Vom 18. bis 22. November 2015 ist es wieder soweit: Die internationale Interior-Design-Messe „neue räume“ öffnet ihre Tore in der Zürcher ABB Halle, um auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll zeitgenössische Entwürfe internationaler Designkultur zu präsentieren und gleichzeitig Zürich als Design-Hotspot hervorzuheben. Mit renommierten Ausstellern aus dem Bereichen Interior Design will die größte Design-Plattform der Schweiz bereits zum achten Mal Interessierte inspirieren und einem breiten Publikum das Thema Design näherbringen. Zahlreiche Sonderschauen – darunter vier Projekt zum Thema „Wohnarchitektur“ sowie die bereits etablierte Ausstellung „neue räume in the city“ und die Nachwuchsbühne „Young Lables“ – runden das Programm ab.

Der Designer und Architekt Stefan Zwicky hält als Kopf und Organisator der in jedem ungeraden Jahr stattfindenden „neuen räume“ zahlreiche Highlights für die Besucher bereit. Neben den Sonderschauen und einem ausgewählten Abendprogramm bilden vor allem die zahlreichen Aussteller und ihre Produkte das Herz der Messe. Immer mehr Hersteller – darunter in diesem Jahr COR, Cubit, Kinnasand, Montana, Röthlisberger und Thonet – nutzen die „neuen räume“, um ganz neue Produkte das erste Mal zu zeigen. „Wir freuen uns sehr, Zürich mit dieser Ausstellung als Zentrum, Begegnungsort und Plattform für alle Designer und Design-Fans zu etablieren“, so Zwicky.

Meeting Point „neue räume“ © H. Unger

„neue räume“ – der Design-Hotspot Zürich | Messen

Meeting Point „neue räume“ © H. Unger

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Zum Programm zählen erneut bereits etalierte Sonderschauen. So bietet „neue räume in the city“ neue Entfaltungsmöglichkeiten für Interior-Designobjekte in Geschäften, Schaufenstern, Cafés, Lounges, Innenhöfen und in weiteren außergewöhnlichen Locations in der Zürcher Innenstadt. Mehr als 30 ausgewählte, branchenfremde Geschäfte und Gastronomiebetriebe werden mit beteiligten Herstellern von Möbeln, Leuchten, und Textilien zusammengebracht. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Orell Füssli, Sprüngli, Modissa und Landolt-Arbenz – ein Entdeckungsspaziergang durch die Zürcher Innenstadt lohnt sich.

neue räume in the city – Fritz Hansen @Wagner Tabak Lädeli

„neue räume“ – der Design-Hotspot Zürich | Messen

neue räume in the city – Fritz Hansen @Wagner Tabak Lädeli

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Bereits zum dritten Mal bieten die „neuen räume“ Forum und Bühne für junge Talente. Ganz unbekannt sind die unter dem Titel Young Labels versammelten Jungdesigner und Hersteller jedoch nicht – und in der ABB-Halle beweisen sie auf 250 m2, dass es sich lohnt, ihre Namen zu kennen. Von liebevoll gestaltete Zementfliesen über Lichtlösungen aus recycelten Materialien und außergewöhnlichen Kindermöbeln bis zu handgefertigten Mohair-Teppichen nach finnischer Tradition: Auf die Besucher wartet Vielversprechendes und Überraschendes von folgenden Designern und Herstellern: 2mol GmbH, Anna Saarinen, blueroom design & architektur, Eldvarm, Famoco, Hey Sign, Imperfectdesign, Kästern’s Söhne, Klybeck, Kyburz Made, Piuric, Plattenladen, Schönstaub und Steve Léchot Luminaires.

