Tanzende Türme von Hadi Teherani | Bürogebäude

Fotograf: Tom Philippi

Tanzende Türme von Hadi Teherani | Bürogebäude ×
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Die „Tanzenden Türme" entstehen an der Nahtstelle zwischen der Innenstadt und der historisch gewachsenen Vorstadt St. Pauli. Als Eingang zu St. Pauli und Altona sowie zum Hafen markieren sie das Tor zu Hamburgs weltberühmter Amüsiermeile Reeperbahn. Leitidee für den Entwurf ist die Ausbildung eines expressiven Baukörpers, der dem heterogenen Kontext des Ortes und seiner überregionalen Bedeutung gerecht wird. Er setzt den Schlusspunkt für die umfangreichen baulichen Veränderungen der letzten Jahre im Quartier. Die formale Ausgestaltung des Hochhauspaares entnimmt ihre Haltung der Lebendigkeit seines Standortes. Scheinbar tanzend sind sie körperlicher Ausdruck der Bewegungsfreude und entfalten so ihre Kraft als identitätsstiftender Stadtbausolitär.

Fassade
Bis zu drei Metern neigt sich das Tanzpaar aus der Vertikalen. Die Grundrisse verschieben sich dabei, bleiben jedoch deckungsgleich. Die Gartner-Fassaden der Türme überspielen die Schrägen einschalig mit Hilfe eines doppelgeschossigen Blechrahmens, der Zweischaligkeit allein in der Struktur realisiert und für die Sicherheit der Fensterputzer sorgt. Fassaden, Fenstertechnik und außen liegender Sonnenschutz müssen auf ihrem Weg zur Gebäudespitze 16 verschiedene Neigungssituationen überwinden. Das Belüftungselement ist mit einer orkanfesten Prallscheibe versehen.

Nachtwirkung & Nutzung
Bei Dunkelheit werden die Türme durch LED-Lichtbänder an der Unterseite der Pral-lscheiben belebt. Abseits des Bürobetriebs des Strabag Konzerns und einiger Mieter, wie zum Beispiel der deutschen Tochtergesellschaft des weltweit führenden Spirituosenunternehmens Diageo, liegen die Attraktionen in den Restaurants der Erdgeschosszone und dem Nobelrestaurant mit Sky-Bar und phantastischer Aussicht im 23. Obergeschoss. 
Vor allem aber lockt nach langer Pause fast am alten Standort der Mojo Club, der sein Domizil zum größten Teil unterirdisch findet und abends über im Boden versteckte Treppenzugänge, die sich aus dem Vorplatz heraus öffnen, zugänglich ist. Den Besucher erwartet ein 1.600 Quadratmeter großes, zweigeschossiges Tanz- und Musik-Paradies. Das 9 Meter hohe unterirdische Gewölbe ist aus akustischen Gründen in die Tiefgarage frei eingehängt. 
Das Tanzen beschränkt sich damit nicht auf das mit jedem neugierigen Schritt der Passanten wechselnde Fassadenbild, das selbst Sonne und Wolken noch mit ungewöhnlichen Reflexen irritieren kann. Die Reeperbahn hat ein weithin strahlendes Signet erhalten.

Design team:

Hadi Teherani

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