517 Ombra Tokyo von Cassina

Ein leichter Stuhl, der aufgrund seiner Proportionen und seiner Konzeption auf die japanische Origami-Tradition verweist; ein Stuhl, der wie ein gefaltetes Blatt Papier seine Form annimmt und aus einem einzigen aus gebogenem Sperrholz gepressten Stück entsteht. Dieser stapelbare Stuhl, der formal an den Sessel Ombra erinnert, wurde 1954 in Japan für die Ausstellung „Synthèse des Arts“ entworfen (Le Corbusier, Fernand Léger, Charlotte Perriand). Die ihm eigene schlichte Ästhetik und grafische Reinheit sind Ausdruck der perfekten Synthese zwischen Geste, Form und Technik, die Charlotte Perriands Wesen voll und ganz wiedergibt.

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