Wenn es darum geht, die Inneneinrichtung für Gastronomie, Wohnräume und die Breakout-Zonen von Büros zu liefern, hat BoConcept etwas mehr zu bieten als die meisten. Seit 68 Jahren stellt die Marke hochwertige Möbel in der Tradition der dänischen Moderne her. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Einrichtung von Wohnräumen – mit Stühlen, Tischen, Sofas und Regalen, die genau das richtige Mass an skandinavischem Minimalismus, warmen Texturen und neutralen Farben bieten, um sich in jedes Raumprogramm einzufügen.
Seit 2015 hat BoConcept eine Objektabteilung, deren weltweite Teams mit Entwicklern, Architekten und Innenarchitekten zusammenarbeiten, um komplett eingerichtete Räume für gewerbliche Zwecke zu liefern; ausserdem nutzt das Unternehmen seine Erfahrung im Bereich des privaten Wohnens, um auch im Objektbereich für ein hygge-Gefühl zu sorgen. Nie war dies relevanter als heute, wo sich die Mischung aus Privatem und Beruflichem in öffentlichen und privaten Räumen gleichermassen ausbreitet.
BoConcept nutzt seine Erfahrung im Bereich des privaten Wohnens, um auch im Objektbereich für ein hygge-Gefühl zu sorgen
“Im Objektbereich sind Funktionalität und Kosten immer wichtig, doch der Mehrwert, den wir bei einem Projekt generieren können, ist ein Gefühl von Behaglichkeit“, sagt David Salcin, der Leiter des Berliner Büros von BoConcept. Salcin personifiziert den Geist und das Flair, das BoConcept in die Innenarchitektur einbringt. Nach einem Architekturstudium und nach der Gründung eines eigenen Magazins trat Salcin in das Unternehmen ein. Seine Liebe zur Gestaltung von Räumen, in denen Menschen leben, führte ihn vor sieben Jahren zu BoConcept. Er arbeitete zunächst im Verkauf und Einzelhandel, wo er Erfahrung in der Beratung von Kunden für Wohnmöbel sammelte. Als der Objektbereich gegründet wurde, war der Grundstein gelegt, um einen Mehrwert bei der Gestaltung von Hotels, Büros, Miet- und Studentenwohnungen zu schaffen.
“Wenn man im Einzelhandel arbeitet, ist man den Menschen sehr nahe“, sagt er. “Man weiss, wie sie sich fühlen und wie sie arbeiten. Es ist eine gute Schule, um zu lernen, was Menschen wirklich brauchen, wenn sie sich zu Hause fühlen wollen. Das ist etwas, das wir in unsere Projekte einbringen können.“ Das gilt insbesondere dann, wenn es sich bei den Projekten um Mietwohnungen, Studentenunterkünfte oder Hotels handelt – sie alle sind Projekte, die das Berliner Büro übernommen hat. “Es mögen 140 Einheiten sein, aber jede Einheit ist ein kleines Zuhause. Wir müssen ein gutes Gefühl hineinbringen“, sagt Salcin. Wenn es um Arbeitsräume geht, so kann er sich zum Beispiel gut vorstellen, einen Esszimmerstuhl in einen Konferenzstuhl zu verwandeln.
Da die Designteams aus dem gesamten Spektrum an BoConcept-Möbeln schöpfen können, sieht kein Projekt wie das andere aus. Selbst wenn die Vorgaben ähnlich sind, orientiert sich das Team jeweils am Gebäude selbst – ob es neu oder alt ist, und wie genau es funktionieren soll
Da die Designteams aus dem gesamten Spektrum an BoConcept-Möbeln schöpfen können, sieht kein Projekt wie das andere aus. Selbst wenn die Vorgaben ähnlich sind, orientiert sich das Team jeweils am Gebäude selbst – ob es neu oder alt ist, und wie genau es funktionieren soll. “Jedes Projekt ist es anders“, so Salcin und gibt zu, dass es Möbel gibt, zu denen man sich mehr hingezogen fühlt als zu anderen; da die Palette, aus der man schöpfen kann, jedoch riesig ist, bedeutet das keine Einschränkung. Als Beispiel nennt er das Mariandl am Meer mit seinen modern-rustikalen Anklängen sowie das Rosenalp Hotel in Süddeutschland, an dem er ebenfalls beteiligt war. “Das Erscheinungsbild ist hier ein ganz anderes. Es ist ein Wellness-Center, daher sieht es schicker aus. Sie wollten den Reno-Stuhl als Teil der Zimmerausstattung haben, deshalb haben wir einen einzigartigen Stoff für ihn gewählt.“