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FLIESENDE LEICHTIGKEIT

Vom 26. bis zum 30. September 2016 dreht sich in Bologna alles um die Welt der Fliesen. Architekten, Fachhändler, Planer, Designer und Hersteller wird neben dem neuesten Angebot an Ausstellungsobjekten auch das Rahmenprogramm interessieren. Absoluter Höhepunkt der diesjährigen Cersaie Messe ist der Keynotevortrag von Lord Norman Foster sein. Aber nicht nur erfahrene Stararchitekten kommen zu Wort, auch Jungarchitekten berichten von Ihren Erfahrungen auf der Konferenz “Italia.Architetti4.0”.

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N°24: GIULIO IACCHETTI
Giulio Iacchetti erfindet gerne Objekte, die eine Verbindung zum vorhandenen Vorstellungshorizont der Menschen herstellen, ohne dabei das Element der Überraschung zu vernachlässigen.

Architonic sprach mit dem Designer über die Haltbarkeit und den Einsatz von Materialien im Designprozess.
Giulio Iacchetti, © Architonic
Giulio Iacchetti: Ich denke, dass Materialien nachprüfbar sein müssen, weil wir Projekte realisieren, die mehrere Epochen überdauern sollen – zumindest sollte das unser Ziel sein.
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ARCHITONIC SPECIAL – CERSAIE 2016

Zum Anlass der Cersaie in Bologna, 26.-30. September 2016, setzen wir unsere Reihe der Architonic Trend Analysis fort und stellen Ihnen hier, die Top Brands der Branche vor.
Als das weltweit führende und verlässlichste Rechercheinstrument für hochwertige Architektur- und Designprodukte kann Architonic seinen Nutzern relevante und wertvolle Einblicke in die neuesten Entwicklungen auf den Architektur- und Designmärkten bieten. 
 
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10 ON 10: TEN FOSTERS AND TEN OTHERS

Text: Cersaie
© Fotograf: Manolo Yllera
 
Dienstag, 27 September, 11:00 Uhr
der vielerwartete Keynote Vortrag des britischen Pritzker-Preisträgers von 1999

Stararchitektur steht auf der Cersaie erneut im Mittelpunkt. Dieses Mal mit dem vielfach ausgezeichneten britischen Architekten und Designer, Lord Norman Foster, dem 1999 der Pritzker-Preis verliehen wurde. Am Dienstag, 27. September um 11 Uhr, hält er im Kongresspalast der Messe Bologna seinen Keynote-Vortrag mit dem Titel “10 on 10: Ten Fosters and Ten others”. Die Einführung übernimmt der Architekturhistoriker Francesco Dal Co. Zentrales Thema sind zehn Architekturprojekte Fosters, aber auch anderer Architekten, die ihn während seiner außerordentlichen Karriere besonders beeinflusst haben.
 
Lord Foster, der von der englischen Königin 1999 in den Adelsstand als Lord Foster von Thames Bank erhoben wurde, wurde 1935 in Manchester geboren. Nach seinem Hochschulabschluss als Architekt und Stadtplaner an der Universität Manchester 1961 setzt er seine Studien mit einem Master in Architektur an der amerikanischen Universität Yale fort. Nach seinen ersten Erfahrungen im gemeinsam mit Richard Rogers und seiner ersten Frau Wendy gegründeten Studio Team 4, gründet er mit Wendy 1964 das Architekturbüro Foster Associates und später das Studio Foster + Partners, das heute in 20 Ländern vertreten ist. 1999 erhält er den Pritzker-Preis und 2000 wird er mit dem Praemium Imperiale Award for Architecture ausgezeichnet.
 
Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Sitz der Willis Faber & Dumas (Ipswich, England), das Sainsbury Centre for Visual Arts (Norwich, England), der Sitz der Hongkong Bank (Hong Kong), der internationale Flughafen in Hong Kong und in Stansted (London, England), die Metro von Bilbao (Spanien), der Fernsehturm Torre de Collserola (Barcelona, Spanien), der Umbau des Reichstags (Berlin, Deutschland), das Carrè d’Art (Nimes, Frankreich), das Rathaus von London (England) und der Hauptsitz der Swiss Re in 30 St. Mary Axe (London, England).
 
Zu den neueren Bauprojekten zählen die Millenium Bridge in London, der Viadukt von Millau in Frankreich, der Hearst Tower in New York, der internationale Flughafen in Bejing, Masdar City in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Campus 2 der Apple in Cupertino, Kalifornien.
 
