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Charlottenborg-chair
Architonic ID: 1002808
Einführungsjahr: 1937
Konzept
The chair has been recreated following the original 1937 design. The distance from the seat to the floor has been increased to reflect the growth in stature we have experienced since 1937. The chair is hand crafted using solid rattan cane. The bindings and the soft seat are hand-woven of lazio ( a strong and very flexible natural flat fiber). When combined with a foam filled upholstered seat cushion, the result is the ultimate in seating comfort. Arne Jacobsen´s chair was originally named Cane-chair No. A.J. 237 and was first displayed at the "Spring Exhibition" in the Charlottenborg building in 1937. The Charlottenborg-chair is represented in several works about Danish art and in books about the many designs by Arne Jacobsen. The Charlottenborg-chair was one of Arne Jacobsen´s preferred chairs in his private home and, because of this fact, some of the original chairs survived to become the basis for its recreation.
The Charlottenborg-chair- natural.
App. dim.: height 75 cm, width 75 cm, depth 80 cm.
The Charlottenborg-chair- light cherry.
App. dim.: height 75 cm, width 75 cm, depth 80 cm.
Products from Cane-line are developed and marketed in accordance with the management system for environment and social responsibility ISO14001 and SA 8000, as certified by Bureau Veritas Certification in 2009.
Außenbereich / Garten, Wohnen

Denmark
Arne Jacobsen wurde 1902 in Kopenhagen geboren. Zunächst begann er eine Lehre als Steinmetz. Wenig später wechselte er jedoch für sein Architekturstudium an die Königlich Dänische Kunstakademie Kopenhagen, welches er im Jahr 1927 beendete. Zu seinen ersten Projekten gehört das „Haus der Zukunft“ mit einem Helikopterlandeplatz auf dem Dach, das er gemeinsam mit Flemming Lassen entwarf. Es folgten Grossprojekte, wie die Bellavista-Siedlung in Klampenborg. 1942 gewann Arne Jacobsen zusammen mit Erik Moller den Architekturwettbewerb für das Rathaus von Arhus. 1952 realisierte er das SAS-Gebäude (Royal Hotel) in Kopenhagen. In diesem Rahmen entstanden seine Möbelstücke der Egg und Swan Chair, deren organische Formgebung sie schnell zu Designikonen werden liess. Neben seinen Architekturarbeiten war er ab 1956 als Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie tätig. Weitere wichtige Bauten, die zu den Pionierleistungen der skandinavischen Moderne vor dem 2. Weltkrieg zählen sind die Munkegårdsschule in Gentofte, Toms Fabrikker in Ballerup, Dänemarks Nationalbank und die Sportshalle in Landskrona. Internationale Projekte wie das Schulgebäude für das Hamburger Christianeum und die dänische Botschaft in London wurden erst nach seinem Tod fertiggestellt. Design Jacobsen entwarf Möbel, Textilien, Besteck, Tapeten und andere Objekte. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen seine Stuhl-Serien. Der 1952 entworfene Stuhl Ant bzw. Ameise und der Serie 7 Stuhl gehören zu den kommerziell erfolgreichsten. Jacobsens Designs sind besonders von den Design-Ikonen Le Corbusier und Ludwig Mies van der Rohe beeinflusst. Er zeichnete sich durch sein Streben nach Perfektion aus: Wenn er gerade nicht arbeitete, arbeitete er trotzdem, nur eben an etwas Anderem. Entspannung bedeutete für ihn, sich einer anderen kreativen Beschäftigung zu widmen, weshalb Ergebnisse mit kompromisslos hoher Qualität entstanden. Sein Ziel, industriell gefertigte Objekte mit handgefertigter Qualität herzustellen, verlor er nie aus den Augen. Swan Chair Für die Lobby und Lounge Bereiche des SAS Royal Hotel gilt der Swan Chair (1956) bis heute als wahrer Meilenstein des Designs. Inspiriert von der Eleganz des Tieres zeichnet den Sessel eine innovative Konstruktion aus: Im Vergleich zu den damals üblichen geraden Formen präsentiert der Swan Chair sich in schwungvollen organischen Kurven und weichen Formen. Jacobsen stellt so deutlich den Bezug zu organischen Formen dar. Des Weiteren verkörpert der Sessel mit seinen kräftigen Farben das Lebensgefühl der 60er Jahre. Der Swan Chair wird bis heute vom Möbelhersteller Fritz Hansen produziert. Egg Chair Wie der Swan Chair entwarf Arne Jacobsen den Egg Chair (1956) im Rahmen seines Projektes für das Kopenhagener Royal Hotel. Er wurde aufgrund seiner Grösse für die Lobby und Lounges ausgewählt. Das Design weist eine ähnliche Formensprache wie der Swan Chair auf und verkörpert den modernen Funktionalismus. Die Form ist dementsprechend eher dezent und schlicht gehalten und erinnert an eine ovale Eierschale. Aufgrund seiner herausstechenden Konzeption gehört er heute zu den bekanntesten Designsesseln des 20. Jahrhunderts. © by Architonic