Simon Keane-Cowell

Autor

Simon Keane-Cowell
Zürich   Schweiz

Arbeit und Vergnügen: Design für mobiles Arbeiten


Im Oktober findet die Orgatec 2010 in Köln statt, die international führende Design-Möbelmesse für den Büro- und Objektbereich. Das Büro als Arbeitsort - sein Ende wurde schon vor einiger Zeit heraufbeschworen, doch es ist noch immer unter uns, oder vielmehr sind wir noch immer darin. Dennoch gehen immer mehr Menschen ihrer Arbeit an dem Ort nach, an dem sie sich gerade befinden. Die Wireless-Technologie und die Verbreitung einer neuen Kommunikations-Kultur via E-mail, Skype, Videotelefonie etc. machen dies möglich. Architonic hinterleuchtet dieses neue soziale Phänomen..
 

Haben Sie es schon – das neue iPhone? Ich besitze noch nicht einmal das alte. Und auch trotz meiner Bewunderung für Jonathan Ive, den britischen Chefdesigner von Apple, werde ich nicht in die allgemeinen Lobhymnen auf dieses wunderbare Gerät einstimmen. Mit der formalen Sprache, die Ive für die Produkte der Firma entwickelt hat und mit denen er elektronischen Geräten visuelle und haptische Ästhetik verliehen hat, gelang es ihm, unsere Beziehung zur Elektronik zu emotionalisieren. Oft wurde er deshalb mit der Designlegende Dieter Rams verglichen - und dies zu Recht.
Arbeit und Vergnügen: Design für mobiles Arbeiten
Die Antithese des traditionellen Büros: Drawing Room im Soho House New York; Dort kann der digitale Nomade stilgerecht seinen temporären Arbeitsplatz einrichten. Die Aussicht auf Cocktails verkürzen die Arbeits-Intermezzi

Die neueste Offenbarung der Firma Apple in Form des iPhone 4G ruft uns nicht nur in Erinnerung, wie schnell sich die Technologie verändert, sondern auch wie sie unser Sozialverhalten beeinflusst. Die Arbeit als eine Tätigkeit, der die meisten von uns fast täglich oder zumindest sehr regelmässig nachgehen, ist diesen technologischen Veränderungen besonders stark unterworfen. Immer mehr sind wir mobil vernetzt und können Daten von fast jedem Ort der Erde aus mit anderen Personen, die sich ebenfalls an beliebig entfernten Orten befinden, austauschen. Diese Tatsache stellt das Büro als fixen, physischen Ort, der ein Team von Mitarbeitern beherbergt, in Frage.

Trotz vieler Unkenrufe, die den Niedergang des Büros heraufbeschworen, scheinen wir noch nicht ganz bereit zu sein, einen konkreten Arbeitsort an einem geographisch bestimmten Ort aufgeben zu wollen. Immer noch herrrscht die weit verbreitete Vorstellung, dass ein gemeinsam geteilter Raum ein - zumindest organisatorisches - Zusammengehörigkeitsgefühl schafft.
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Der Sitting Room im Shoreditch Haus (Teil der Soho House Kette) besitzt ein sorgfältig gestyltes Ambiente für angenehmes Arbeiten. Tom Dixons „Wingback Chairs" bieten Privatsphäre, ohne die Kommunikation einzuschränken

Doch ein wachsender Teil der arbeitenden Bevölkerung macht sich bereits einen ortsunabhängigen modus operandi zu eigen: Der Arbeitsplatz dieser digitalen Nomaden befindet sich schlichtweg dort, wo sie sich gerade aufhalten. Das ist nichts Neues, wenn man an die Latte Macchiato trinkenden „Dot-Commers“ der späten Neunziger Jahre denkt, die sich im Café um die Ecke installierten und ihre Laptops aufschlugen. Kreativ tätige Menschen, so wie Grafiker und Autoren, arbeiten seit langem von ihrem Küchentisch aus. Doch die Verbreitung des Wireless Internet und die wirtschaftliche Flaute der letzten Jahre hat noch mehr Menschen dazu bewegt, den traditionellen Arbeitsplatz in Frage zu stellen zugunsten eines flexibleren Modells. Ausgelagerte Arbeitsplätze ermöglichen den Unternehmen zudem Einsparungen in Zeiten wirtschaftlicher Rezession.
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Die preisgekrönte First Class der Swiss International Airlines, entwickelt von Priestman Goode