“Ich kann meinen Stil nicht beschreiben […], weil ich keinen präzisen Stil habe, da kein Projekt einem anderen gleicht“, erklärte Lord Foster während eines Interviews auf der Architekturbiennale in Venedig 2012. „Wir haben keine Formel, wir glauben in Forschung und menschliche Bedürfnisse. Wir glauben, dass jedes Projekt immer mit einem weißen Blatt Papier beginnt, auch wenn wir immer wieder Erfahrungen sammeln. Meine Quelle der Inspiration? Unmöglich, diese aufzuzählen, es sind einfach zu viele. Ich inspiriere mich an jedem Architekten, der gute Bauwerke schafft […]. Ich inspiriere mich an der Arbeit von Ingenieuren, an Flugzeugen, Poesie, Kunst... die Liste ist unendlich und ändert sich dauernd. Architektur ist eine Antwort auf menschliche Bedürfnisse […]. Die Macht der Architektur besteht darin, all das zu planen, was wir leben […] und was Einfluss auf unsere Lebensqualität hat, denn wir leben in der Welt, die wir erschaffen.“
 
Vor Kurzem hat Lord Foster die “The Norman Foster Foundation” gegründet, eine Stiftung zur Förderung von zukunftsweisenden Forschungsprojekten zur Unterstützung neuer Generationen von Architekten, Planern und Urbanisten. Das erste Projekt der Stiftung wurde auf der Biennale in Venedig vorgestellt: der maßstabgetreue Prototyp eines Flughafens für Dronen errichtet aus Ziegeln. Ziel des Projektes ist es bis 2030 ein Netzwerk von Dronenports für die Lieferung von Medikamenten und Lebensmittel-Notversorgungen in abgelegenen Standorten in Entwicklungsländern zu schaffen.
SOLANO BENÍTEZ ÜBER SEINE VORSTELLUNG VON ARCHITEKTUR AUF DER CERSAIE 2016
Text: Cersaie
Solano Benítez, Courtesy Fondazione per l´architettura/Torino - © Jana Sebestova
 
Solano Benítez, Architekt und Dozent aus Paraguay und Gründer der Fachgruppe „Gabinete de Arquitectura“, ist Mittwoch, 28. September zu Gast auf einer Konferenz in der Architekturgalerie.
 
Einen goldenen Löwen erhielt das gemeinsam von Alejandro Aravena mit den Partnern Gloria Cabral und Solanito Benítez, Mitglieder des Gabinete de Arquitectura, erstellte Projekt auf der 15. Biennale mit dem Thema Reporting From The Front. Ausgezeichnet wurde die Riesenkuppel, die aus einem innovativen System aus Ziegeln und Zement mit geringem technischem Aufwand besteht, für die Kombination von einfachen Werkstoffen, simplen Strukturen und dem Einsatz von ungelernten Arbeitern, die erschwingliche Architektur allen, auch bisher davon ausgeschlossenen Zielgruppen, zugänglich machen soll.
 
Solano Benítez, geboren 1963 in Asunción, wurde bereits kurz nach seinem Hochschulabschluss an der Staatsuniversität in Asunción und nach der Gründung des “Gabinete de Arquitectura” 1987 als wegweisender moderner Architekt bekannt. In seiner nunmehr über 30-jährigen Karriere erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
 
1999 wird Solano Benítez von der paraguayischen “Cámara Junior” für seine Verdienste für sein Land ausgezeichnet als “Joven sobresaliente“ (herausragendes Jungtalent). Dieser Anerkennung folgen zahlreiche andere, darunter 2008 der BSI Swiss Architectural Award, ein internationaler Preis für Architekten unter 50, der zeitgenössische Architekturwerke auszeichnet. 2011 verleiht ihm der Nationalkongress in Paraguay eine Ehrenerwähnung für seine Verdienste um sein Land. Im gleichen Jahr wird er zum ‘Arquitecto del Bicentenario’ (Architekt des 200-jährigen Bestehens) des paraguayischen Architektenverbandes gewählt und seit 2012 ist er Ehrenmitglied des American Instiute of Architects.
 
Solano Benítez Werke zeichnen sich durch seine Vorliebe für „Ladrillo“ aus; Ziegelsteine als Hauptbaustoff wie es in seinem Heimatland üblich ist. Ein weiteres Merkmal seiner Tätigkeit und engen Bindung an seine Herkunft ist der konstante Einsatz lokaler Arbeitskräfte. Von ihnen erhält er ständige Anregungen für Innovationen und sieht die mangelnde Fachausbildung dieser als Chance und nicht als Hindernis.
 
Das “Gabinete de Arquitectura” hat neben dem Golden Löwen 2016 weitere Preise und Anerkennungen erhalten, darunter 1999 den Preis “Obra de la Década 1989-1999“ der paraguayischen Architektenkammer für die besten Werk des Jahrzehnts 1989-1999. Im gleichen Jahr ist er in der Endrunde für den Mies van der Rohe Preis für Lateinamerika und 1994 vertritt er Paraguay auf der Biennale in Venedig, San Paulo und Lissabon – der iberoamerikanischen Kulturhauptstadt.
 
