spectrum meubelen Profil

Spectrum, wie es uns jetzt bekannt ist, kennt eine unruhige Geschichte. Dennoch waren unter allen Umständen einige Richtlinien immer deutlich zu erkennen: funktionalistische Entwürfe, Möbel ohne Ornamente, deren Schönheit von ausgeklügelter und ausgewogener Form sowie Proportion bestimmt wurden. Darüber hinaus waren die Verwendung von hochwertigem Material und der Wille gute Formgebung bei einem breiten Publikum bekannt zu machen, kennzeichnend.
spectrum meubelen Wohnmöbel Büromöbel / Objektmöbel Wohn- / Büroaccessoires
Logo ’t Spectrum
Im Januar 1941 wurde ‘t Spectrum in Bergeijk als Tochterunternehmen der Weverij de Ploeg gegründet. Der wichtigste Grund dafür war, zu vermeiden, dass Arbeitnehmer der Weberei verpflichtet wurden, in Deutschland zu arbeiten. Außerdem konnte man Kontakte mit den Kunden pflegen und konnten die Rohstoffe, die zur Verfügung standen, optimal genutzt werden. Davon wurde beispielsweise Wohnzubehör wie Schalen, Kerzenständer und Lampen hergestellt.
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Hölzernes Wohnzubehör
Nach dem Krieg wurde es ein Unternehmen mit eigener Direktion und wurde die Kollektion mit kleinen Möbeln wie Hocker, Zeitungsständer, aber auch Kindermöbel ergänzt.
Erst in der zweiten Hälfte der 50er Jahre machte die Kollektion eine große Veränderung durch und richtete sich das Unternehmen mehr auf große Möbel (Sessel, Tische, Couchs). Man konnte dann endlich auch mit u.a. Metall arbeiten, da damals erst das Verbot für den Gebrauch von Stahl für die Möbelindustrie aufgehoben wurde.

‘t Spectrum hatte deutliche Auffassungen zu einer guten Formgebung von Möbeln, die in den darauf folgenden Jahren eigentlich kaum geändert wurden.
Während des Zweiten Weltkriegs hatte die wirtschaftliche Situation einen starken Einfluss: Möbel durften nicht teuer sein und man durfte nur sehr spärlich mit Material umgehen. Außerdem musste es für Spectrum funktionell sein, die Form wurde von der Funktion bestimmt.
Auch Gediegenheit (gute Qualität und Ausführung) durch die Verwendung hochwertigen Materials spielte eine Rolle. Man versuchte dieser Gediegenheit eine zeitlose Form zu verleihen, wodurch man einen Seitensprung ins Modische vermied.
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Seit der zweiten Hälfte der fünfziger Jahren sind gröβere Möbel gefertigt worden
Als man sich entschied, das ’t Spectrum in größerem Umfang fortzusetzen, wurde Designer Martin Visser eingestellt, dessen zahlreiche Entwürfe in besonderer Weise den Charakter der Kollektion bestimmt haben. Er suchte auch Kontakt mit freiberuflichen Designern, die alle für verschiedene Entwürfe verantwortlich waren. Beispiele waren bildender Künstler Constant Nieuwenhuijs, Benno Premsela und Kho Liang Le. Alle gingen beim Entwerfen von der Funktion und dem Gebrauch eines Möbelstücks aus.
Auch die Unternehmenskultur blieb: man wollte gut designte Möbel für eine große Gruppe zugänglich machen, gute Formgebung im Allgemeinen fördern und den Konsumenten die Bedeutung dessen begreiflich machen. Durch die hohen Qualitätsanforderungen wurden Möbel aber nicht billig und das machte sie, trotz der Zielsetzung, für viele nicht erreichbar.
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Entwürfe Martin Visser 60er Jahre
’t Spectrum war eigentlich nie eine Möbelfabrik. Von Anfang an gab das Unternehmen einen wichtigen Teil der Herstellung bei anderen spezialisierten Unternehmen in Auftrag und hatte es nur ein paar Aktivitäten in eigener Regie. Dadurch brauchte man nicht in teure Maschinen oder Gebäude zu investieren. Außerdem konnte man ein Möbelstück leicht aus der Kollektion entfernen, wenn der Verkauf nicht gut lief. Spectrum war dadurch imstande, sich leicht den Veränderungen auf dem Markt anzupassen.

