Kartell Profil

Kartell Wohnmöbel Garten / Terrasse Dekorative Leuchten
DAS UNTERNEHMEN

Als Marktführer der Designbranche ist das von Giulio Castelli 1949 in Mailand gegründete Unternehmen Kartell seit über 60 Jahren einer der wichtigsten Hersteller für Design aus Italien. Eine Erfolgsgeschichte, die sich auch an der beeindruckenden Palette von Produkten - Möbel, Beleuchtung - ablesen lässt, die zum festen Bestandteil der Wohnlandschaft und zu echten Klassikern des zeitgenössischen Designs wurden.

Seit 1988 ist Claudio Luti der Erbe des besonderen „Kartellesprits“. In Zusammenarbeit mit den renommiertesten internationalen Designern (das Team besteht heute aus: Philippe Starck, Ron Arad, Antonio Citterio, Ferruccio Laviani, Piero Lissoni, Patricia Urquiola, Tokujin Yoshioka, Mario Bellini, Ronan und Erwan Bouroullec, Alberto Meda, Patrick Jouin, Front, Nendo und Rodolof Dordoni) treibt weiterhin mit dem gleichen Eifer und Enthusiasmus des Gründers das Streben nach neuen Technologien, Formen und Stilen voran, das Ergebnis einer perfekten Balance zwischen der Erfahrung der einzelnen Designer und dem Potenzial und den Anforderungen des Unternehmens.

Die Kartell-Kollektion ist äußerst vielseitig, die Objekte sind praktisch, haben eine einfache Anwendung und besondere ästhetische Attraktivität. Farbe, Esprit, Spiel mit den Sinnen, Transparenzen und ganz ungewöhnliche Formen kennzeichnen unverwechselbare Objekte. Das Design von Kartell ist durch die Emotionen, die es erzeugt, die haltbare Zweckmäßigkeit und die unbestreitbare Qualität weltweit sofort auf den ersten Blick erkennbar. Die ständige Weiterentwicklung bei der Materialverwendung und das Experimentieren mit neuen Technologien, das darauf abzielt, ganz innovative Eigenschaften zu entdecken, sind grundlegend für die Herstellung der Möbelstücke von Kartell sowohl im Hinblick auf die permanente Entwicklung neuer Funktionalitäten als auch neuer ästhetischer Eigenschaften. Nur durch diese kontinuierliche Entwicklung war es möglich, die Satinierung, die Transparenz, die Biegsamkeit, die Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse, die Weichheit und den besonderen Touch zu erreichen, durch die sich viele Objekte auszeichnen.

Kartell hat über die Jahre hinweg eine beneidenswerte Reihe von wichtigen internationalen Auszeichnungen erhalten, darunter neun Compassi d'Oro (Goldene Zirkel). Das Museo Kartell wurde im Jahr 1999 gegründet und ist Hüter der Unternehmensgeschichte. Im Jahr 2000 wurde es als bestes Unternehmensmuseum mit dem „Guggenheim Enterprise & Culture Award“ ausgezeichnet.

Kartell unterteilt sich seit den 50er Jahren in zwei Geschäftsbereiche: LABWARE, Labormaterialien, und HABITAT, Möbel, Einrichtungsgegenstände und Beleuchtung (die ab dem Jahr 2000 mit Erfolg wieder in den Katalog aufgenommen wurde). Seit 2009 produziert das Unternehmen auch eine Kollektion Damenschuhe aus Kunststoffmaterial, die von führenden Mode-Marken in Italien kreiert wurden. In den vergangenen 15 Jahren hat ein ehrgeiziger Expansionsplan das Vertriebsnetz und Markenimage weltweit gestärkt: Heute erzielt Kartell 70% seines Umsatzes durch den Export, besitzt 130 Flagship-Stores, 250 Shop-im-Shop und ist in 126 Ländern präsent.

