Büromöbel aus intelligenten Werkstoffen
 

Büromöbel am Ende des Lebenszyklus zu rezyklieren ist eine Sache. Die andere ist, bei der Herstellung auf intelligente und weiterverwertbare Werkstoffe zu setzen. Mit der Anwendung des Cradle-to-Cradle-Prinzips zeigt der weltweit führende Hersteller von Büroeinrichtungen, dass sich hohe ökologische Ansprüche mit qualitativ hochwertigen Produkten vertragen.
Think!
Der Bürostuhl Think: Er heisst nicht nur so, sondern passt sich dem Körper des 'Be-Sitzers' an.

Die Entwicklung nachhaltiger Produkte umfasst drei Bewertungsebenen: Werkstoffkunde, Entsorgung und Wiederverwertung sowie als wichtige Komponente die Lebenszyklus-Analyse. Steelcase ist es wichtig, innovative Produkte mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt herzustellen und führt als einziges Unternehmen der Büromöbelindustrie seit acht Jahren entsprechende Analysen durch. Alle Phasen des Lebenszyklus werden berücksichtigt: Materialgewinnung, Produktion, Transport, Nutzung und Entsorgung. Steelcase verfährt nach dem US-amerikanischen Cradle-to-Cradle-Prinzip (C2C): Dank dem Einsatz von intelligenten, weiterverwertbaren Materialien zirkulieren die Bestandteile ausrangierter Produkte weiterhin in biologischen oder technischen Kreisläufen, in den Abfall wandert praktisch nichts. Das Unternehmen brachte das erste C2C-zertifizierte Produkt auf den Markt, den Bürostuhl 'Think', und steht mit 31 zertifizierten Produkten weltweit an der Spitze.

Unbedenkliche Materialien für den gesamten Lebenszyklus
Unschädlich, gesundheitlich unbedenklich und ökologisch einwandfrei: Diese Anforderungen müssen von Steelcase verwendete Werkstoffe erfüllen. Gemeinsam mit dem Partner Mc Donouh Braungart Design Chemistry (MBDC) USA, wird die chemische Zusammensetzung der Materialien bis auf die molekulare Ebene analysiert und die Rohstoffe und das fertige Material bezüglich Auswirkung auf die menschliche Gesundheit sowie die Umwelt untersucht. Das Holz stammt grösstenteils aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung, die daraus gewonnenen Spanplatten enthalten keine Pflanzenschutzmittel oder verunreinigtes Altholz, die Oberflächenbehandlung erfolgt mit Wasserlacken. Die Chromteile werden aus trivalentem Chrom angefertigt, sodass bei der Verarbeitung keine krebserregenden Stoffe entstehen. Alle metallischen Komponenten lassen sich zu 100 Prozent wiederverwerten. Statt PVC kommen Kunststoffe zum Einsatz, die sich entweder vollständig rezyklieren oder wiederverwerten lassen. Dazu werden beispielsweise die Kunststoffteile bereits bei der Herstellung gekennzeichnet, um das Wiederverwerten zu vereinfachen. Hat ein Möbel ausgedient, muss es also nicht zwangsläufig im Abfall landen. Teil der Umweltphilosophie von Steelcase ist eine durchdachte Entsorgung und Wiederverwertung. Das Unternehmen verfügt über ein ausgezeichnetes Netzwerk von Fachhändlern, Recyclingunternehmen und Wiederverkäufern und bietet somit ökologisch sinnvolle Alternativen zur Entsorgung an.
Think!
Think zerlegt: Der Stuhl lässt sich in fünf Minuten zerlegen und die einzelnen Komponenten sind zu 99% recycelbar

Zertifizierungen sind für den Vergleich wichtig
Die verschiedenen Zertifizierungen ermöglichen es den Kundinnen und Kunden, das Umweltengagement von Steelcase einzuschätzen und mit anderen Anbietern zu vergleichen. Praktisch allen Steelcase-Produkten liegt eine Umweltprodukt-Erklärung EPD (Environmental Product Declaration) bei, welche die Auswirkungen des gekauften Produkts auf die Umwelt in jedem Stadium seines Lebenszyklus ausweist. EPD ist Teil der ISO-Richtlinie, die sich aus einer ganzen Reihe von Umweltmanagement-Systemen zusammensetzt.
Sämtliche europäischen Produktionsstätten sind nach ISO 14001 zertifiziert, ebenso vier nordamerikanische und asiatische. Das heisst, dass der Umweltschutz systematisch im Management und somit auch in allen täglichen Aufgaben sowie firmenpolitischen Entscheidungen verankert ist.
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