Susanne Fritz

Autor

Susanne Fritz
Zürich   Schweiz

Messerückblick ISH Frankfurt 2011 – Leben im Bad


Das Bad – ein kultureller Ort, der sich nicht nur laufend konzeptuellen und modischen Wandlungen anpasst, sondern auch technisch revolutioniert wurde.
Befanden sich die Römer noch gemeinsam in der Therme, versteckte man sich zwischenzeitlich züchtig und alleine in der Nasszelle. Ankleide, Frisier-und Schminktische befanden sich in separaten Räumen. Im letzten Jahrhundert änderten sich nicht nur die Gewohnheiten der Körperpflege durch die Verfügbarkeit von fliessendem kaltem und warmem Wasser – der gesellschaftliche Wandel erlaubte auch einen offenen Umgang mit der Körperlichkeit innerhalb der Familie. Geschlechter und Generationen dürfen sich nun gemeinsam im Bad aufhalten und es entstand das Familienbad. Dies wurde nicht nur räumlich aufgewertet und komfortabler, sondern im Zuge der Wellness-Bewegung auch technisch aufgerüstet. Dem Whirlpool folgten integrierte Saunen, Dampfbäder und Erlebnisduschen.
 

Als neue Trends für das Bad konnte wir auf der ISH 2011 unter anderem folgende Themenbereichen identifizieren:
In konzeptueller Hinsicht entwickelt sich das Wohn- und Familienbad weiter zum Generationen-Bad.
Ohne Abstriche beim Design zu machen, passten zum Beispiel VitrA und HEWI ihr Produkte so an, dass sie für Kinder ebenso funktional wie für ältere Menschen oder Menschen mit Körperbehinderung sind.
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HEWI Range 805

Alternativen zu traditionellen Bad-Materialien wie Keramik und Chrom stellten Flaminia mit Pietraluce, Laufen mit einem silitkeramischen Materialneuheit, Cosmic mit VitTech und dem Marmor-Kunststein BathStone und HEWI mit einem Kunststoff in Chromoptik vor.

Sanitäre Bedienelemente waren bis anhin mechanisch, jedoch hält die Elektronik zunehmend Einzug ins Bad. Die Wassertemperatur kann mittlerweile digital gradgenau eingestellt werden, und die aus Japan bekannten Komfort-Toiletten mit Dusche, Sitzheizung und Bord-Entertainment waren bei vielen Herstellern ein grosse Thema.
Die elektronische Steuerung von Installationen birgt Vorteile wie Einstellung der zu verbrauchenden Wassermenge (bei KWC) und barrierefreie Fernbedienung.
LED Technik wurde vielfach für die Grundbeleuchtung wie auch für farbige Effektbeleuchtung eingesetzt.

Nachhaltigkeit prägte vielfach die Entwicklung und das Design der vorgestellten Neuheiten, sei es hinsichtlich Materialersparnis, bewusstem Verzicht auf umweltschädlichen Substanzen, sowie Energie- und Wasserersparnis.
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Modulares Bad von Axor, gestaltet von Ronan und Erwan Bouroullec

Eine neue Interpretation des Dauerthemas „Wohnbad“ entwickelten Ronan und Erwan Bouroullec für Axor, und für einmal ist dies erfreulicherweise keine freistehende Badewanne mit Kamin. Vielmehr entwickelten die Designer die Möbel zurück an den Ursprung; Der Waschtisch war vor der Verbreitung des fliessenden Wasser nichts anderes als ein Tisch mit Kanne und Waschschüssel. Der Spiegelschrank wird zurückgeführt auf Spiegel und Schrank. Schöner Purismus mit wenig Stauraum, dafür topographisch angelegten Ablagen, über deren Verwendung der Nutzer allein nach funktionalen und ästhetischen Vorlieben entscheidet.
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Axor zeigte topographisch angelegten Ablagen, über deren Verwendung der Nutzer allein nach funktionalen und ästhetischen Vorlieben entscheidet

TOTO präsentierte sich auf einem grosszügigen Messestand in ruhigem und klarem, japanischen Design. Auch hier zeichnet sich der Trend zum modularen Bad ab. MH Modular Home bietet innerhalb der Kollektion drei unterschiedliche Badwelten, die jeweils modular aufgebaut sind – und integriert neben den vielfältigen Möbel- und Stauraumelementen auch Waschtische, Badewanne, Dusche, Armaturen, WC, Bidet und ein Washlet (Toiletten mit integrierter Intimdusche) sowie Accessoires.
Sehr intelligent gelöst: Installationen für Armaturen und Waschtische verbergen sich elegant in einem Technikspalt hinter geringfügig verkürzten Schubladen, so dass diese Installationen hinter den Möbelelementen beliebig verlegt werden können. So lässt sich zum Beispiel die Position von Waschtisch und Möbel frei wählen, ohne die bestehenden Anschlüsse zwingend verändern zu müssen. Dies ist besonders interessant für die Renovierung eines Bades.
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Totos MH Modular Home bietet innerhalb der Kollektion drei unterschiedliche Badwelten, die jeweils modular aufgebaut sind