Wie viele andere niederländische Unternehmen kam Spectrum Anfang der 70er Jahre in finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten. Gründe dafür waren die deutlich sinkende Kaufkraft und der wachsende Import ausländischer, billigerer Produkte, was auf Kosten der niederländischen Hersteller ging. Im März 1974 beschloss man das Unternehmen aufzulösen.

Einige langjährige Mitarbeiter waren allerdings an einer Fortsetzung des Unternehmens interessiert, und so ging es unter dem Namen “Arspect” weiter. Sie wollten eine kleine Anzahl der “alten” Spectrummöbel auch weiterhin führen und ergänzten die Kollektion mit neuen Möbeln. Außerdem importierte Arspect mehrere italienische und skandinavische Kollektionen.
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Im Laufe der Jahre richtete sich Arspect immer mehr auf Projektmöbel, wodurch der Handel in Möbel für Privatleute und der Kontakt mit Einzelhändlern vernachlässigt wurde. Als im Laufe der 80er Jahre einige große Auftraggeber wegfielen, war Arspect nicht imstande, diesen Verlust aufzufangen und musste es seine Türen schließen.

Ein langjähriger Arbeitnehmer von Spectrum kaufte die Entwurfsrechte aller Spectrummöbel und zusammen mit einigen anderen wurde wieder ein neues Unternehmen gegründet, das zum Ziel hatte, diese Entwürfe auf dem Markt zu halten. Das ist das heutige „Spectrum“.
Kleine Änderungen, die Arspect bei der alten Kollektion vorgenommen hatte, wurden rückgängig gemacht und langsam, aber sicher wurde die Kollektion erweitert. Noch immer scheint es, dass die Möbel von Martin Visser sich gut mit Designmöbeln aus den 80er und 90er Jahren kombinieren lassen.

Ganz im Sinne von ’t Spectrum ergänzt das neue Spectrum die Kollektion mit modernen Produkten, die durch ihre Formgebung zur bestehende Linie passen. Obwohl neue Entwürfe noch immer funktionell angegangen werden, können Formen freier angewendet werden.
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Tische 20/21/22 entworfen von Martin Visser und seine Frau Joke van der Heijden
Man verwendet mehr schräge oder runde Formen, wobei eine schlichte Form, klare Konstruktion und Gebrauch ehrlichen Materials wichtig geblieben sind. Die Kollektion wird langsam, aber sicher mit Entwürfen bekannter, aber auch junger Designer erweitert, welche auf verschiedenen internationalen Möbelmessen dem Fachpublikum präsentiert werden und im Ausstellungsraum im Utrechter Dutch Design Center dem Konsumenten.

Oben stehende Information stammt aus dem im März 2002 erschienenen Buch “ ’t Spectrum, moderne meubelvormgeving und naoorlogs idealisme” ISBN 90 6450 462 8


Produktgruppe: Sitzmöbel Tische Aufbewahrung Ergänzungsmöbel Schlafzimmermöbel Homeoffice Kinderzimmermöbel Bürostühle Bürotische Stauraummöbel Raumtrennung Direktionseinrichtung Konferenz- / Besprechungsmöbel Wartemöbel / Loungemöbel Sitzmöbel / Sitzsysteme Gastronomie Bibliotheksmöbel Kindergartenmöbel Zubehör Küchenmöbel Esstischaccessoires
Designer: Arian Brekveld Ruud Jan Kokke Paul Linse Paul Noordijk Wim Quist Eric Sloot Chris Slutter Studio Parade Martin Visser
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Torenallee 20 / 3B
5617 BC Eindhoven
Niederlande
Phone: +31 40-401 55 14
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