Unser Endprodukt ist das Licht
Der uralte Traum des Menschen, künstliches Licht in ausreichender Menge und unter guten Bedingungen zu besitzen, ging erst vor hundert Jahren in Erfüllung. Heute ist die Existenz des künstlichen Lichtes in fast allen Bereichen so selbstverständlich geworden, daß es kaum noch zur Kenntnis genommen wird.
Neben der notwendigen oder erforderlichen Beleuchtung gibt es aber noch eine Vielzahl von Möglichkeiten, Architektur mit Licht zu gestalten. Licht kann Räume gliedern und strukturieren. Licht kann leiten und lenken. Licht kann Architektur unterstreichen und inszenieren. Unsere Leuchten wollen ein perfektes Werkzeug sein für die Gestaltung mit Licht. Sie beleuchten, was notwendig, zweckmäßig, nützlich, - auch, was einfach nur schön ist.
BEGA ist darauf spezialisiert, Beleuchtungsanlagen für alle Bereiche der Lichtarchitektur und der Außenwelt zu projektieren und zu bauen.
Es ist das Ziel unserer Arbeit, die plastische Wirkung, das dreidimensionale Erlebnis der Außenwelt, dem Menschen auch bei Nacht zu bewahren.
Unternehmen
BEGA - eine lichttechnische Spezialfabrik.
Spezialist für alle Fragen der Licht- und Beleuchtungstechnik - draußen und in vielen anderen Bereichen.
Für alle, die mit Licht planen und gestalten, ist BEGA nicht nur Partner, sondern auch zuverlässiger und leistungsstarker Lieferant für Handel und Handwerk. Es ist das Ziel unserer Arbeit, die plastische Wirkung, das dreidimensionale Erlebnis der Außenwelt, dem Menschen auch bei Nacht zu bewahren.
Geschichte
Seit über 50 Jahren BEGA
Von Anfang an gab es bei BEGA immer genug, sehr selten zu wenig, oft etwas zu viel zu tun. Nie wurde verkürzt gearbeitet. Nie wurde gestreikt. Nie wurde ein Mitarbeiter wegen Arbeitsmangel entlassen. Heute zählt BEGA zu den wichtigsten Firmen der europäischen Leuchtenindustrie. Die Firmengeschichte ist dadurch gekennzeichnet, daß viele Herausforderungen angenommen wurden, aber keine, die die vorhandenen Kräfte überfordert hätte. Deshalb konnte sich BEGA von fremden Abhängigkeiten freihalten.
1945 Wie alles anfing
Am 20. September ist es soweit: Die erste schmiedeeiserne Krone für drei Lampen ist fertig. Der Erfolg ist so groß, daß zehn weitere folgen. Dann ein Auftrag über 100 Leuchten. Gehilfen müssen nun her. So beschäftigen wir zum Ende des Jahres fünf Mitarbeiter und stellen zwanzig verschiedene Leuchten in kleinen Serien her. Wandleuchten, Kronen, Kerzen- leuchter - alles aus Schmiedeeisen, aber ohne Elektroinstallation und ohne Verpackung, auf Handwagen zum Kunden gebracht. Außer Waffen war seit vielen Jahren kaum noch etwas produziert worden, was nicht kriegswichtig war.
1946 - 1949
Sehr schnell vergrößerte sich die Zahl der Mitarbeiter auf 50. Doch um die Produktion voranzutreiben, reicht qualifizierte handwerkliche Arbeit allein nicht mehr aus.
So werden schon bald 30 verschiedene Leuchten mit maschineller Hilfe hergestellt. Eine Zeitlang ist die Arbeit der Firma illegal, infolge der Deindustrialisierungspolitik der Besatzungsmächte. Doch dann kommt die Produktionsgenehmigung von der englischen Militärregierung. Und es kann weitergehen: Die erste Fabrikhalle wird gebaut, der Name BEGA gefunden, und auf der Industriemesse in Hannover gibt es - damals noch in einem Zelt - unsere erste Ausstellung.
1950 - 1959
Aufbruchstimmung. Erste Anzeichen eines großen wirtschaftlichen Aufschwungs: »Das deutsche Wirtschaftswunder«. Auch bei uns gibt es neue Entwicklungen: Sonderleuchten für Brauereien und Leuchten aus Bronzeguß mit mundgeblasenen Opalgläsern werden hergestellt. Hohe Oberflächenqualität in feiner Patina und Bauteile mit 24karätiger Blattvergoldung verleihen uns in Deutschland fast ein Monopol für wertvolle Außenleuchten.
