Bjarke Ingels über freie Sicht und die Architektur als Kraft für das Gute in der neuesten Ausgabe von 'My Point of View', der Filmreihe des Schweizer Schiebefensterherstellers SKY-FRAME.

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In dem von Sky-Frame für die Reihe My Point of View produzierten Film spricht Bjarke Ingels über seine Haltung als Architekt: Nicht das Produkt steht hier im Fokus, sondern ein persönliches Bekenntnis zu Weite, Ausblick, Natur und Raum

Er ist so etwas wie der Rockstar unter den zeitgenössischen Architekten: Wenn er eine Bühne betritt und über Projekte und seine Haltung als Gestalter spricht, ist sein Publikum gebannt und begeistert zugleich. Das hat auch mit seinem selbstbewussten Auftreten zu tun, seinem schnellen, pointierten Redefluss, seinem stechenden Blick. Die Rede ist natürlich von Bjarke Ingels, dessen Entwürfe seit einigen Jahren weltweit für Furore sorgen. Um seine Ideen zu veranschaulichen, reichen ihm manchmal sogar Lego-Steine und -Figuren: architektonische Visionen haben manchmal einen sehr spielerischen Ursprung!

Ein Mann mit einer Vision: Der 45-jährige Ingels gehört zu den Stars der internationalen Architekturszene. Das hat auch mit seinem selbstbewussten Auftreten zu tun, seinem schnellen, pointierten Redefluss, seinem stechenden Blick

Sky-Frame: Willkommen an Bord! | Aktuelles

Ein Mann mit einer Vision: Der 45-jährige Ingels gehört zu den Stars der internationalen Architekturszene. Das hat auch mit seinem selbstbewussten Auftreten zu tun, seinem schnellen, pointierten Redefluss, seinem stechenden Blick

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Als Architekt vereint der 45-jährige zwei weit auseinander liegende Eigenschaften: Pragmatismus und eine durch und durch unkonventionelle Herangehensweise, die nach neuen Lösungen sucht. Ingels spielt mit Formaten, Dimensionen und Strukturen, die sich zu spektakulären baulichen Gebilden formieren und definiert so Räume und Baukörper völlig neu. Sein hohes, weitläufiges Studio in einer ehemaligen Fabrik wirkt wie ein riesiger Spielplatz für das von ihm gegründete Architekturbüro BIG – der unbescheidene Name steht übrigens schlicht für Bjarke Ingels Group.


“Als Architekt vereint Ingels zwei weit auseinander liegende Eigenschaften: Pragmatismus und eine durch und durch unkonventionelle Herangehensweise, die nach neuen Lösungen sucht”


Sein Studio in einer ehemaligen Carlsberg-Fabrik in Kopenhagen wirkt wie ein riesiger Spielplatz für das von ihm gegründete Architekturbüro BIG (Bjarke Ingels Group). Darunter: ein Architektur-Modell, entwickelt von Ingels und seinem Team

Sky-Frame: Willkommen an Bord! | Aktuelles

Sein Studio in einer ehemaligen Carlsberg-Fabrik in Kopenhagen wirkt wie ein riesiger Spielplatz für das von ihm gegründete Architekturbüro BIG (Bjarke Ingels Group). Darunter: ein Architektur-Modell, entwickelt von Ingels und seinem Team

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In einem neuen Kurzfilm lernen wir Ingels von einer ganz anderen, leiseren Seite kennen. Produziert hat ihn die Sky-Frame AG, die Schweizer Herstellerin für rahmenlose Schiebefenster, für ihre Reihe My Point of View. Hier sprechen namhafte Designer und Architekten über ihre "Sicht der Dinge” – und wie wichtig ihnen persönlich der Aspekt eines ungehinderten Ausblicks ist. Es geht hier nicht um all das, was diese Sicht technisch ermöglicht, sondern um das Erleben von Freiheit. Und das ist nun mal etwas sehr Persönliches und Einzigartiges, das stark von einem bestimmten Ort und der ihn umgebenden Natur beeinflusst ist. Nicht das Produkt steht also bei My Point of View im Fokus, sondern das Bekenntnis einer kreativen Persönlichkeit zu Weite, Ausblick, Natur und Raum.