Doch der Luxus, frei entscheiden zu können wo man arbeiten möchte, wird immer noch durch einen kleinen, aber wichtigen Faktor fremdbestimmt: Der Ort muss geeignet sein um seinen Laptop einzustecken. Die Zunahme der Arbeitsnomaden hat zur Entwicklung einer Reihe von hybriden Orten geführt, die weder Heimat noch Arbeitsort sind, sich jedoch für diese temporären Arbeitsstätten ideal eignen. Ein exklusives Beispiel für solch einen Ort, der die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit auf kreative Art verwischt, ist das Soho House, ein Private-Member-Club mit Dependancen in den Metropolen dieser Welt.
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Priestman Goodes Hochgeschwindigkeits-Zug ist eine Kriegserklärung an die britischen Direktiven für eine nachhaltige, emissionsarme Verkehrspolitik, hat jedoch das Zeug zu einer neuen britischen Design-Ikone

Der erste Soho House Club in London wurde hauptsächlich von kreativ Schaffenden der Film- und Medienbranche gegründet. Mit einer spezifischen Zielgruppe wurde die Möglichkeit zur Arbeit von vorneherein in das Konzept integriert. Ein Gourmet-Restaurant und zwei Cocktail-Bars zeugen von grossen Mengen verfügbaren Einkommens,.Dieses wird in den zwischenzeitlichen Offline-Phasen ausgegeben, in denen anstelle von digitalem soziales Networking betrieben wird. Mehrere Sitzungszimmer und eine starke Wireless Verbindung bis in den letzten Winkel des Gebäudes lasse den Ort zum Paradies des Arbeitsnomaden werden. Wenn man in Betracht zieht, dass mobile und technologisch aufgerüstete Arbeitsweisen hauptsächlich durch die Kreativ-Branche verbreitet wurde, ist es kein Wunder, dass das Soho House einen so arbeitsfreundlichen Ort gestaltete, der dennoch in keinster Weise an ein Büro erinnert.
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Der Erstklass-Bereich des Mercury Zuges: Schallgeschützte Abteile sind ausgestattet mit Flachbildschirmen, Steckdosen und WiFi, kurzum allen Voraussetzungen, um geschäftliche Besprechungen zu ermöglichen

Das Soho House in New York trieb die Idee von Arbeit und Freizeit/Spass/Erholung noch weiter: Der 'Drawing Room' ist ausgestattet mit einem speziell angefertigten, 13 Meter langen Chesterfield Sofa, Swarovski Kronleuchtern und einer Bar, die vom Soho House Gründer und Besitzer Nick Jones persönlich entworfen wurde. Er ist besonders beliebt bei Manhattans VIPs, deren Arbeitsplatz in keinster Weise wie ein ebensolcher aussehen soll, und die auch gerne beim Arbeiten von ihresgleichen gesehen werden.
Ein Haufen verschiedener und extrem bequemer Sessel sind mit einem langen gemeinschaftlichen Tisch kombiniert, der zur Konversation und zum Ideenaustausch anregen soll und grosszügig mit iMacs bestückt wurde für diejenigen, die iPhone/Blackberry/Laptop/etc. Zu Hause vergessen haben. Der Drawing Room serviert mit Aussicht auf die 9th Avenue ausserdem Frühstück, Mittag- und Abendessen und selbstverständlich auch Cocktails.
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Co-working im BCN Berlin

Zurück in London besuchen wir das Shoreditch House, ein Teil des Soho House Projektes, das seinen Mitgliedern abgesehen von einer Bowling Bahn und einem Roof-Top Pool auch Arbeitsplätze für diejenigen anbietet, die sich partout nicht ablenken lassen wollen. Der britische Designer Tom Dixon wurde herangezogen um die Räume zu gestalten, die einen Dialog mit der industriellen Vergangenheit des Gebäudes aufnehmen sollen. Das sogenannte Tea Building ist ein früheres Lagerhaus das vom den preisgekrönten Architekten Hall Monaghan Morris 2004 renoviert wurde und in der folgenden Zeit mehrere Produktionsgesellschaften und Agenturen beheimatete. Der „Sitting Room“ wurde mit Dixons Ohrensesseln ausgestattet, der genügend Privatsphäre zum Arbeiten bietet und trotzdem soziale Begegnungen fördert.
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Der Members-only Club Paragraph in New York City wurde als Coworking-Ort für Schreibende entwickelt