Zum ersten Mal stellen wir auf einer ausländischen Messe aus. Eine so große geschlossene Kollektion von Außenleuchten hat man in Europa noch nicht gesehen, und wir erhalten auf der Internationalen Messe in Luxemburg 1952 die »Medaille d'Or«. Auch intern tut sich einiges: Statt in Baracken, arbeiten wir nun mit bereits 120 Mitarbeitern in einer großen, modernen Betriebsstätte.
1958 bauen wir zusammen mit unseren Kollegen das neue Leuchtenhochhaus auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover: Ein wichtiger und mutiger Schritt, der schließlich zur »Weltlichtschau« führt.
1960 - 1969
Es kommt zu einem radikalen Bruch mit dem Althergebrachten durch die gründliche Erarbeitung neuer Wege in der Anwendungstechnik und die Erfüllung zeitgemäßer Forderungen der Architektur und Umweltgestaltung.
Architekten von Weltrang berücksichtigen mehr und mehr unser Fabrikat. Lichtbaustein® wird unser wichtigstes und in der Fachwelt auch bald das bekannteste Warenzeichen. BEGA Lichtgitter® und BEGA Bausteinleuchte® kommen schon bald hinzu.
Im Hause BEGA entstehen die ersten Gartenleuchten mit Erdspieß, die ersten Unterwasserscheinwerfer sowie die ersten Scheinwerfer für ortsfeste und ortsveränderliche Montage. Es folgen Bausysteme für Unterflurverkabelung und ortsfeste Gehäuse für Steckdosen. Das war der Anfang einer Entwicklung, durch die wir schnell zu einem der wichtigsten Hersteller dieser Spezialleuchten wurden. Ende der 60er-Jahre stehen die Reduzierung des Produktes auf die einfachste Form und die Erlangung höchsten Gebrauchswertes immer mehr im Vordergrund. Nicht die Leuchte, sondern das Licht wird zum zentralen Ziel unserer Arbeit.
Insgesamt werden 27 BEGA Leuchten auf der Industriemesse Hannover von einer internationalen Jury mit dem iF-Zeichen für vorbildliches Design ausgezeichnet.
1970 - 1979
Leuchten in der klassischen Form der Glaskugel gewinnen in der Kollektion jetzt immer größere Bedeutung.
Wir bauen die erste Pollerleuchte mit Spiegeloptik, die ersten überrollbaren Bodeneinbauleuchten sowie die ersten Deckenleuchten mit hoher Schutzart und Ballwurfsicherheit für Schwimmhallen und Sportstätten .
Ein weiteres Highlight: Wir produzieren die ersten Leuchten für Schiffe. Im Februar 1973 erwerben wir die Glashütte BOOM in Belgien.
Ende der 70 er Jahre finden wir neue Möglichkeiten, Glas mit Metallteilen aus Aluminiumdruckguß so zu verbinden, daß eine Leuchtengruppe ganz neuartiger Bauformen und Konstruktion entsteht. Technische Perfektion, hohe Funktionalität und eine hohe Schutzart begründen die gute logische Form. Diese richtungsweisende Erfindung und das vielfach ausgezeichnete Design machen diese Leuchten zu Klassikern, die an vielen Bauwerken der Weltarchitektur zu finden sind.
Unser Ruf, Hersteller der fortschrittlichsten und wohl größten Außenleuchtenkollektion der Welt zu sein, festigt sich.
Insgesamt werden 86 BEGA Leuchten von einer internationalen Jury anläßlich der Industriemesse Hannover mit dem iF-Zeichen für vorbildliches Design ausgezeichnet.
1980 - 1989
Gruppen neuer Leuchten entstehen, deren Form allein von den Erfordernissen des Verwendungszweckes bestimmt wird. Beispielsweise die Gruppe Wandleuchten mit gerichtetem Licht.
Wir machen jetzt Straßenleuchten mit asymmetrischer Lichtverteilung und stufenlos verstellbarer Optik. Es entsteht eine neue Gruppe kleiner Scheinwerfer für Haus und Garten. Sie haben energiesparende Lichtquellen und hohe Lichtleistungen.
