Docklands | Dock-In Bay Series von Bene

Docklands | Dock-In Bay Series

Hersteller

Designer PearsonLloyd
Einführungsjahr 2012
Architonic ID 1188982

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Im Büroalltag kann es manchmal ganz schön hektisch zugehen. Die Telefone klingeln, der Reißwolf jault, die defekte Kaffeemaschine piepst quer durch den ganzen Raum. Vor allem im Open Office ist diese Betriebsamkeit kaum wegzubringen. Sie ist Teil des Jobs. Da kommt das neue Möbelprogramm DOCKLANDS von Bene gerade recht. Die kleinen Arbeitsnischen, genannt Dock-In Bays, sind geschützte Buchten zum Anlegen und Arbeiten – Ankerplätze im hektischen Büroalltag. Als Rückzugsort bieten sie eine sinnvolle Ergänzung zu den Arbeitsplätzen im Open Space. Oder – wie es die Londoner Designer PearsonLloyd ausdrücken: „Dock-In Bays sind kleine Inseln, kleine geschützte Buchten, an die man im Alltag andocken und in die man sich zum konzentrierten Arbeiten zurückziehen kann.“

DOCKLANDS – der Name ist Programm und nimmt bewusst Anleihen an den urbanen Entwicklungsprojekten in internationalen Hafenstädten wie etwa Hamburg, London oder Melbourne. Aus den traditionellen Hafenanlagen wurden in den letzten Jahren zukunftsorientierte und pulsierende Hot Spots, in denen vor allem Creative Industries eine Nische finden. DOCKLANDS übernimmt diese Qualität und bricht sie vom städtischen Maßstab auf die Dimension des Büros herunter. DOCKLANDS ist jener Ort im Fluss des Arbeitens, in den man sich zurückziehen und auf die eigene Kreativität fokussieren kann.

Dock-In Bays: Inseln für die individuelle Klausur
Das Herzstück der neuen Möbeltypologie sind die Dock-In Bays. Die bewusst kompakt gehaltenen Schreibtischbuchten sind für einen kurzfristigen Aufenthalt in Ungestörtheit konzipiert. Sei es zum Ausweichen aus einem standardisierten Bürosetting oder als Ankerpunkt für Mitarbeiter, die nur kurze Zeit im Büro verbringen – abgeschirmt von Hektik und Betriebsamkeit. „Die Dock-In Bays reagieren auf den Umstand, dass Teamarbeitsbereiche oft laut und voller Aktivität sind“, erklären die beiden Designer Luke Pearson und Tom Lloyd. „Wenn man sich wirklich konzentrieren muss, braucht man dafür einen geeigneten Raum. Diese Rolle kann DOCKLANDS übernehmen. Es ist ein Möbel als Ressource für mehrere Personen, das als alternatives Setting für individuelles, konzentriertes Arbeiten entworfen wurde.“

Dock-In Bays sind der ideale Einzelarbeitsplatz für Navigators und Gatherers, die den Großteil ihrer Arbeitszeit außer Haus oder an mobilen Arbeitsplätzen verbringen und gelegentlich einen zurückgezogenen Schreibtisch benötigen, um dort ihre Issues aufzuarbeiten. Für Connectors, die häufig von Abteilung zu Abteilung wechseln, sind sie außerdem ein idealer Touchpoint für zwischendurch. Geometrie und Texturen nehmen Rücksicht auf eine geschützte Arbeitsatmosphäre.

Gut organisiert auf kleinstem Raum

Im Inneren bieten die Dock-In Bays eine große Bandbreite von Oberflächen und Texturen. Arbeitsplatte und Trennwand können individuell konfiguriert werden. Praktische Accessoires erleichtern nicht nur die Orientierung, sondern werten das Ambiente auf. Ein Anzeiger signalisiert, ob der Arbeitsplatz frei oder besetzt ist. Optional gibt es ein an die Wand befestigtes Ablageboard, einen Kleiderhaken sowie eine integrierte Leuchte des LED-Herstellers Nimbus.

