu Tageszeit und Witterung erhalten. In die Fassade der Kunstschule wurden zusätzlich klar verglaste und öffenbare Fensteröffnungen eingesetzt, die Ein- und Ausblicke erlauben und so den offenen Charakter der Schule unterstützen.
Als Zulieferer prominenter Automarken entwickelt und produziert die BERU AG in Bretten elektronische Komponenten für die Autoindustrie. Die Entscheidung die Fassade aus Profilbauglas mit der technisch aktuellen transluzenten Wärmedämmung von Wacotech zu realisieren wurde durch folgende Kriterien beeinflußt:
max. Flexibilität, das Fassadenmaterial kann ausgebaut und wieder verwendet werden ohne großen Aufwand, Trennung von Primär- und Ausbaustruktur
max. Lichteinfall in die Tiefe des Raumes von Süden und Norden
Kostenminimierung durch Verwendung eines Industrieproduktes als vollwertige Fassade durch die Ergänzungsprodukte TWD, Wärmeschutz- und Sonnenschutzflies
Produktion und Entwicklung erhalten baulich eine gleichwertige Hülle, keine Differenzierung im positiven Sinne.
Der Neubau steht als eigenständiger Kubus mit eigenständigen Materialen auf der Südseite der Werkanlage, ablesbar als Werkserweiterung (Halle 4). Die umlaufend einheitliche Wirkung der Fassade ist gestalterisch gewollt, trotz der unterschiedlichen Anforderungen durch den Brandschutz, dies wurde durch die Verwendung von TIMax Decor weiß erreicht.
Nord-/Südfassade: Doppelschalige Profilbauglasfassade in vertikaler Verlegerichtung:
Aufbau von innen nach außen: Profilbauglas: Profilit K25/60/7 mm (Grünglas) mit Sonnenschutzbeschichtung Plus 1,7, Transluzente Wärmedämmung: Wacotech TIMax GL d= ca. 55,0 mm, Sonnenschutzflies: TIMax LT, Profilbauglas: Profilit K25/60/7 mm (Amethyst).
West-/Ostfassade: Einschalige Profilbauglasfassade in vertikaler Verlegerichtung.
Aufbau von innen nach außen: STB-Wand 25,0 cm, Mineralwolle 12,0 cm, Luftschicht 8,0 cm, Wacotech-Decoreinlage: TIMax Decor weiß, Profilbauglas: Profilit K25/60/7 mm (Amethyst).
Plus
TIMax LT | BERU Electronics
Année de projet
2007
Numéro ID d'Architonic 1099017
Kunstschule Waiblingen / Galerie Stihl
Projekt: Neubau Kunstschule Waiblingen/Galerie Stihl Stadt Waiblingen
Anwendungsbereich: Profilglasfassade mit transluzenter Wärmedämmung
Dimension: 1000 m² Fassadenfläche
Standort: 71332 Waiblingen, Deutschland
Projektbeteiligte:
Prof. Hartwig N. Schneider Freie Architekten BDA, Stuttgart
Hense Glasbau GmbH & Co. KG, Dortmund
Kunstschule und Galerie sind in zwei getrennten ca. 6m hohen, größtenteils eingeschossigen hallenartigen Baukörpern verwirklicht, die aber konsequent als eine gemeinsame bauliche Einheit entwickelt wurden. Da natürliches Licht sowohl beim Betrachten von Kunstwerken wie bei der eigenen künstlerischen Tätigkeit eine wesentliche Voraussetzung ist, wurde die bauliche Ausbildung der Hülle beider Baukörper vom Thema Licht und Lichtdurchlässigkeit bestimmt. Beide Gebäude sind von einer durchscheinenden dreischichtigen Hülle aus Profilglaselementen und transluzenter Wärmedämmung TIMax GL umgeben.
Die äußere einschalige Profilglashülle dient als Sonnen- und Witterungsschutz. Diese bildet mit der inneren hinterlüfteten Hülle einen Klimapuffer. Die innere doppelschalige Profilglashülle mit der Wärmedämmung TIMax GL bildet den klimatischen Gebäudeabschluß. Die zusätzlich auf der Innenseite eingebaute weiße Sonnenschutzeinlage TIMax LT verbessert den Blendschutz erhält jedoch dabei die Transluzenz der Fassade und erzeugt eine sehr gleichmäßige Optik der Fassadeninnenseite die gemeinsam mit den weißen Wänden und Decken in der Galerie einen eleganten und ruhigen Hintergrund für die ausgestellte Kunst schafft.
Zusammen erfüllt dieser nach innen wie außen lichtdurchlässige Fassadenaufbau alle Anforderungen des sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes und bietet für die Räume beider Gebäude großzügige blendfreie Beleuchtung mit Tageslicht ohne direkte Einsicht. Gleichzeitig bleibt der Bezug zu Tageszeit und Witterung erhalten. In die Fassade der Kunstschule wurden zusätzlich klar verglaste und öffenbare Fensteröffnungen eingesetzt, die Ein- und Ausblicke erlauben und so den offenen Charakter der Schule unterstützen.