Das niederländische European Ceramic Workcenter .ekwc versteht sich als internationaler Werkraum und bietet Designern, Künstlern und Architekten die Möglichkeit, mit dem Material Keramik und Ziegel technisch und künstlerisch zu experimentieren. Das .ekwc arbeitet als ein "artist-in-residence" Programm und bietet 45 Teilnehmern die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung 3 Monate mit diesen Materialien zu experimentieren. Anwendungsspezialisten unterstützen die Teilnehmer auf technologischer Ebene und helfen, die Gestaltungsideen umzusetzen.
Bild links: Christine Jetten (Künstlerin), Susan Tunick (Keramikerin), Niederlande / USA; Bild rechts: Ben Oostrum (Designer), Rob Bonneur (Architekt), Niederlande
Über eine öffentliche Bewerbung, einen Wettbewerb für graduierte Kunststudenten oder durch Einladung werden die Teilnehmer jährlich ausgewählt. Nähere Informationen unter www.ekwc.nl. In der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung "Brick: the Exhibition" werden die Ergebnisse eines solchen Workshops gezeigt. 16 internationale Teilnehmer aus den Bereichen Architektur, Design und Kunst hatten sich ein Ziel gesetzt: die Entwicklung eines neuen Ziegeltypus.
Die Ausstellung des Stijilinstitutes Rotterdam zeigte 1:1 Materialien und Prototypen mit unterschiedlichsten modularen Ansätzen. Die traditionelle, keramische Haut von Gebäuden wird neu interpretiert und durch formale Experimente und neue Funktionen wiederbelebt.