Photographe : Gudrun Theresia de Maddalena, Tübingen (D)

Edition Panorama de Beat Consoni AG I Architekt BSA SA | Musées ×

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Produits spécifiés

Der Bauplatz in Form einer Baulücke liegt in de Mannheimer Innenstadt innerhalb der charakteristischen Quadratstruktur. Die umliegende Bebauung bildet eine geschlossene Strassenflucht bestehend aus 3 bis 4 geschossigen Massivbauten, die zumeist aus der Gründerzeit stammen. Der zugunsten des Neubaus abgebrochene Bestand war nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nur provisorisch in Stand gesetzt worden und überwiegend nicht mehr nutzbar.
Kennzeichnend für die vorhandene Struktur ist einerseits die Aufteilung in Vorder- und Hinterhaus mit einem dazwischen liegenden Hof sowie die Gliederung der Strassenfront in eine meist abgesetzte Erdgeschosszone mit einzelnen Läden und darüber liegende Wohngeschosse.

Der Neubau führt die vorgefundene Struktur von Vorderhaus / Hof / Hinterhaus weiter. Unter Berücksichtigung der vorgesehenen Nutzung und der baulichen Umgebung wurden im Vorderhaus eine öffentliche Galerie sowie Büros in den Obergeschossen und im Hinterhaus Wohnungen verschiedener Grösse verwirklicht. Der dazwischen liegende Innenhof und das verbindende Untergeschoss mit einer Tiefgarage stehen den Nutzern beider Häuser zur Verfügung.

Die volumetrische Gestaltung der zwei viergeschossigen Baukörper unterscheidet sich der Nutzung und der Lage entsprechend. Die Strassenfassade des Vorderhauses verfügt über ein langes Schaufenster im Erdgeschoss sowie den eingezogenen Haupteingang. Die darüber liegenden grossformatigen Bandfenster repräsentieren die Regelgeschosse, während die obersten Geschosse beider Häuser mit einem geschlossenen Fassadenteil die Dachflächen der angrenzenden Häuser interpretieren. Die darin angelegten Wohnräume werden über verschiedene Dachterrassen belichtet. Im Hinterhaus weisen die Wohnungen entsprechend differenzierte Fensteröffnungen mit eingezogenen Loggien auf. Die Hoffassaden beider Häuser sind grossflächig verglast.
Der Innenhof, als gemeinschaftlicher Aussenraum, bildet mit seinen diagonal versetzen Hauseingängen das Zentrum der Anlage. Durch die grossflächigen Verglasungen werden Durchblicke ermöglicht, welche die Tiefe des Grundstücks und die eingefügte Schichtung spürbar machen.
Die Wohn- und Büroräume beider Häuser sind jeweils um einen festen innen liegenden Kern angeordnet, der die Sanitärräume und die Steigzonen aufnimmt. Dabei ermöglicht die offene Grundstruktur die Verbindung der hofseitigen und der strassenseitigen Raumschicht respektive die Durchsicht in die angrenzenden Aussenräume.

Der Bauherrschaft war es von Beginn an ein Anliegen das Bauwerk offen und im Sinne der Moderne in Sichtbeton zu realisieren. Aus architektonischer Sicht stand diesem Anliegen im muralen Stadtgefüge nichts entgegen, wobei bei der Gestaltung einerseits die umgebende Bebauung und andererseits die materialgerechte Anwendung zu berücksichtigen war.
Mit der Skelettbauweise ist daher eine den Eigenschaften des Materials Beton entsprechende Konstruktionsart gewählt worden. Einzelne Innenwände und Stützen übernehmen im Verbund mit den Decken die Lastabtragung, wobei die Aussteifung durch die massiven Innenwände erfolgt. Somit wird eine Flexibilität im Bezug auf die Raumaufteilung im Innenraum erreicht. In den Fassaden, die nur ihr Eigengewicht tragen, fungieren die geschlossenen Fassadenteile als Überzüge und ermöglichen damit grosse horizontale Fensterbänder.
Die Materialisierung im Innern ist auf wenige Elemente reduziert. Während die tragenden Innenwände und die Decken in Sichtbeton ausgeführt wurden, bleiben die weiss gestrichenen Leichtbauwände als flexible Elemente erkennbar. Der Boden ist mit Eichenparkett belegt.

Client:

Bernhard und Sebastian Wipfler / Edition Panorama GmbH (D)

Project partners:

Generalunternehmer: Ed. Züblin AG, Direktion Karlsruhe, Bereich Mannheim (D)

Photographe : Gudrun Theresia de Maddalena, Tübingen (D)

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