Unsere Art zu arbeiten hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Mit modularen Systemen und speziell zugeschnittenen Sonderlösungen sorgt der deutsche Büromöbelhersteller PALMBERG dafür, dass das Bürointerieur die Arbeitsabläufe unterstützt, statt im Weg herumzustehen.

Havenhuis Antwerpen – Architektur: Zaha Hadid, Planung: Forum Office, Foto: Sarah Blee

Come on let's work: PALMBERG | Aktuelles

Havenhuis Antwerpen – Architektur: Zaha Hadid, Planung: Forum Office, Foto: Sarah Blee

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Die einen sprechen von einem Schiff, die anderen von einem Diamanten. Es könnte aber auch ein UFO sein, das da im Hafen von Antwerpen gelandet ist. Die Rede ist vom neuen Hafenhaus, das nach Plänen von Zaha Hadid erweitert wurde. Auf den ersten Blick stechen die spektakuläre Architektur und das auffällige Fassadenkleid heraus. Der Eindruck setzt sich im Innenraum fort. Auf Wunsch des Bauherrn wurde der Charakter des Baus im Inneren gespiegelt und zugleich eine offene Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter erzeugt.

Das Beispiel zeigt eindrücklich, welche Aspekte aktuell im Fokus der Büroplanung stehen: Zum einen sind das die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und zum anderen spezifische Firmenprofile, die sich in der Bürogestaltung ausdrücken sollen. Planer arbeiten daher an der Schnittstelle von Architektur, Design und Unternehmenskultur. Für Büromöbelhersteller wiederum bedeutet dies, nicht mehr nur als Produzenten von Produkten und Systemen zu agieren, sondern auch die Rolle von Beratern zu übernehmen und Sonderlösungen anzubieten.

Havenhuis Antwerpen – Architektur: Zaha Hadid, Planung: Forum Office, Fotos: Sarah Blee, Produkte: Crew, Kit, Systo Tec

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Havenhuis Antwerpen – Architektur: Zaha Hadid, Planung: Forum Office, Fotos: Sarah Blee, Produkte: Crew, Kit, Systo Tec

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War die Bürogestaltung vor einigen Jahren noch ein Nischenmarkt, hat sie sich heute zu einem relevanten Sektor gewandelt. Viele Arbeitgeber haben erkannt, dass ein besseres Klima am Arbeitsplatz die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter erhöht. Hinzu kommt, dass sich unsere Art zu arbeiten grundlegend verändert hat, bedingt durch den Wandel von der Industrieproduktions- zur Dienstleistungsgesellschaft und durch die digitale Revolution, die neue Tools und Arbeitsweisen mit sich gebracht hat.

Gefragt sind in der Büroplanung heute flexible, modulare Systeme und speziell zugeschnittene Sonderlösungen und Massanfertigungen. Ein gutes Beispiel ist das eingangs erwähnte Antwerpener Hafenhaus. Zur Umsetzung des Projekts entschied man sich für das deutsche Unternehmen PALMBERG, das dynamische Arbeitsbereiche mit einer offenen Atmosphäre zur Förderung von Teamarbeit und Kommunikation konzipierte. Zudem wurden verschiedene Sitz-/Stehsonderlösungen entwickelt, die sich an die individuellen Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen. In Analogie zur Gebäudehülle wurden die Tischflächen teils als Trapeze ausgeführt, wodurch eine Verbindung zur Architektursprache Hadids entstand.

Coca Cola HQ, Berlin – Architect: NPS Tchoban Voss, Interior design: pro m2, Photographer: Werner Huthmacher, Products: Pensum, Kit, Orga Plus

Come on let's work: PALMBERG | Aktuelles

Coca Cola HQ, Berlin – Architect: NPS Tchoban Voss, Interior design: pro m2, Photographer: Werner Huthmacher, Products: Pensum, Kit, Orga Plus

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Für Planer hört die Gestaltung also nicht an der Türschwelle auf, sondern wird erst durch das Innenraumdesign komplementiert. Dies zeigt sich insbesondere dann, wenn die Firmenkultur auch über die Architektur repräsentiert werden soll. Die Coca-Cola Deutschlandzentrale in Berlin-Friedrichshain planten Tchoban Voss Architekten beispielsweise als transparenten Bau mit nachhaltigem Energiekonzept. Dem Image der Marke entsprechend, sollte für die Mitarbeiter ein innovatives Arbeitsumfeld geschaffen werden. Auch hier lag die Verantwortung für die Ausstattung der Büros in den Händen von PALMBERG. Es galt 9.300 Quadratmeter zu strukturieren und in zeitgemässe, funktionale Büroflächen zu verwandeln. Dem Ansatz von Coca-Cola folgend wurde dies mit variablen, ergonomischen Tischsystemen und vielseitigen Stauraumvarianten umgesetzt, die sich durch Funktionalität und eine moderne Formensprache auszeichnen.

Doch wer ist die Firma PALMBERG eigentlich? Immer öfter setzen die Grossen der Wirtschaft auf das Familienunternehmen aus Schönberg in Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch bei mittelständischen Betrieben und Kleinunternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen und Institutionen fällt die Wahl häufig auf PALMBERG mit seinen hochwertigen und nachhaltigen Büromöbellösungen. So zählt PALMBERG unter anderem auch die Flügel- und Klaviermanufaktur Steinway & Sons und die AXA Versicherungsgruppe zu seinen Kunden und stattete das Innenministerium Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf sowie die AIDA-Zentrale in Rostock mit seinen Produkten aus.

Axa, Hamburg – Interior design: merTens AG, Photographer: Andrea Dingeldein, Products: Pensum, Crew und Prisma 2

Come on let's work: PALMBERG | Aktuelles

Axa, Hamburg – Interior design: merTens AG, Photographer: Andrea Dingeldein, Products: Pensum, Crew und Prisma 2

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Neben Schreibtischen, Büroschränken, Ordnungssystemen und Möbeln für den Empfangsbereich umfasst das Sortiment ein Büroküchensystem und Stellwandsysteme zur visuellen sowie akustischen Bürooptimierung. Letztere sind im Zuge der aufkommenden offenen Bürostrukturen von grosser Relevanz. Aber auch Küchen spielen in heutigen Büros mit der zunehmenden Vermischung von Arbeits- und Privatwelt eine wichtige Rolle als Treffpunkt und Ort für den Austausch.

Ein Tisch und ein Stuhl reichen für die Ausstattung zeitgemässer Arbeitsumgebungen längst nicht mehr aus. Die Aufgabe „Büro“ stellt Planer und Hersteller immer wieder vor neue Herausforderungen, die sich mit dem stetigen Wandel unserer Arbeitsweisen auch künftig verändern werden. PALMBERG scheint das verstanden zu haben, weshalb wir sicher sind, dass wir noch viel von der Firma hören (und sehen) werden.

© Architonic

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