DIE GESCHICHTE

Das Unternehmen wurde in den 40er Jahren von dem jungen Chemieingenieur Giulio Castelli gegründet, einem Schüler des Nobelpreisträgers Giulio Natta, der den Traum hatte „Objekte herzustellen, die innovative Eigenschaften haben, die als Anwendungen neuer Produktionstechnologien verstanden werden, bei denen Einsparungen beim Material und ein leistungsfähiger Prozess im Vordergrund stehen”. Kartell beginnt auf dieser Grundlage im Jahr 1949 seine Geschäftstätigkeit mit der Herstellung von Autozubehör und Haushaltsartikeln, im Jahr 1958 kommen Lampen und Laborartikel dazu und seit der Eröffnung des Geschäftsbereichs Habitat im Jahr 196, widmet sich das Unternehmen auch der Herstellung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Von Anfang an bedient sich Kartell eines vollständig innovativen Ansatzes für die Herstellung der Artikel, der auf technologischer Forschung und Design basiert, die wesentlich sind, um das „Projekt der Kunststoffmaterialien” in Angriff zu nehmen, die im Gegensatz zu den Naturmaterialien vor der Verarbeitung keine sichtbare, eigene Identität besitzen.

Im Jahr 1988 gibt Giulio Castelli kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag das Ruder an seinen Schwiegersohn Claudio Luti ab, der das Unternehmen übernimmt. Bei der Überarbeitung des Produktangebots im Hinblick auf das eigentliche charakteristische Wesen von Kartell wählt Luti eine Strategie, die das Produkt in den Mittelpunkt stellt. Dabei fördert er die projektbezogene auf der Qualität basierende Forschung und Entwicklung, wobei der taktilen und akustischen Wahrnehmung der Oberflächen besondere Bedeutung beigemessen wird. Er stützt sich dabei auf die Zusammenarbeit mit den renommiertesten internationalen Designern. An erster Stelle ist hier Philippe Starck zu nennen, mit Starck entsteht eine erfolgreiche Partnerschaft, aus der dank des Pragmatismus und der unternehmerischen Intuition von Luti und dem kreativen Genie des berühmten französischen Designers innovative Formen und Produkte hervorgehen. Der erneuerte Ansatz im Hinblick auf die Materialien diktiert den Kurs und die Wendepunkte für Kartell: Die Verarbeitung, Handhabung und Veredelung der Materialien bis zur Entstehung eines Endprodukts, das, auch wenn es vollständig aus Kunststoff besteht, eher Konnotationen und Modalitäten annimmt als formale Sprachen.

Der Wendepunkt kommt im Jahr 1999, als nach jahrelanger Forschungsarbeit und dank einer revolutionären Innovation, Kartell das erste Unternehmen weltweit wird, das Polykarbonat für die Möbelherstellung einsetzt. Das Ergebnis ist der völlig durchsichtige Stuhl La Marie mit modernem minimalen Design. Seit dieser Zeit hat Kartell das Thema „Transparenz“ weiterentwickelt und vertieft, das eben gerade seine Einzigartigkeit und Originalität ausmacht, und führt seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit Oberflächenstudien fort, wobei der Entwicklung neuer Technologien und Materialien ein besonderer Stellenwert zukommt.

KARTELL – EINE KOLLEKTION MADE IN ITALY

Seit den Anfängen zeichnet sich Kartell durch die industrielle Fertigung von Designobjekten aus Kunststoff von hoher Qualität, mit hohem technischen Gehalt und unverwechselbarem italienischem Flair aus. Von der Auswahl von Spitzentechnologien, der Verwendung von innovativen und zertifizierten thermoplastischen Materialien, die oft in Zusammenarbeit mit den besten internationalen Herstellern entwickelt wurden, den Produktionsstätten in Italien, im Piemont, der Lombardei, Venetien und Emilia Romagna, dem Kerngebiet der italienischen Fertigungsindustrie, der Automatisierung von Fertigungsprozessen, die unter anderem auf die Erhöhung der Sicherheitsstandards abzielt, bis zur Mitwirkung der Arbeitnehmer selbst, am „Machen“ des Produkts, ist Kartell in der Lage, den Nutzern seiner Produkte eine Kollektion zu bieten, deren eigentlicher Wert, die DNA, in der Technologie, in der Qualität, der Haltbarkeit und der langen Lebensdauer begründet liegt.

Die Produktion von Kartell wird in allen Phasen von den Fachtechnikern des Betriebs betreut, die die technologische Angemessenheit, die Industrialisierung und die Qualität überprüfen und sicherstellen, und dabei versuchen, die Anforderungen und Erwartungen des Endverbrauchers mit den verwendeten Industrieprozessen in Einklang zu bringen. Das hohe Maß an Stabilität und Wiederholbarkeit dieser Verfahren minimiert Fehler und Verschwendung zugunsten von Produkten mit wenig Abfall und Schadstoffen, die aber vollständig recycelbar sind. Kartell-Produkte sind nicht nur ästhetisch ansprechend. Ihre bewährte praktische Anwendung und Multifunktionalität wird ständig überwacht und durch strikte und strenge Zuverlässigkeitsprüfungen kontrolliert, die nach speziellen UNI-EN-Richtlinien durchgeführt werden.

