Das ehemalige Arbeiterquartier in Zürich durchlebt eine Aufwertungsphase im grossen Stil. Nachdem schon diverse Altbauten wie das Volkshaus oder Hotel Rothaus umgebaut und umgenutzt wurden ist nun ein multifunktionaler Neubau geplant: auf einem brach liegenden Areal soll eine Genossenschaftssiedlung entstehen, mit Wohnungen für 250 Personen, Gewerbe- und Kulturräume inklusive 250 Arbeitsplätzen.
Kalkbreite-Areal
Im Februar 2006 entwarfen rund 50 QuartierbewohnerInnen und Fachleute an einem öffentlichen Workshop Visionen für das Kalkbreite-Areal. Es liegt zwischen Kalkbreitestrasse, Badenerstrasse und Seebahnstrasse im zentralen Zürcher Kreis 4. Es ist durch den öffentlichen Verkehr mit der Haltestelle Kalkbreite und dem nahen Bahnhof Wiedikon gut erschlossen und soll in den städtischen Kontext sozial und baulich einbezogen werden. Die Urbanisierung soll dem Quartier zu einem belebten Zentrum verhelfen.
Bushaltestelle Kalkbreite
In ihrer Vision wird durch die Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Kultur ein Stück Stadt entstehen, das sich mit seiner vielfältigen und kleinteiligen Nutzungsmischung gut in einen der urbansten Teile der Stadt Zürich integriert. Die Siedlung wird in ökologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht nachhaltig erstellt und genutzt und kann so einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.
Das alte Restaurant Rosengarten bei der Kalkbreite
Die Kalkbreite will umsetzen, was hier bisher erst theoretisch möglich scheint: die 2000-Watt-Gesellschaft.
Ein neues Stück Stadt
Zeitlicher Ablauf: Ausschreibung Architekturwettbewerb: seit 19. Juli 2008 Entscheid Architekturwettbewerb: Februar 2009 Weisung Landvergabe Gemeinderat: Februar 2009 Baurechtsvertrag und Start Bauarbeiten Genossenschaft Kalkbreite: 2011 Fertigstellung und Bezug: 2012 /2013