Industriedesigner haben bereits auf die neue, mobile Art des Arbeitens, die durch digitale Technologie möglich wurde, reagiert. Die Londoner Verkehrs- und Landschaftsplaner Priestman Goode haben in ihren letzten Projekten Arbeitsmöglichkeiten integriert, welche den mobilen Charakter des modernen digitalen Arbeitslebens unterstreichen. Ihre Neugestaltung der First Class Suite für Swiss International Airlines wurde mit der Auszeichnung „Best Transportation“ der „Travel & Leisure Design Awards“ bedacht, in deren Jury unter anderem Persönlichkeiten wie Terence Conran und Isaac Mizrahi sitzen. Priestman Goode habe schnell registriert, dass der Passagier, der sich in so eine exklusiven Ambiente bewegt, nicht nur mit Champagner, Grossbildschirm und einem Liegesessel zufrieden ist. Jedes Separeé eines Passagieres ist mit einem grosszügig bemessenen Falt-Tisch ausgestattet und verfügt über verschiedenste Stecker und Anschlüsse für diverse elektronische Geräte. Das Ergebnis ist ein effizient organisierter Arbeitsplatz, an dem man seine Pendenzen sozusagen im Flug erledigen kann.
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Das ClubOffice des Business Alliance Center in Berlin bietet ausser der Gelegenheit zum Coworking ein Restaurant, ein Café und Übernachtungsmöglichkeiten

Um Arbeit „en passant“ zu erledigen muss man sich jedoch nicht unbedingt in ein Flugzeug setzen.
Priestman Goodes kürzlich vorgestellter Hochgeschwindigkeits-Zug, eine Kriegserklärung an die britischen Direktiven für eine nachhaltige, emissionsarme Verkehrspolitik, hat das Zeug zu einer britischen Design-Ikone wie schon der Rolls Royce, die Concorde und der Routemaster Bus. Die eindeutige Botschaft des Mercury-Projektes an die Welt wäre laut und klar: Britisches Industrie - Design ist global führend. Die Innengestaltung des doppelstöckigen Mercury-Zuges nimmt die Bedeutung mobilen Arbeitens ernst: Neben den herkömmlichen Pendler-Sitzplätzen befinden sich schallgeschützte Abteile. Sie sind ausgestattet mit Flachbildschirmen, Steckdosen und WiFi, kurzum allen Voraussetzungen, um geschäftliche Besprechungen zu ermöglichen.
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Patricia Terrazas and Michael Svanes „Four Works" Sessel/Tisch/Licht/Ablage für die dänische Marke Four Design stellt einen kompletten, jedoch unabhängigen Arbeitsplatz dar

Doch gesetzt den Fall, dass Sie weder Mitglied eines Private-Member-Clubs sind, noch sich etwas anderes als die Economy-Klasse leisten können? Nun, digitale Nomaden verbünden sich, um demokratische Umgebungen zu schaffen, die es Gleichgesinnten erlauben, zeitweise einen gemeinsamen physischen Arbeitsplatz zu teilen. Dieses Phänomen begann sich vor einigen Jahren in Form von „Coworking“ Büros zu entwickeln und gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Wireless Technologie hat uns auf eine neue und aufregende Art geographische Unabhängigkeit geschaffen, doch ebenso driften wir dadurch etwas verloren in der Gegend umher. Der Mensch ist letztendlich eben doch ein Gesellschaftstier und Coworking entspricht unserem Grund-Bedürfnis, uns in einer Gruppe zu bewegen. In wie weit man dann tatsächlich Kontakte zu anderen knüpft, mit denen man temporär seinen Arbeitsort teilt, bleibt einem selbst überlassen. Doch speziell für Freelancer, die in kreativen Berufen arbeiten, liegt der Vorteil eines ad-hoc Büros auf der Hand: Ideen zu teilen und Gedanken auszutauschen, oder einfach nur eine anregende Konversation bietet neuen kreativen Input.
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Joep van Lieshout ausdrucksstarke Arbeits-Kabine „AVL Skull" für den niederländischen Hersteller Lensvelt

Besonders in Deutschland gibt es viele überzeugte Coworker. Das Zusammenfassen von Ressourcen scheint dort viel stärker in den Alltag integriert zu sein als in Grossbritannien oder Nordamerika zu Beispiel. Der blosse Gedanke an Car-Sharing löst bei vielen Briten schon ein Gefühl des Unbehagens aus.
BCN Berlin im für seine kreative Szene bekannten Quartier Kreuzberg schuf ein fröhliches und gut gestaltetes Umfeld für diejenigen, die gerne mit anderen Freischaffenden auf Tuchfühlung gehen. Für nur 15 € am Tag kann man bei BCN einen Tisch mieten. Die Unterhaltung mit dem Tischnachbarn gibt es gratis dazu - und an Stelle des Chefs einen Sandsack, an dem man sich abreagieren kann.
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Matali Crasset's „Open Room No. 1" für Established&Sons