Unsere Fabrik hat jetzt eine Fläche von 51.000 m². Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf 500. Zusammen mit amerikanischen Partnern gründen wir eine BEGA Leuchtenfabrik in Santa Barbara, Kalifornien USA.
1987 erhalten wir für die Leuchte 9906, und 1989 für die Leuchten 8707 und 8710 den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation. 1989 wird erstmalig der Staatspreis für Design-Management verliehen. Er würdigt die Gesamtleistung eines Unternehmens für ausgezeichnete formale Qualität im Produkt, in der Präsentation und in der Werbung. BEGA geht als erster Preisträger hervor. Erfolge, die unserem Selbstbewußtsein sehr gut tun.
Zu den Industriemessen in Hannover werden insgesamt 98 Leuchten mit dem iF-Zeichen für vorbildliches Design ausgezeichnet.
1990 - 1999
Lichttechnische Neuerungen ermöglichen es uns, Scheinwerfer mit extrem kleinen Abmessungen und hohen Lichtleistungen für die ortsfeste und für die ortsveränderliche Montage herzustellen.
Der technische Fortschritt in der Lampentechnik führt zur Erweiterung der Leistungsskala. Dank neuer Entwicklungen bei optischen Systemen können wir jetzt mit Bodeneinbauleuchten hohe Lichtleistungen auf Flächen bringen, die aus so extrem geringer Bauhöhe früher nicht erreichbar waren. Für diese Leuchtenreihe erhielten wir den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation.
Die Aufsatzleuchten 8821, 8822 und 8823 werden 1994 von der Bundesrepublik Deutschland mit dem »Bundespreis Produktdesign« ausgezeichnet.
1997 erfolgt die bislang höchste Auszeichnung auf der Industriemesse Hannover. Erstmalig erhält eine BEGA Leuchte die Auszeichnung »Top Ten«.
Mit dem 50. Geburtstag der Firma erscheint der 25. Katalog in unserer Firmengeschichte. Jetzt mit 1500 Modellen. Sein grafisches Erscheinungsbild folgt immer den gleichen Grundsätzen: Eine klare Darstellung unserer Arbeit, der Leistungsfähigkeit unseres Produktes und seiner Einsatzmöglichkeiten.
2000
Auch im neuen Jahrtausend ist unsere Arbeit von dem immer schneller laufenden Prozeß geprägt, der sich aus den neuen Wegen in der Architektur und der rasanten Weiterentwicklung in der Lampentechnik ergibt. Unser Programm umfaßt heute 23 Produktgruppen mit mehr als 2000 verschiedenen Leuchtentypen. Das Werk in Menden zählt zu den schönsten und modernsten Leuchtenfabriken in der westfälischen Industrielandschaft. Trotz einer beachtlichen Größe von 52.000 m² Betriebsfläche und hochmoderner technischer Ausrüstung sind wir doch eine echte Manufaktur geblieben. Unser Produkt wird in erster Linie von Menschen gemacht. Die große Vielseitigkeit unserer Arbeit erfordert ein hohes Ausbildungsniveau und handwerkliches Können. Dank der konsequenten Verfolgung der über Jahrzehnte entwickelten formalen und funktionalen Gestaltungskriterien weist jedes Produkt einen hohen Grad an Unverwechselbarkeit auf. Die Langlebigkeit von Form, Funktion und Material ist dabei - heute wie damals - oberste Maxime.
Produkt + Qualität
An Außenleuchten werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Sie sind dem Schmutz, den Witterungseinflüssen und extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Mehr als andere Leuchten müssen sie großen Belastungen standhalten. Gebrauchsqualität und gutes Design stehen im Vordergrund unserer Arbeit.
Nur bestimmungsgemäße Verwendung, fachgerechte Montage und Wartung garantieren Betriebssicherheit. Das zugelassene Elektrohandwerk erfüllt diese Anforderungen. Um besten Korrosionsschutz zu erzielen, werden alle Bauteile aus Aluminium vorbehandelt, pulverbeschichtet und mit einer hochwertigen Einbrennlackierung versehen.
Wir liefern unsere Leuchten in den Farben Grafit, Weiß und Silber. Als Sonderanfertigungen natürlich auch in jeder gewünschten RAL-Farbe. Lichtmaste mit lackierter Oberfläche werden zum Katalogpreis in jeder RAL-Farbe geliefert. Edelstahloberflächen sind für den jeweiligen Verwendungszweck entsprechend behandelt.