Viele nachhaltige Ideen kennzeichnen die TOTO- Produkte: Die Toiletten sind mit einem kraftvollen, aber wassersparenden Spülsystem ausgestattet, das in einem dynamischen Wirbel aus drei Düsen sprudelt - pro Spülgang reichen oft schon drei Liter aus. Beim Duschen und Händewaschen sorgen weitere wassersparende Technologien Aerial Shower und EcoCap für Sparsamkeit. Dem Wasser wird Luft beige- mischt. Der Durchmesser der einzelnen Tropfen wird dadurch vergrößert und es entsteht ein komfortableres Duschgefühl durch den Eindruck, unter wesentlich mehr Wasser zu stehen als man tatsächlich verbraucht.
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Ob in öffentlichen oder privaten Räumen: Die sensorgesteuerten Armaturen von TOTO bieten, hier zusammen mit Wasch- becken der Luminist-Serie, höchsten hygienischen Komfort verbunden mit umwelt- und wartungsfreundlicher Technologie.

KWC, führender Hersteller von Armaturen, zeigte unter anderem das Modell KWC SIN, das durch sein funktionales, industriell anmutendes Design besticht.
Die Umstellbrause mit flexiblem highflex®-Federschlauch sorgt bei Bedarf für einen grösseren Bewegungsradius und besitzt einen Schwenkbereich von 360°. An der Brause befindet sich ein Umstellknopf, mit dem man ganz einfach von Neoperl®- auf Sieb-Strahl wechseln kann. Der Federschlauch geht stets in seine Urposition zurück, während der Brausenhalter sich wegschwenken lässt.
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"ONO touch light pro" von KWC: Die neu von der Armatur losgelöste Bedieneinheit kann nach ergonomischen und ästhetischen Gesichtspunkten frei platziert werden – fest montiert oder völlig losgelöst mit Wireless-Zusatz

Wichtiges Detail bei KWC Thermostaten ist die isolierte Heisswasserführung: Sie schützt sicher vor Verbrennungen an der Armatur selbst. Drei weitere Mechanismen bieten Schutz vor Heisswasser-Verbrühungen: Bei Kaltwasserausfall wird auch das Warmwasser sofort gestoppt;
Temperaturen über 38° C können erst nach Drücken eines Sicherheitsknopfes gewählt werden; Zudem werden Druckschwankungen im Netz ausgeglichen, sodass die Temperatur auch bei unregelmässiger Wassermenge konstant bleibt.
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KWC SIN besticht durch sein funktionales, industriell anmutendes Design

Die italienische Firma CEA („Centro Energie Alternative”, zu Deutsch „Zentrum für Alternative Energien“), hat sich auf die Neuentwicklung sanitärtechnischer Produkte spezialisiert. Das sehr puristische und funktionale Design zeigt den ingenieurtechnischen Entwurfsansatz und überzeugt durch seine schlichte Ästhetik.

Switch ist der Name der Armatur, welche die mechanische Betätigung auf das Einfachste reduziert hat: „switch on, switch off“. Die Geradlinigkeit und moderne Eleganz der Formen ergänzt die aufs Wesentliche reduzierte Funktionalität. Die Edelstahlarmatur ist in den Oberflächen poliert und gebürstet erhältlich.
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Switch ist der Name der Armatur von CEA, welche die mechanische Betätigung auf das Einfachste reduziert hat: „switch on, switch off“

Der Deckenventilator TWO ist das Resultat einer Studie von CEA, die folgende Kriterien als Grundlage hatte: Geringer Verbrauch, grösstmögliche Effizienz und Leistung und flexible Anwendungsmöglichkeiten. TWO ermöglicht es, Räume nachträglich mit Klimatisierung auszurüsten. Die sechs Ventilatorflügel bestehen aus Carbon und mittels der eingebauten Elektronik kann nicht nur eine kühlende, sondern auch eine wärmende Wirkung eingestellt werden.
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Die sechs Ventilatorflügel von TWO bestehen aus Carbon und mittels der eingebauten Elektronik kann nicht nur eine kühlende, sondern auch eine wärmende Wirkung eingestellt werden