Der Retailbereich
Die Kartellfilialen in aller Welt sind etwas ganz Besonderes und dienen dazu, gemeinsam mit dem Produkt auch die Philosophie des Unternehmens zu vermitteln und den Verbrauchern die besondere eigene Interpretation der Wohnbedürfnisse zu illustrieren. Die Markengeschäfte von Kartell sind Schauräume, die nicht nur die Aufgabe haben, der Kundschaft die eklektische Palette der Kartellprodukte vorzustellen, sondern sie sollen auch die Corporate Identity und die Markenwerte vermitteln: Design, Innovation, industrielle Fertigung, Vielseitigkeit, Eleganz, Lebendigkeit.

Seit 1997 hat sich, mit der Eröffnung des ersten Kartell-Flagship-Stores in der Via Turati in Mailand, der Einzelhandel von Anfang als die erfolgreiche Kommunikationsstrategie für Kartell erwiesen. Die Geschäfte liegen in den zentralen Einkaufsstraßen der wichtigsten Städte weltweit und sind neutrale Räume, die konzipiert wurden, damit die Produkte bestmöglich ausgestellt werden, ins rechte Licht gerückt werden und attraktiv erscheinen. Die Artikel werden auf Leuchtpodesten und in transparenten Ausstellgeräten präsentiert. Sie sind der eigentliche Blickfang, mit ihren Farben, der Transparenz und ihrem unverwechselbaren Design. Berücksichtigt man die jüngsten Eröffnungen, hat Kartell heute insgesamt mehr als 130 Flagship-Stores und 250 Shop-im-Shop. Dazu kommen ca. 2.400 Fachgeschäfte, die neben Kartell auch andere Marken führen, in zirka 140 Ländern weltweit.

DIE KOMMUNIKATION

In der Firmenzentrale in Noviglio (Mailand) besitzt Kartell ein eigenes Museum, das der Unternehmensgeschichte gewidmet ist. Die gegenwärtige Bedeutung von Kartell wird jedoch auch durch eine eklektische und intensive Markenkommunikation illustriert, die auf Ausstellungen, Veranstaltungen und Comarketingprojekte setzt, die sowohl das internationale Retail-Netzwerk als auch die Welt der Social Media miteinbeziehen.

Die Flagship-Stores sind durch entsprechende Laden- und Schaufenstergestaltungen sowie Veranstaltungen das Sprachrohr der Marke. Ein Beispiel dafür ist das spezielle Projekt „Louis Ghost - 10th Anniversary around the World“, das dem 10-jährigen Jubiläum des bekanntesten Stuhls der Marke, der im Jahr 2002 von Philippe Starck für Kartell entworfen wurde und bereits Kultstatus erreicht hat, gewidmet ist. Das Projekt, das in den Printmedien ebenso wie im Web durch Fotos, Videos und besondere Gestaltungen des Stuhls bekannt gemacht wird, findet in den Kartell-Flagstores den perfekten Rahmen und den maximalen kreativen Ausdruck.

In den letzten Jahren setzt die Kommunikation von Kartell verstärkt auf das Web, durch die offiziellen Internetauftritte der Marke auf Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Pinterest, die eine wachsende Zahl von Fans und „Follower“ zählen, die sich zunehmend aktiv beteiligen und interagieren. Dies verdeutlicht auch die Sympathie, die die Öffentlichkeit für Kartell und seine Produkte empfindet.
Unter den Veröffentlichungen ist das inzwischen bereits historische Buch „kARTell“ zu erwähnen, das im Jahr 2002 mit einem Beitrag von Franca Sozzani erschienen ist (eine außergewöhnliche Sammlung von über 150 Darstellungen von Kartell-Produkten, wie sie von berühmten Fotografen, zeitgenössischen Künstlern und Schriftstellern interpretiert wurden), darauf folgte die erste Monografie, die der Marke gewidmet ist „Kartell - The Culture of Plastics“. Dieses vom Taschen-Verlag herausgegebene 400-seitige Buch erzählt die außergewöhnliche Geschichte der Marke, die vielleicht mehr als jede andere Designklassiker geschaffen hat.

