Durch die (Reise-)Einschränkungen der letzten Monate sind virtuelle Konferenzen alltäglich geworden. Auch wenn sie die physische Zusammenarbeit nicht vollständig ersetzen können, werden sie ein Teil der neuen Normalität bleiben
Durch die (Reise-)Einschränkungen der letzten Monate sind virtuelle Konferenzen alltäglich geworden. Auch wenn sie die physische Zusammenarbeit nicht vollständig ersetzen können, werden sie ein Teil der neuen Normalität bleiben. Die Vorteile liegen auf der Hand: weltweite Vernetzung von Teilnehmern, Reisekosteneinsparungen, Spontaneität trotz Entfernung, kommunikatives Sehen und Gesehenwerden im besten Sinne, der einfache Austausch von Meinungen, Wissen und Dokumenten und vieles mehr.
Neben Studios zur Produktion von Webinars, Moderatoren-Workspaces zur Leitung von Konferenzen und Arbeitsplätze für Coaches, die agile Teams online betreuen, steht der dynamische Teamarbeitsplatz für Gruppen von bis zu sechs Teilnehmenden im Zentrum des Design-Thinking-Prozesses. Solche Teams benötigen schon im physischen Raum hochflexible Teamflächen, um kreativ zu sein, im hybriden Setting potenzieren sich die Ansprüche.
Das Hauptaugenmerk liegt bei allen Prototypen auf der sinnvollen Integration von Monitoren, Kameras, Mikrofonen, Beleuchtung und Lautsprechern im Raumsetting. Dabei geht es nicht nur um stimmiges Design und das Erschaffen einer perfekten, kollaborativen Nutzungssituation, sondern um den Erhalt eines Zusammengehörigkeitsgefühls: Alle Teilnehmenden sind Teil eines Ganzen – egal in welchem Raum sie sich befinden.
Auf die digitalen Trends wird man nach der Pandemie nicht wieder verzichten, laut Umfragen werden Geschäftsreisen um 50 Prozent zurückgehen und gut ein Drittel aller Betriebe will "Remote Work" als ergänzendes Konzept beibehalten und Agilität fördern
Wie bei anderen hybriden Entwicklungen, bei denen gegensätzlich scheinende Elemente zusammen das Optimum erreichen, wird die hybride Arbeitswelt mit System 180 und der HPI D-School über räumliche Grenzen hinweg zum hochflexiblen Umfeld für Kollaborationen und Teamwork. Wie das aussieht, werden wir im Herbst erfahren, wenn die Module technisch, ästhetisch und praktisch die virtuelle und analoge Zukunft präsentieren.