Speziell für Gichtpatienten oder Personen mit rheumatischen Erkrankungen, die auf verchromte Oberflächen empfindlich reagieren, hat HEWI die Oberfläche WARM TOUCH entwickelt. Die Produkte vereinen die optischen Eigenschaften von hochglänzenden Chromoberflächen mit den haptischen Eigenschaften von Polyamid, das sich weniger „kalt“ anfühlt, das heisst eine geringeren Wärmeeindring-Koeffizienten besitzt als Chrom. Stoffe mit hohem Wärmeeindringkoeffizient (z. B. Metalle) werden als besonders kalt empfunden, Stoffe mit niedrigem Wärmeeindringkoeffizient (z. B. Dämmstoffe oder Holz) werden hingegen als wärmer empfunden. Das Material ist angenehm zu greifen und fühlt sich warm an. Das hochwertig chromoptisch beschichtete Polyamid ist ausserdem besonders umweltfreundlich, da weder Chrom III, noch Nickel oder Kupfer verwendet wird und die Produkte recycelbar sind.
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Wie eine Welle flutet der neue Waschtisch der Design-Kollektion ILBAGNOALESSI One über das zugehörige Möbel. Seine keramische Ablage lässt sich als reinigungsfreundliche Stellfläche für Flakons und Seifen verwenden. Foto: LAUFEN

Auch Laufen hat in eine Neuentwicklung eines Materials investiert:
Keramik war bis anhin das bewährte und ideale Material im Bad – resistent gegen Chemikalien, hygienisch und leicht zu reinigen. Die wenigen verbleibenden Nachteile versucht Laufen Keramik nun mit einer Neuentwicklung so eliminieren:
Die neue Keramik, ein silikatkeramisches Material, lässt neue Formen zu – und hebt bisherige materialtypische Einschränkungen des Materials weitgehend auf. Sie erlaubt präzisere Kanten und glatte, große Oberflächen. Die technisch möglichen Radien der Kanten liegen damit bei unter vier Millimeter: Stand der Technik sind derzeit sechs Millimeter und mehr.
Ausserdem ist die neue Keramik rund 20-30% leichter im Vergleich zu Feinfeuerton. Weil sie gleichzeitig deutlich stabiler und biegezugfester ist, kommt Laufen durch einen dünneren Scherben und eine einfachere Konstruktion auf bis zu 40 % Gewichtseinsparung.
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Das puristische Bad-Linie UPGRADE (links) der spanischen Firma Cosmic ist in „BathStone“ materialisiert, das aus einer Mischung von Aluminiumhydroxid, gemahlenem Marmor und Kunstharz hergestellt wird

Das puristische Bad-Linie UPGRADE der spanischen Firma Cosmic ist in „BathStone“ materialisiert, das aus einer Mischung von Aluminiumhydroxid, gemahlenem Marmor und Kunstharz hergestellt wird. Das Material ist robust, resistent gegen Chemikalien und hygienisch.
Für INSIDE, eine durchdachte und ebenso ästhetische wie zweckmässige Kombination aus Waschbecken und Unterschrank, wurde ebenfalls ein neuentwickeltes Material verwendet: VitTech ist porenfrei und daher hygienisch, und die Oberfläche unempfindlich und alterungsbeständig.
Der Erfolg von Cosmic ist wohl auf ihre einheitliche, hochmoderne und stilgetreue Linie zurückzuführen, die sich durch die Kollektionen ihrer Sanitärmöbel, wie auch Badmöbel und Accessoires konsequent durchzieht. Im Jahr 2008 ging Cosmic eine Allianz mit Roca ein, die ihre Kompetenz im Badmöbel und Accessoire Bereich dadurch erweiterte.
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INSIDE von Cosmic, eine durchdachte und ebenso ästhetische wie zweckmässige Kombination aus Waschbecken und Unterschrank

Roca präsentierte an der ISH unter anderem ein neue WC-Lösung:
Mit In-Tank Meridian reduzieren sich aufwendige Baumaßnahmen bei der Installation eines WCs erheblich. Auch auf einen wandmontierten Spülkasten kann verzichtet werden, denn der Spültank befindet sich direkt im WC. In-Tank Meridian eignet sich deshalb sehr gut für kleine Bäder.
Ebenfalls raumsparend und dazu überaus praktisch ist Hide & Seat , eine Dusche mit integrierter Sitzbank für mehr Komfort, in die sich viele Badeutensilien verstauen lassen. Schlau gelöst: Es gibt ein Fach für den Spritzbereich und ein von außen zugängliches Schubfach.
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Mit In-Tank Meridian von Roca auf einen wandmontierten Spülkasten kann verzichtet werden, denn der Spültank befindet sich direkt im WC

