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Der mit Kupfer verkleidete Kamin in einem von Richard Lindvall gestalteten Restaurant in Stockholm evoziert durch seine Farbgebung die Wärme und den Glanz von Feuer 

Feuer und Flamme

Als moderne Menschen lieben wir die Errungenschaften unserer Zivilisation und ihre technischen Möglichkeiten. Wir schätzen hochwertige Industrieprodukte und handwerkliche Sonderlösungen; wir umgeben uns mit Design und lassen uns von seiner Perfektion in Form und Funktion begeistern.

Neben dieser offiziellen Seite unseres Lebens oder Lebensstiles existiert noch eine andere. Sie wird bestimmt von uralten Wünschen, Ängsten und Vorlieben. In diesen Regionen unserer Befindlichkeit besetzt das Feuer eine zentrale Position. Es steht für Wärme, Schutz, Licht, für Gemeinschaft und Kultur.

Kein Wunder also, dass wir das lebendige Feuer in unser Leben integrieren wollen, auch wenn wir dazu seine Archaik domestizieren müssen. Die „Feuerstelle“ unterliegt zwar den selben Gestaltungsabsichten wie andere Artefakte, aber ihr wohnt zugleich eine Anziehungskraft höherer Ordnung inne. Der Leitartikel „Feuer und Flamme: Die neue Generation von Kaminöfen in der Architektur“ setzt unsere Vorliebe für offenes Feuer in einen kulturellen und raumgestalterischen Zusammenhang.

Inhalte dieses Newsletters in Kürze:

Architonic Fototouren: Kortrijk 2014 und Orgatec 2014
Feuer und Flamme: Die neue Generation von Kaminöfen in der Architektur
Weitere Artikel aus Architonic „Aktuelles & Trends"
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Architonic Fototouren: Kortrijk 2014

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Feuer und Flamme: Die neue Generation von Kaminöfen in der Architektur

Feuerstellen waren einst pure Notwendigkeit: vom prähistorischen Zeitalter bis hinein ins 19. Jahrhundert sicherten sie uns Licht, Wärme und die Möglichkeit, Lebensmittel zuzubereiten. Man könnte meinen, dass sie im Zeitalter der Zentralheizung überflüssig geworden sind. Doch hat sich das Bedürfnis nach einem Ort, an dem man in den eigenen vier Wänden ein Feuer entfachen kann, nie ganz verflüchtigt. So ändern sich die Zeiten – erfüllten Feuerstellen früher rein funktionale Zwecke, gelten sie heute als höchst romantischer Luxus. (Text von Dominic Lutyens)

Die Kurvensilhouette und natürlichen Materialien dieses Kamins (Porzellan, Putz, Basalt und Kalkstein) sind die wichtigsten Trümpfe in dem von Jouin Manku gestalteten Interieur der Lounge des Hotels Bayerischer Hof in München

Sie sind Blickfang in Wohnzimmern, Hotels und sogar in ultramodernen Büros und die Gründe für ihren ungebrochenen Reiz sind vielschichtig: In erster Linie erinnern sie an die offenen Feuer unserer urzeitlichen Vorfahren, die damals in einfachen, in die Mitte der Höhle oder Hütte gegrabenen Gruben entzündet wurden. Im Mittelalter erleuchteten sie bereits die gemauerten Innenwände stabiler Häuser. Genau wie in den „guten alten Zeiten“, als man sich am Kamin Geschichten erzählte oder sich um ein Lagerfeuer versammelte, deuten Architekten heute Kaminöfen als Drehscheibe sozialer Kommunikation.

Dabei ist die Bewunderung der dramatisch inszenierten, überdimensionierten Kamine aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, wie sie zum Beispiel die Bösewichte in James-Bond-Filmen besassen, zweifellos eine relevante Quelle der Inspiration. Erinnern Sie sich an den monumentalen Kaminsturz aus Stahlblech von Auric Goldfinger, dessen Holz getäftelter Partykeller Anklänge an John Lautner zeigte? Für viele Architekten besteht die Attraktivität von Kaminen und Kaminöfen vor allem in ihrer theatralen und skulpturalen Wirkung sowie darin, dass sie Räumen einen gewichtigen optischen Schwerpunkt verleihen können.

Eine etwas urbanere Interpretation des Kaminthemas findet sich im Lounge-Bereich des Büros von Giant Pixel. Hier erzeugt der Kamin ein 1960er-Retro-Ambiente, das sich nahtlos in die Industrie-Ästhetik der Räume einfügt; Foto: Jasper Sanidad

Der frontverglaste Pavillon des norwegischen Wildrentierzentrums nahe dem Dovrefjell Nationalpark wurde vom Architekturbüro Snøhetta realisiert. Das an der Decke aufgehängte (und dadurch äusserst Platz sparende) Kaminofenmodell „Gyrofocus“ von Focus greift visuell ein Gefühl der Ursprünglichkeit auf. Gewärmt durch diesen Kaminofen, der bis zu 6 kW Wärme produziert, können die auf sanft geschwungenen, breiten Holzbänken sitzenden Besucher in aller Ruhe die frei durch die mondartige Landschaft ziehenden Rentierherden beobachten. Die organische Form des Kamins schlägt eine explizite Brücke zum Standort des Pavillons inmitten der Natur.

Das von Richard Lindvall gestaltete Interieur eines Restaurants in Stockholm verfügt über einen mit Kupferblech verkleideten Kaminsturz, der durch seine Farbgebung die Wärme und den Glanz von Feuer evoziert

Ein weiterer „hängender“ Kamin befindet sich in San Francisco im Büro der Softwarefirma Giant Pixel, dessen Gestaltung dem Studio O+A anvertraut wurde und das durch ein gänzlich anderes Ambiente besticht. Diesmal ausgeführt in glattem, glänzendem Metall, schwebt der Kaminkörper über einem hochflorigen Teppich in einem gemütlichen Lounge-Bereich und fügt sich mit seinem 1960er Jahre Retro-Look perfekt in ein Interieur, das mit Möbeln von Ray und Charles Eames und George Nelson ausgestattet ist. Al McKee, Marketing Coordinator von Studio O+A: „Wir vertreten den Standpunkt, dass Lounge-Bereiche in Büros grundsätzlich mit allem häuslichem Komfort ausgestattet sein sollten, und da gehört der Kamin einfach dazu.“

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