anthologie quartett - Eisengussleuchter
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Über dieses Produkt

Architonic ID: 1166048

SKU: SK01.02.01.00.0

kerzenleuchter

ca.120x120x310 mm

eisenguss.lackiert

1 kerze ø 21 mm

Konzept

der architekt und maler karl friedrich schinkel gilt als die bedeutendste persönlichkeit der klassizistischen baukunst in deutschland.

seine entwürfe für objekte und möbel aus eisenguss sind hingegen immer noch relativ unbekannt, obwohl sein schaffen auf vielfältige weise mit dieser damals ganz modernen technologie verbunden ist.

der spätestens seit dem 15. jahrhundert künstlerisch verwertete eisenguss erfuhr am ende des 18. jahrhunderts in preussen eine grosse blüte, die bis ins späte 19. jahrhundert anhielt. der werkstoff gusseisen wurde für lange zeit eines der beliebtesten materialien zur verwirklichung von künstlerischen ideen und spielte zugleich eine besondere rolle als billiger rohstoff, den man in preussen selbst gewinnen konnte.

zu beginn des 19. jahrhundert tauschten die bürger preussens ihrem könig zur finanzierung der befreiungskriege goldschmuck gegen eisenschmuck ein: ‚gold gab ich- eisen bekam ich'. in den anschliessenden friedensjahren wurde der eisenguss als ‚fer de berlin' in ganz europa ein begriff.

neben diesem eisenschmuck entwarf schinkel während seiner laufbahn auch eine fülle von accessoires aus gusseisen wie leuchter, schalen, dosen und tafelaufsätzen, die zusammen mit den eisengussmöbeln (die heute noch in schloss glienicke und charlottenhof stehen) die avantgarde des klassizistischen kunsthandwerks ausmachten.

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