Räumliche Exklusivität auf gut zwei Quadratmetern
Die hochwertigen Einzelarbeitsplätze können in unterschiedlichen Konfigurationen aufgestellt werden, wobei sich die Soft Wall in jedem Fall um den Arbeitsplatz und somit auch um den Nutzer schmiegt. Die freistehende Open Bay mit der U-förmigen Soft Wall fasst einen Arbeitsplatz, der vorne und seitlich geschützt ist. Die so genannte Single Bay mit der C-förmig umlaufenden Soft Wall bietet zudem Schutz im Rückenbereich.

Dank gerader Wandelemente, die Verkabelung und Plug-Boxen aufnehmen, können die Dock-In Bays auch unterteilt werden. Twin Bay oder Double Bay bieten unterschiedliche Möglichkeiten der Kombination, wobei der Nutzer die Wahl zwischen face-to-face und back-to-back hat. Auch eine serielle Aneinanderfolge von nebeneinander liegenden Arbeitsplätzen ist möglich. Abhängig von der gewünschten Konfiguration stehen die Größen 102 oder 110/60 cm und 140/70 cm zur Auswahl. Die Höhe der Soft Walls von 142 cm ermöglicht einerseits ein ungestörtes Arbeiten im Sitzen, andererseits lässt sich im Stehen das gesamte Büro überblicken. Die besonderen Eigenschaften des Open Space bleiben dabei bewahrt. Ergänzt wird die Produktfamilie DOCKLANDS von kompakten Service Docks für Drucker und technisches Equipment, von Coat Rack und Phone Booth.

Andocken an eine neue Ära des Arbeitens
Nicht von ungefähr erinnert DOCKLANDS an die Möbelserie PARCS, die ebenfalls von PearsonLloyd für Bene designt wurde und seit Herbst 2009 erhältlich ist. Da wie dort ist das Design von abgerundeten Ecken, einladenden Nischen und weich gepolsterten, akustisch wirksamen Soft Walls geprägt. Charakteristisches Merkmal der DOCKLANDS ist die umlaufenden Soft Wall in unterschiedlichen, wählbaren Farben und Stoffqualitäten. Akustikpaneele in der Unterkonstruktion verhindern zudem ein Interferenzecho im Möbel und erhöhen die akustische Wirksamkeit im Raum. Darüber hinaus eignen sich DOCKLANDS Elemente auch als visueller Raumteiler, der das Großraumbüro segmentiert, ohne in die bauliche Struktur des Gebäudes einzugreifen. Somit kann jederzeit unkompliziert umgebaut werden.

„In den letzten zwanzig Jahren haben Büroplaner einen sehr pragmatischen Ansatz verfolgt“, erklären Luke Pearson und Tom Lloyd. „Der Fokus war darauf gerichtet, den vorhandenen Raum möglichst optimal zu nutzen. Heute wissen wir jedoch, dass diese Flächeneffizienz nur ein Faktor von vielen ist. Viel wichtiger sind Themen wie etwa Produktivität, Motivation und räumliche Organisation. Im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitsplatzlösungen bringt DOCKLANDS eine sehr andersartige visuelle und konstruktive Kultur. Wir sind davon überzeugt, dass DOCKLANDS die Anmutung der Büroumgebung radikal verändern wird. Dank DOCKLANDS wird der Büroalltag weicher und menschlicher."
„Am Beginn des Projekts stand eine Untersuchung, bei der die Aktivitäten rund um den Arbeitsplatz dekonstruiert und anschließend wieder neu zusammengefügt wurden“, sagen PearsonLloyd. „Es wurde sehr deutlich, dass die Büromöbelbranche auf viele Bedürfnisse in heutigen Arbeitsprozessen nicht eingestellt ist. Es gibt klassische Schreibtische, gemeinschaftliche Zwischenzonen und formelle Besprechungsbereiche, aber für informelle, zurückgezogene Arbeitssituationen und Beschäftigungsformen mangelt es immer noch an entsprechenden Office-Möbeln. All diese Beobachtungen haben wir in DOCKLANDS einfließen lassen.“



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