wiewiorra hopp architekten

Berlin | Since 1999

Townhouse am Friedrichswerder

Berlin | Germany | Completed 2009

wiewiorra hopp architekten-Townhouse am Friedrichswerder
photographer: Thorsten Klapsch
wiewiorra hopp architekten-Townhouse am Friedrichswerder
photographer: Thorsten Klapsch
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photographer: Thorsten Klapsch
Das Townhouse ist ruhig und minimalistisch gestaltet. Es ist ein Ort, der als Hauptstadtrepräsentanz für prominente Mieter konzipiert ist, die einerseits ein öffentliches Leben führen und andererseits Rückzug brauchen, die aber auch die gestalterische Freiheit fordern, ihren individuellen Genres entsprechend, im Privaten zu repräsentieren. Der Ausbau hält sich im Hintergrund, edle Materialien bestimmen den Grundklang der Räume. Großvolumige Möbel unterstreichen die lineare Weite der Räume und verbinden zudem die Geschosse, sie begleiten horizontal und vertikal durch die Ebenen und vermitteln so zwischen Nutzer und Raum.

Die Innengestaltung verstärkt die Präsenz persönlicher Stücke wie Möbel und Kunst, ohne die Linie des Raumkonzeptes zu verwischen. Dennoch bietet das Haus großvolumige Stauflächen und höchsten Komfort – eine großzügige Maßstäblichkeit.
wiewiorra hopp architekten hat den fertigen Rohbau der Architektin Johanne Nalbach adaptiert und als immaterielle weiße Raumskulptur konzipiert. Der schmale Baukörper wird durch die langgestreckte Möblierung inszeniert, ohne dass den Räumen ein zusätzliches Element gegeben wird. Hierdurch erhalten die Räume ihre Klarheit und Funktionalität.
Erdgeschoss und Beletage gehen räumlich durch den 6m-Luftraum und das vertikal mäandernde Möbel ineinander über. Unten eine Raumfolge von Empfang, Bar, Kamin und Salon, oben wird Kochen und Essen als Ereignis an einem 15m langen Möbel inszeniert. In den oberen Geschossen werden die Räume dichter und privater, die Materialien und Farben werden Kontrastreicher. Die seitliche Beleuchtung der Treppen unterstreicht die linearen Räume.
Der Einsatz von Material ist zurückhaltend, eher minimalistisch, und entspricht den Erfordernissen der Nutzung. Die Form wird durch den geeigneten Werkstoff materialisiert. Material und Form werden zu einer sich gegenseitig bedingenden und inspirierenden Einheit. Subtile Materialität zurückhaltend, minimalistisch eingesetzt gibt Auskunft über Eigenschaft und Charakter und lässt Freiräume für den Bewohnenden.

Design team:

Interior: wiewiorra hopp architekten
Hochbau: Johanne Nalbach

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