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Hide & Seat von Roca: Eine Dusche mit integrierter Sitzbank, in die sich viele Badeutensilien verstauen lassen

Einem gemütlichen Ohrensessel ähnlich ist die Badewanne Wanda von Antoniolupi. Die grosszügige Dimensionierung erlaubt es auch, ein Bad zu zweit zu geniessen. Das PIPA Waschbecken besitzt einen ebenso starken Objekt-Charakter im Raum. Der im wahrsten Sinne des Wortes monolithische Entwurf von Carlo Colombo wird aus einem Carrara Marmorblock herausgeschält.
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Einem gemütlichen Ohrensessel ähnlich ist die Badewanne Wanda von Antoniolupi.

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Das monolithische PIPA Waschbecken von Carlo Colombo wird aus einem Carrara Marmorblock herausgeschält

Ein formal schwieriges Badmöbel ist das Urinal, jedoch gelang Hidra eine gelungene gestalterische Umsetzung mit Drop. Das hohe und schmale Design ist zudem sehr platzsparend.
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Das hohe und schmale Design des Drop Urinals von Hidra ist sehr platzsparend.

Albero, italienisch für Baum, ist eine Dusch-Installation, die von Massimiliano Abati für Flaminia entworfen wurde. Die Duschsäule selbst ist formal an einen Baumstamm angelehnt, die Bedienelemente sind in saftigem Grün gehalten. Die Duschwanne besteht aus strukturierten Keramikfliesen, die sowohl in quadratischer als auch rechteckiger Ausführung erhältlich sind. Einer oder mehrere Bäume können an beliebiger Stelle auf dem Raster der Duschwanne aufgestellt werden.
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Albero, italienisch für Baum, ist eine Dusch-Installation, die von Massimiliano Abati für Flaminia entworfen wurde

Ein Wellness-Urlaub ohne das Haus zu verlassen: Hoesch ermöglicht dieses heimische Spa-Erlebnis mit seinem multifunktionale SenseSation Dampfbad mit Duschsystem. SenseSation ist mit einem MP3-Player und mit einem Lichtpaket inklusive Farblichtwechsler ausgestattet. Zur Bedienung sind Sensortasten in einer intelligenten Multifunktionswand eingelassen.
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SenseSation Dampfbad mit Duschsystem von Hoesch

Das modulare Fliesenprogramm Terra Maestricht von Royal Mosa umfasst eine große Auswahl an Formaten, Farben, Oberflächen und Zubehör. Für den Innen- und Aussenbereich geeignet, lässt sich Terra Maestricht auf Wände, Böden und Fassaden applizieren. Terra Maestricht Fliesen sind aus reiner Keramik. Dadurch sind sie kratzfest, strapazierfähig und frostsicher.
Grossformatige Bodenplatten in quadratische und Längsformat sind mit mittleren Formaten bis zu Mosaiksteinen kombinierbar. Für den sicheren Weg ins Bad auch bei Nacht sorgen die patentierten Terra LED-Fliesen, die in derselben Qualität und Abmessung wie die herkömmlichen Terra-Fliesen erhältlich sind.
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Für den sicheren Weg ins Bad auch bei Nacht sorgen die patentierten Terra LED-Fliesen

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Mosa hat einen Design-Klassiker aus den sechziger Jahren wieder in Produktion genommen: die ‘Kho Liang Ie Collection’. Weisse, hoch-glänzende Fliesen mit Kreisen, Segmenten, Diagonalen und Dreiecken im Relief

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Für den Innen- und Aussenbereich geeignet, lassen sich die Terra Maestricht Fliesen von Royal Mosa auf Wände, Böden und Fassaden applizieren

Individuell gestaltet und Stück für Stück nummeriert werden die Heizkörper von Ridea. Sie bestehen aus zu 100% recycelbaren Materialien (Aluminium und Kupfer) und sind mit ökologischen Lacken beschichtet. Die Heizkörper von RIDEA garantieren höchsten Wärmeertrag (laut Abteilung für Energieforschung des Polytechnikums Mailand) sowie eine bemerkenswerte Energieersparnis, die durch den geringen Wasserverbrauch und die niedrige Wärmeträgheit der verwendeten Materialien garantiert wird. Die Effizienz wird auch bei niedrigen Temperaturen gewährleistet und ist kompatibel mit dem Einsatz von Brennkesseln und Sonnenkollektoren. Das patentierte System ermöglicht das Öffnen auch nach der Installation – ähnlich einer Tür. Das erleichtert die Wartung und Reinigung der rückwärtig positionierten Teile.
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Individuell gestaltet und Stück für Stück nummeriert werden die Heizkörper von Ridea. Sie bestehen aus zu 100% recycelbaren Materialien (Aluminium und Kupfer) und sind mit ökologischen Lacken beschichtet