Eine erfolgreiche Allianz ist zweifellos die mit der Modewelt, die sich durch eine Reihe von speziellen Projekten ausdrückt, bei denen „Mademoiselle à la mode“ im Mittelpunkt steht. Der Armstuhl von Starck wurde seit 1997 von einer Reihe von italienischen und internationalen Modedesignern, wie Valentino, Dolce & Gabbana, Missoni, Moschino, Etro, Burberry, Jean Paul Gaultier, Christian Lacroix und vielen mehr „eingekleidet“.

Im Jahr 2012 wurde der amerikanische Rockstar Lenny Kravitz anlässlich der Mailänder Möbelmesse (Salone del Mobile) eingeladen, den berühmten Armstuhl zu gestalten. Er kreierte einen Bezug mit Python, Pelz, Leder und Gewebe. Das Ergebnis spiegelte perfekt das unkonventionelle Image des Rockstars wieder und unterstrich Kartells Verständnis als eklektische Marke.

DAS KARTELLMUSEUM

Das Kartellmuseum wurde im Jahr 1999 anlässlich des fünfzigsten Firmenjubiläums eingerichtet und will den außergewöhnlichen Bund zwischen Kunststoff und Design zeigen. Als „Behälter“ mit 1000 Objekten, entworfen von Anna Castelli Ferrieri und Ignazio Gardella, erstreckt sich das Kartellmuseum auf einer Gesamtfläche von 2500 m2 auf dem Werksgelände in Noviglio bei Mailand. Ein originelles auf Ferruccio Laviani zurückgehendes Ausstellungskonzept ermöglicht den Besuchern ein unmittelbares Verständnis: Die Kollektion ist in chronologischer Reihenfolge auf drei Etagen ausgestellt und der Besucher kann sich anhand einer synoptischen Tafel über die folgenden Zugangscodes orientieren: Veranstaltungen, Design, Technologie und Kommunikation. Die zu den Ausstellungsstücken gehörenden Texte erläutern die Unternehmensgeschichte und führen in die wichtigsten Etappen dieser Geschichte ein.

Die ersten Räume, die den 50er Jahren gewidmet sind, legen den Schwerpunkt auf den innovativen Ansatz bei der technologischen Forschung und der erneuerten Ästhetik des Designs von Giulio Castelli. Bestärkt durch eine Reihe von Auszeichnungen - darunter fünf Compassi d'Oro (Goldene Zirkel) - in den 60er Jahren, gibt das Unternehmen den Startschuss für die Herstellung komplexerer und weiter entwickelter Objekte. Jetzt wird der Schwerpunkt auf Einrichtungsdesign aus Kunststoff gelegt. In den 70er Jahren setzt sich dieser Trend weiter fort, im Mittelpunkt stehen nun das Arbeitsumfeld und der Objektbereich sowie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Systeme. In den 80er Jahren übernimmt Anna Castelli Ferrieri die künstlerische Leitung und Kartell versucht die industrielle Logik und den Hightech-Ansatz zu verbinden, während sich das Unternehmen im nachfolgenden Jahrzehnt, dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Designern einer Erweiterung der Kollektion gegenübersieht: So werden Objekte hergestellt, die den neuen Anforderungen entsprechen und durch ihr sympathisches Design verführen. Die Ausstellung schließt mit den Beststellern des letzten Jahrzehnts, das den Hersteller endgültig als Marktführer der internationalen Designbranche bestätigt, wobei sich die konstante technologische und funktionelle Innovation als roter Faden durch die fast 60-jährige Geschichte zieht.

Im Jahr 2000 wurde das Museum mit dem begehrten Guggenheimpreis als „bestes Unternehmensmuseum“ ausgezeichnet und seine Sammlungen wurden von so bedeutenden Museen wie dem Centre Pompidou in Paris, der Bonner Kunsthalle, der Triennale in Mailand dem MoMA in New York angefordert und ausgestellt.

DER PRÄSIDENT CLAUDIO LUTI

Claudio Luti wurde 1946 in Mailand geboren, wo er an der Università Cattolica einen Hochschulabschluss in Betriebswirtschaft erwarb.