Der Film führt uns aber nicht, was man vielleicht erwarten könnte, in eines der von Ingels entworfenen Gebäude. Denn wir erleben ihn in seinen Privaträumen. Nur wohnt der Architekt eben gar nicht in einem Haus! Wo also dann? Wenn die Kamera aus der Vogelperspektive über den Kopenhagener Hafen fährt und sich langsam einer vor Anker liegenden Fähre nähert, verstehen wir: das also ist sein Domizil! Natürlich hat sich Ingels die ehemalige Autofähre nach seinen Wünschen umgebaut. Dazu gehört, dass er sich den grösstmöglichen Ausblick geschaffen hat, den dieser aufregende Ort bietet.

Überraschenderweise wohnt der dänische Architekt gar nicht in einem Haus, sondern auf einer ausgedienten Autofähre, die im Kopenhagener Hafen vor Anker liegt. Natürlich hat sich Ingels die Fähre nach seinen Vorstellungen umgebaut

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Überraschenderweise wohnt der dänische Architekt gar nicht in einem Haus, sondern auf einer ausgedienten Autofähre, die im Kopenhagener Hafen vor Anker liegt. Natürlich hat sich Ingels die Fähre nach seinen Vorstellungen umgebaut

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“In einer idealen Welt möchte ein Architekt so wenig wie möglich zwischen Innen und Aussen”


Möglich wird dies durch die auf dem Hausboot verbaute Sky-Frame-Lösung: "In einer idealen Welt möchte ein Architekt so wenig wie möglich zwischen Innen und Aussen. Man möchte das klarste Glas mit möglichst geringem Eisenanteil – für Null Kolorierung. Und man möchte so wenig Struktur, sprich Rahmen, wie möglich. Hier auf der Fähre sind die Fenster so transparent, dass es den Anschein hat, man könnte hindurchfliegen.” Die grossen Schiebefenster holen die Hafenatmosphäre ins Wohnzimmer und lassen einen nie vergessen, wo man sich gerade befindet. Ingels spricht im Film darüber, dass die Baukunst – anders als die Kunst in einer Galerie – tatsächlich eine Wirklichkeit schafft und nicht nur kommentiert: "Mit jedem Architekturprojekt hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil der Welt so zu gestalten, dass er einer idealen Welt nahekommt.” Auch in weiteren seiner Statements im Film wird Ingels Streben nach Perfektion deutlich – und seine positive Grundeinstellung, dass sich auch aktuelle Klimaprobleme lösen lassen, wenn man gezielt und bewusst vorgeht.


“Mit jedem Architekturprojekt hat man die Möglichkeit, einen kleinen Teil der Welt so zu gestalten, dass er einer idealen Welt nahekommt”


Oben: Blick auf das von BIG entworfene Kraftwerk Copenhill mit Skipiste. Darunter: Besonders wichtig ist Ingels der Ausblick aus seinen privaten Räumen: "In einer idealen Welt möchte ein Architekt so wenig wie möglich zwischen Innen und Aussen.”

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Oben: Blick auf das von BIG entworfene Kraftwerk Copenhill mit Skipiste. Darunter: Besonders wichtig ist Ingels der Ausblick aus seinen privaten Räumen: "In einer idealen Welt möchte ein Architekt so wenig wie möglich zwischen Innen und Aussen.”

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So hat Ingels mit seinem BIG-Team etwa das alternative Kraftwerk Copenhill entworfen, das nahezu emissionsfrei arbeitet. Auf dessen Dach befindet sich – Überraschung! – eine künstliche Ski-Piste, die ganzjährig genutzt wird. Der silbern glänzende, asymmetrische Bau ist längst zu einer Pilgerstätte für Architektur-Fans geworden. Es sind gestalterische Ideen wie diese, die Bjarke Ingels auszeichnen und von denen dieser Film erzählt. Ideen, die rocken! Und dazu braucht man nun mal das Einnehmen ungewöhnlicher Perspektiven, einen freien Kopf, Mut – und Weitblick.

© Architonic

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