Young Labels © H. Unger

„neue räume“ – der Design-Hotspot Zürich | Messen

Young Labels © H. Unger

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In diesem Jahr dreht sich bei den vier Projekten und Inszenierungen, die unter dem gemeinsamen Titel „meuble - immeuble“ präsentiert werden, alles um die Beziehung zwischen Architektur und Design. Denn Raum und Einrichtung bedingen sich gegenseitig – ohne ‚immeuble’ kein ‚meuble’. Raumbildende Materialien, Atmosphäre und Möblierbarkeit sind wichtige Faktoren wenn es um Investitionen in Immobilien geht und somit von entscheidender Bedeutung schon in der Planungsphase. Eine Installation zu den Feldhäusern von MVRDV in Emmen, die Schau „Raumstimmung“, welche sich mit der Transformation des ehemals industriell genutzten Zwicky Areals am Stadtrand von Zürich in Dübendorf/Wallisellen beschäftigt, sowie zwei Projekte mit studentischer Beteiligung –  die Gestaltung eines Appartements im Hard Turm Park und ein Stadtplanungskonzept für Glasgow – stellen den Umgang mit dieser Wechselwirkung und die daraus resultierenden Möglichkeiten eindrucksvoll und anschaulich dar. So wird den Besuchern der „neuen räume 15“ das Zusammenspiel von Raum und Einrichtung in der ABB-Halle auf atmosphärische und spannende Art näher gebracht.

Eine Installation, die sich mit den Feldhäusern in Emmen befasst, wird die Messebesucher staunen lassen

„neue räume“ – der Design-Hotspot Zürich | Messen

Eine Installation, die sich mit den Feldhäusern in Emmen befasst, wird die Messebesucher staunen lassen

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Auch in diesem Jahr präsentieren sich auf den neuen räumen wieder renommierte Schweizer Möbelhersteller unter dem gemeinsamen Nenner „swiss made“. Die diesjährige Sonderschau unter dem Titel „CH-Motel“, eine Kooperation mit Fiat, zeigt innovative Produkte mit hohem Fertigungsniveau und solidem Gebrauchswert. Welchen Stellenwert Schweizer Design auf der Welt hat, wird schnell klar, wenn man die Namen der CH-Gruppe liest. Die Firmen zählen zu den angesehensten Schweizer Herstellern und werden auf den neuen räumen von dem Designer Benjamin Thut in Szene gesetzt. Neben Klassikern und Bestsellern werden in der ABB-Halle auch aktuelle Produktneuheiten gezeigt. Mit dabei sind beispielsweise Thut Möbel, Kollektion Röthlisberger, Lehni, Seledue, Embru und Ign.Design.AG.
Auch das atelier oï hat sich für „neue räume 15“ was ganz besonderes überlegt. Ihre Installation widmet sich dem Wissen über Papier und dessen Verarbeitung. Diese Arbeit folgt auf eine Reihe von Projekten, welche atelier oï aktuell in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Manufakturen in Japan realisiert.

Auch die Installation des atelier oï – inspiriert von japanischer Papierverarbeitung – will die Besucher überraschen

„neue räume“ – der Design-Hotspot Zürich | Messen

Auch die Installation des atelier oï – inspiriert von japanischer Papierverarbeitung – will die Besucher überraschen

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Auch das formforum Schweiz zeigt in der ABB-Halle eine Auswahl herausragender Produkte aus den Denk- und Handwerkstätten seiner Mitglieder. Bei den „neuen räumen 15“ präsentiert der Verein Projekte aus den Bereichen Möbel, Produktdesign, Keramik, Textil, Papier, Schmuck, Metall, Glas und Holz. Das formforum hat sich die Förderung der zeitgenössischen und experimentellen Gestaltung auf die Fahne geschrieben. Die Mitglieder werden in ihrer Tätigkeit, in der Entwicklung ihrer gestalterischen Kompetenz, ihrer innovativen Kräfte und ihrer unternehmerischen Fähigkeiten unterstützt. Zudem verschafft der Verein ihnen durch Kooperationen – wie beispielsweise mit den „neuen räumen“ – Präsenz in der Öffentlichkeit. Der größte Verbund eidgenössischer Innenarchitekten VSI/ASAI ist während der gesamten Messezeit mit einer Beratungsstelle präsent. Mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung möchten sie den Ratsuchenden Entscheidungen erleichtern und neue Perspektiven für Bauprojekte, Umbauprojekte und Einrichtungsfragen eröffnen. Für die individuelle Beratung durch professionelle Innenarchitekten und Innenarchitektinnen wird empfohlen, die entsprechenden Unterlagen, wie z.B. Baupläne und Skizzen mitzubringen.

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