Simon Keane-Cowell

Autor

Simon Keane-Cowell
Zürich   Schweiz

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013


Am grössten, am schnellsten, am klügsten... Superlative haben in der Marketingsprache Inflation. Die Bezeichnung „Best of Best“ für die höchste Preiskategorie der Interior Innovation Awards ist jedoch nicht zu hoch gegriffen, wie die diesjährige Ausstellung der ausgezeichneten Produkte an der imm cologne gezeigt hat. Der Designpreis wird vom Rat für Formgebung veranstaltet. Die Jury ist mit grossen Namen aus der Designbranche besetzt.
 

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Der von Antonio Citterio für Vitra gestaltete Lounge-Sessel „Grand Repos“ wirkt nicht nur sehr bequem; er ist es auch. Technisch innovativ ist unter anderem die Synchronmechanik, dank der die Position des Sessels stufenlos verstellt werden kann

Ein Indiz für den Erfolg einer Preisverleihung ist die Dauer ihres Bestehens. Die Interior Innovation Awards wurden vom Rat für Formgebung vor über zehn Jahren ins Leben gerufen und zählen diesbezüglich bereits zu den Siegern.

Die Daseinsberechtigung des Preises lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Innovation. Die Veranstaltung bietet einer kleinen Auswahl an herausragenden Produkten ein Schaufenster. Ausgezeichnet werden innovative Spitzenleistungen aus allen Bereichen der Einrichtungsbranche – beziehungsweise aus den folgenden Kategorien: Möbel, Bad/Wellness, Büro/Arbeitsplatz, Gebäudeausstattung, Wände/Böden/Decken, Küche/Haushalt, Leuchten und Textilien.

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Die Kerze „My new Flame“ brennt niemals ab. 128 winzige LEDs in der Spitze einer langgezogenen Schaltplatte imitieren Kerzenlicht. Die von Moritz Waldemeyer für Ingo Maurer gestaltete, preisgekrönte Tischleuchte verweist zurück in die Zukunft

Die diesjährige Jury bestand aus Carole Baijings (Designerin), Barbara Friedrich (Chefredaktorin von A&W Architektur und Wohnen), Andrej Kupetz (Hauptgeschäftsführer Rat für Formgebung), Giulio Ridolfo (Designer), Gerhard Wolf (Funktion Möbel) und Sebastian Wrong (Designer und Mitbegründer von Established & Sons). Das Gremium bestimmte gemeinsam die 15 Preisträger, deren zukunftsweisende Produkte nebst anderen an der imm cologne ausgestellt wurden.

Der Interior Innovation Award ist ein Gütesiegel. Darüber hinaus bietet er den Herstellern die Chance, sich aus der Masse des hochkompetitiven Marktes abzuheben. Der Preis verleiht einer Marke zusätzliches Renommee und hilft bei deren Positionierung. Kein Wunder, sind sie so begehrt.

Keine Sorge, falls Sie die Ausstellung an der imm cologne 2013 verpasst haben. Wir stellen Ihnen hier alle 15 Produkte vor, die eine der begehrten Auszeichnungen gewinnen konnten.

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Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Das Designerduo Shay Alkalay & Yael Mer steht gemeinsam hinter dem Londoner Studio Raw Edges. Ihr kleiner Schreibtisch „Deskbox“ verfügt über eine elegante Geometrie und eignet sich perfekt für Räume mit wenig Platz

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
In Isa Glinks neuer Designkollektion „Unfold“ für den Textilhersteller Kinnasand trifft harte Geometrie auf weiche Stoffe. Angesiedelt zwischen der zweiten und der dritten Dimension nehmen die Stoffe den Raum spielerisch für sich ein

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Zugänglichkeit ist das Schlüsselwort für das neue „Comfort and Care“-System des Herstellers HEWI. Ob privat, öffentlich oder im Pflegesektor: die Linie bietet im Bad Lösungen für alle Generationen an, ohne bei der Ästhetik Abstriche zu machen

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Kleine, natürlich wirkende Vorsprünge entstanden aus der jüngsten Zusammenarbeit des Herstellers Vitra mit Ronan und Erwan Bouroullec. Die unregelmässig geformten Abstellflächen „Corniches“ machen aus Alltagsgegenständen Ausstellungsobjekte

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
„LightBeton“ von Richter Furniertechnik ist ein innovativer neuer Verbundwerkstoff, der wie Beton aussieht, in Wahrheit aber aus einer melaminharzbeschichteten Spanplatte als Träger und einer 3 Millimeter dicken Deckschicht aus Beton besteht

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Der Stuhl „Liz“, von Claudio Bellini für Walter Knoll gestaltet, verfügt über Technologie aus einer anderen Industrie: Das elastische und hochkomfortable Gewebe der Sitzfläche stammt aus der Luftfahrt und wird von einem filigranen Gestell getragen

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Das neue Schranksystem „Inmotion“ des Herstellers MDF Italia ist ein Allrounder – fast im wörtlichen Sinne. Denn nebst der Front können bei diesem neuartigen Schranktyp auch die Seitenwände genutzt werden

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
„Xetis“ von Kaldewei ist eine innovative Oberfläche für Duschen aus emailliertem Stahl. Der integrierte Wandablauf verschmilzt fugenlos mit dem Badezimmerboden

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Jorre van Ast hat für den holländischen Hersteller Arco den Tisch „Steel“ entworfen. Die Fertigung aus 2 und 2.5 mm dünnem pulverbeschichtetem Stahl verleiht ihm einen industriellen Charakter

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Die technologie-getriebene Design-Legende James Dyson, der Meister der beutellosen Staubsauger, wurde für sein neues Gerät, den „Dyson Digital Slim DC45“, mit einem Interior Innovation Award ausgezeichnet

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
„Blancoattika“ von Blanco ist ein High-End-Spülbecken mit Wasserhahn. Die eleganten Proportionen, die erhöhte Kante sowie der herabgesetzte Vorsprung mit der Mischbatterie innerhalb des Beckens machen das Produkt einzigartig

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Die Strahlerserie „Più 3d“ des Herstellers Occhio ermöglicht eine freie Ausrichtung des Lichtes im Raum. Aufgrund der fast unbegrenzten Ausleuchtungsmöglichkeiten lässt sich individuell bestimmen, wie Innenräume inszeniert und wahrgenommen werden

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Für Küchenböden von Topp-Qualität hat der Hersteller Schüller die Lösung: Ohne den Boden zu beanspruchen wird die Küche „next125“ an die Wand montiert. Die aufgeräumte Linienführung überzeugt ebenso wie die optische Leichtigkeit

Das Nonplusultra: Die „Best of Best“ der Interior Innovation Awards 2013
Die Jury (von rechts nach links): Andrej Kupetz (Rat für Formgebung), Gerhard Wolf (Funktion Möbel), Giulio Ridolfo (Designer), Barbara Friedrich (Chefredaktorin A&W Magazin), Stefan Scholten (Scholten & Baijings) und Sebastian Wrong (Designer)

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