Zu den wichtigsten Werken von Solano Benítez zählen: das Feriendorf Ytú in Paraguay (in der Endrunde des Mies van der Rohe Preis); das Grab von Piribebuy (Paraguay) in den Jahren 2000 und 2001; der Sitz der Unilever Villa Elisa (Gewinner des BSI Swiss Architectural
Award) 2000 und 2001; das Haus Casa Esmeraldina in seiner Heimatstadt Asunción 2002; Casa Fanego, ebenfalls in Asunción, 2003 mit Sergio Fanego; Casa Abu & Font in Asunción zwischen 2005 und 2006; Casa Las Anitas in San Pedro 2007-2008; das Gebäude Alambra in San Lorenzo, das derzeit noch im Bau ist.
 
Für die Teilnahme an der Konferenz werden zwei Weiterbildungskredite anerkannt; dazu ist eine Registrierung auf der Webseite www.proviaggiarchitettura.com erforderlich.
JUNGARCHITEKTEN BERICHTEN AUF DER CERSAIE ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN
Text: Cersaie
Studio Diverserighe: Simone Gheduzzi, Nicola Rimondi, Gabriele Sorichetti
 
Im Rahmen des Kulturprogramms der Cersaie „Bauen, Wohnen, Denken“, das dieses Jahr zum achten Mal stattfindet, steht für Donnerstag, 29. September um 10 Uhr in der Architekturgalerie (Galerie 21/22) des Messegeländes eine Konferenz mit dem Titel "Forum: Italia.Architetti4.0” auf dem Programm.
 
Es handelt sich um ein Gespräch mit mehreren Teilnehmern, die sich unter der Leitung des Architekturhistorikers Fulvio Irace und dem Architekten und Moderator Pierluigi Mutti mit dem Berufsbild des Architekten und speziell von Jungarchitekten, die erst seit Kurzem in diesem Beruf tätig sind, auseinander setzen. Innerhalb einer Diskussion zu realisierten Bauprojekten wird der Versuch gestartet zu verstehen, was es heute heißt, ein junger Architekt in Italien zu sein. Das diesjährige Forum setzt das 2014 auf der Cersaie durchgeführte fort, auf dem sich italienische Neueinsteiger zu ihrer Entscheidung, eine Karriere außerhalb Italiens zu verfolgen, äußerten. Wie seinerzeit sind auch dieses Mal einige Architekten zur Diskussionsrunde eingeladen, die sowohl über Skype als auch persönlich teilnehmen: Diverserighestudio, Labics und das Studio TAMassociati sind Architekturbüros, die erst in jüngster Zeit dank ihrer Projekte Bekanntheit errungen haben.
Francesco Librizzi
 
Diverserighestudio wurde 2003 von den Architekten Nicola Raimondi, Simone Gheduzzi und Gabriele Sorichetti in Bologna gegründet. Ziel ihrer interdisziplinären Recherche war es, der Beziehung unterschiedlicher Wissensstände eine Form zu geben und einen Dialog zwischen Theorie und Praxis in der Architektur zu schaffen. Das Architekturbild ist ihrer Vorstellung nach eine dynamische Beziehung zwischen Funktion und Ästhetik.

Labics ist ein Architekturbüro aus Rom, das sich mit Architektur und Landschaftsprojekten beschäftigt. Es wurde 2002 von Maria Claudia Clemente und Francesco Isidori gegründet und entwickelt Projekte in unterschiedlichen Maßstäben an: von kleinen Planungsentwürfen für den Innenausbau bis zu großen Masterplänen für die Stadtgestaltung. Der Name – Labics – verdeutlicht das Konzept eines Labors, eines Prüfstandes für moderne Ideen. Theoretische Forschung und ihre Anwendung in der Praxis sind Bestandteil der Planungstätigkeit von Labics.
Labics: Maria Claudia Clemente & Francesco Isidori
 
Studio TAMassociati ist ein Architektenbüro, das sich mit nachhaltiger Architektur, Urbanistik, Landschaftsgestaltung, Mitbestimmungsprozessen, grafischer Planung und sozialer Kommunikation beschäftigt. Das Studio besteht aus einem italienischen Architektenteam mit Sitz in Venedig und wurde 1996 gegründet. Bekannt sind sie weltweit für ihre Sanitärprojekte in Afrika. Sie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ihre Philosophie ist „sich kümmern“ als Gegenantwort auf uneingeschränktes Wachstum und die Ausnutzung von Ressourcen; in ihren Projekten steht die Achtung für die Menschheit und die Umwelt im Vordergrund.
 
Alle Architekten, die an der Konferenz teilnehmen, haben nach Unterzeichnung des Anwesenheitsverzeichnisses Anspruch auf zwei Fortbildungspunkte. Weitere Fortbildungspunkte werden auch für andere Events des Programms „Bauen Wohnen, Denken" vergeben.
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