Er sammelte kurzzeitig Erfahrungen in der Kanzlei eines Steuerberaters und Unternehmensberaters und machte sich dann im Jahr 1975 selbstständig. Er arbeitet von nun an mit Unternehmen der Modebranche und einigen Modeschöpfern zusammen, die später zu Ikonen des Made in Italy in der Welt werden sollten. 1975 und’ 76 sind sehr angeregte Jahre, in denen die Mailänder Modeschöpfer, trotz bescheidener Strukturen und Führungsfähigkeiten, die Entwicklungsmöglichkeiten der Pret-à-Porter-Mode und die damit verbundenen Geschäftschancen erkannt haben.

Im Jahr 1977 beginnt Claudio Luti die Zusammenarbeit mit Gianni Versace und nachdem er kurz gleichzeitig als Unternehmensberater und Manager arbeitet, wird er noch im gleichen Jahr Geschäftsführer des Unternehmens. Er leitet die Gianni Versace S.p.A. zehn Jahre lang brillant und arbeitet im engen Kontakt mit dem berühmten Modeschöpfer, so erwirbt er unbestrittene Fähigkeiten und die sprichwörtliche Entschlossenheit.

Im Jahr 1988 verlässt er Versace und erwirbt Kartell, dessen Präsident er heute ist. Er ist in das Unternehmen eingestiegen, als dieses eine zeitweilige und vielleicht physiologische „Ermüdung” durchmachte und im Laufe einiger Jahre führte er technologische und stilistische Innovationen ein und gab so dem Produktangebot eine ganz neue Ausrichtung. Er respektierte die „Seele“ von Kartell, das Know-how, unter Beibehaltung der erfolgreichen industriellen Strategie, aber er erfasst intuitiv die Notwendigkeit, die Produkt- und Materialforschung ganz neuartig anzugehen, und trägt so dazu bei, den Kunststoff von der typischen Konnotation des „Billigmaterials“ der 80er Jahre zu befreien. Er lädt große Namen des internationalen Designs zur Mitarbeit ein, allen voran Philippe Starck und später Vico Magistretti, Antonio Citterio, Ron Arad, Piero Lissoni, Ferruccio Laviani. Im Laufe der Jahre wird ein auf Markengeschäfte gestütztes Vertriebsnetz aufgebaut, das schnell weltweit ausgebaut wird.

Im November 2008 wird Luti für die Erfolge, die er mit Kartell in den Bereichen Design und Technologie erzielt hat, vom Museum of Art and Design in New York die ausgesprochen wichtige Laufbahnauszeichnung „Visonaries“ verliehen.

Im Januar 2012 werden Luti und Kartell mit zwei wichtigsten Anerkennungen ausgezeichnet: Im Qurinal verleiht ihnen der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano den „Premio Leonardo Qualità Italia 2011” - ein Preis, mit dem jedes Jahr Unternehmen ausgezeichnet werden, die Höchstleistungen im Bereich der italienischen Fertigungsqualität erreicht und signifikant dazu beigetragen haben, das Image Italiens in der Welt zu fördern. Luti erhält außerdem den Preis Ernst & Young „Unternehmer des Jahres 2011“ in der Kategorie „Fashion & Design“ mit der folgenden Begründung: „Da er Kartell zur internationalen Bekanntheit verholfen hat und dabei auf die Innovation von Produkt und Design setzte.“

Von Oktober 2012 bis Oktober 2014 wurde Claudio Luti zum Vorsitzenden der Cosmit gewählt, der Gesellschaft der Federlegno-Arredo, die die Internationale Mailländer Möbelmesse organisiert.

Zusätzlich zu den bereits zahlreichen Verpflichtungen, wurde Claudio Luti seit 2013 auch Vice President von Fondazione Altagamma mit einer besonderen Verantwortung in der Design-Industrie.


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Designer: Ron Arad Mario Bellini Erwan Bouroullec Ronan Bouroullec Anna Castelli Ferrieri Antonio Citterio Joe Colombo Patrick Jouin Ferruccio Laviani Piero Lissoni Glen Oliver Löw Vico Magistretti Enzo Mari Jean-Marie Massaud Alberto Meda Francesco Meda Nendo Toan Nguyen Eugeni Quitllet Philippe Starck Carlo Tamborini Patricia Urquiola Olaf von Bohr Marcel Wanders Tokujin Yoshioka .normaluisa
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