Wärme spenden auch die Heiz-Skulpturen der Firma Cinier. Die Philosophie von Michel Cinier: Der Heizkörper wird nicht als haustechnische Installation zu behandeln, sondern als skulpturales Objekt behandelt. Eine Besonderheit ist das Material, aus dem die Radiatoren in Handarbeit hergestellt werden: Der aus den Pyrenäen stammende Olycal-Stein wird gemahlen und dann in der Werkstatt pastös geformt. Die Heizelemente – für die Zentralheizungsmodelle aus Kupferrohr, für die Elektromodelle aus doppelt isolierten Spezialkabeln – werden in die Form eingelegt und mit der Paste vergossen. Olycal-Stein birgt den Vorteil, auch bei niedrigen Temperaturen sehr effizient Wärme abzugeben und ist dadurch energiesparend.
Nach einem dreiwöchigen Trockenvorgang werden die Heizkörper mit natürlichen Pigmenten von Hand patiniert und für Spezialeditionen von Künstlern zu Unikaten gestaltet.
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Cinier Radiatoren bestehen aus dem aus den Pyrenäen stammende Olycal-Stein wird gemahlen und dann in der Werkstatt pastös geformt.

Doch nicht nur Heizkörper sorgen im Bad für wohlige Wärme. Mit der Entwicklung des Bades zum Wohnbad und zur Wohlfühl-Oase etablierten sich auch Kamine und Öfen im Badezimmer.
Mit den gusseisernen Brennöfen haben die hochmodernen Öfen von MCZ jedoch nur noch wenig gemeinsam. Sie sorgen nicht nur für Wärme sondern auch für ein ausgewogenes Raumklima und gute Luftqualität.
Dafür kommen neue Technologien und Konzepte zum Einsatz:
Die mit der Oyster-Technologie ausgestatteten Öfen haben eine vollkommen hermetische Struktur, dank der sie die Luft extern beziehen, ohne dabei den Sauerstoff im Raum zu verbrauchen. Dank dieser Eigenschaft sind die Produkte mit der Oyster-Technologie perfekt für den Einsatz in gut Niedrigenergie-Bauten. Sie garantieren ein sauberes und gesundes Ambiente, da keine Gefahr von Rauchemissionen besteht.
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MCZ !ofen und Kamine sorgen nicht nur für Wärme sondern auch für ein ausgewogenes Raumklima und gute Luftqualität.

Comfort Air® ist ein patentiertes System, mit dem man nicht nur heizen, sondern auch die Luft filtern und befeuchten und darüber hinaus den Raum beleuchten kann.
Im Vergleich zu traditionellen Systemen erreicht man eine 30%ige Erhöhung der abgegebenen Wärme, die schneller und gleichmäßiger verteilt wird. Mit der Funktion „fast“ lässt sich der Raum in sehr kurzer Zeit zu heizen.
Im Inneren des Wärmeverteilers befindet sich eine Wanne für Wasser, das beim Austritt der Warmluft verdampft und so für die Befeuchtung der Raumluft sorgt. Die Wanne bietet sich auch für die Verwendung von Düften und Essenzen an, die einen angenehmen Aromaeffekt ermöglichen.
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Das neue System Scenario entsteht aus der Kombination eines Thermokamins mit einem LCD-TV

Das neue System Scenario entsteht aus der Kombination eines Thermokamins mit einem LCD-TV.
Das Design ist minimal und so entworfen, dass die Flamme dank der vollkommen unsichtbaren Kamintür bestens zur Geltung kommt.
Hochresistente Materialien und eine innovative Technologie kennzeichnen den Heizkamin, der in der Ausführung mit Gastechnologie mittels einer Fernbedienung an- und ausgeschaltet sowie vorprogrammiert werden kann.

Die Idee der Loft bekommt angesichts des Wohnbades eine neue Bedeutung: War diese bis anhin ein grosses Wohnzimmer, in dem sich auch wäscht, isst und schläft, könnte sie sich zu einem bewohnbaren Spa verwandeln – ein schönes Zukunftsszenario des Badezimmers.