„Paragraph“ ist ein weiteres Beispiel für Coworking in New York, und ist hauptsächlich, wie der Name suggeriert, für freischaffende Autoren entstanden. Die 2500 Fuss grosse Loft wird unterteilt in ein Schreibzimmer mit Bibliothek und einen Küchen- und Lounge-Bereich.
„Paragraph“ ist einen Steinwurf vom Union Square entfernt und 24 Stunden am Tag geöffnet – leider nur für Mitglieder. Teil des Konzeptes ist es, die Gelegenheit zum Ideenaustausch zu bieten – doch es wird erwartet dies auf einem akustisch akzeptablen Niveau zu tun, damit das schreibende Umfeld nicht gestört wird.
Wünscht man sich ein gemeinschaftlicheres Gefühl und hält sich zufällig in Berlin auf, ist das ClubOffice im Business Alliance Center empfehlenswert. Dort kann man seinen Arbeitsplatz problemlos temporär installieren oder sich sogar eine vorübergehende Heimat schaffen: Für die Verpflegung garantieren ein Restaurant und ein Café, Miet-Apartments bieten ein angenehmes Dach über dem Kopf.
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Antonio Citterios neues Sofa-System „Suita" für Vitra thematisiert die zunehmend fliessenden Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit

Möbel-und Produktdesigner haben ebenfalls den wachsenden Trend hin zum ortsunabhängigen Arbeiten und weg vom fixen Arbeitsplatz gewittert. Immer mehr Produkte für mobile Arbeitsstationen in einem auswechselbaren räumlichen Kontext entstehen. Patricia Terrazas und Michael Svane entwarfen für „Four Works" eine Stuhl/Tisch/Licht/Ablage – Kombination mit dem man sich eine unabhängige Arbeitsinsel schaffen kann.

Joep van Lieshouts „AVL Skull“ eignet sich bestens für Arbeitsnomaden, die ihrem Arbeitsplatz etwas mehr Privatsphäre verleihen möchten. Zusammengesetzt aus zwei Polyesterschalen enthält die hochexpressive und auch etwas skurrile Form eine Arbeitsplatte und einen Sitz aus Massivholz. Der seitliche Eingang und die Anschluss-Öffnung versorgen die Arbeitskabine mit Licht. Im Fokus des Konzeptes standen offenbar Tätigkeiten, die ein hohes Mass an Konzentration verlangen.
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Zuammenklappbare „FLKS" Arbeits-Nische aus Schichtholz vom niederländischen Designduo Kapteinbolt

Die Idee eines definierten Arbeitsortes, der paradoxerweise durch Offenheit funktioniert, wurde in Matali Crassets „Open Room Nr.1“ für die britische Marke Established & Sons ausgeführt.
„Open Room Nr.1“ ist im Rahmen eines Projektes der Organisation VIA (Valorisation de l’Innovation dans l’Ameublement) entstanden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junges französisches Design zu fördern.
Die autarke Einheit bildet einen Raum im Raum, der die Grenzen des Arbeitsraumes des Benutzers durch eine scharf gezeichnete, architektonische Formgebung andeutet. Durch die leuchtenden Farbtöne der einzelnen Elemente Tisch, Lampe, Stuhl und Teppich sind ihre Funktionen farblich codiert.

Architektonischer Raum als durch fixe Konstruktionsteile definierter Raum ist auch das Thema des zusammenklappbaren Büros „FLKS“ vom niederländischen Designduo Kapteinbold. Das Raum-Möbel aus Schichtholz bietet einen Stuhl und einen Schreibtisch die sich heraus falten lassen. Die Scharniere an den Seitenwänden machen ein flaches Zusammenklappen des Möbels möglich und das Falt-Büro kann, wenn es gerade nicht gebraucht wird, einfach an die Wand gestellt werden.
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Tim Vinkes „Het Kruikantoor" mobiles Büro-Konzept. Das zu einem Trolley zusammensteckbare System aus leichtem Schaumstoff besteht aus zwei Stühlen, einem Tisch, Licht und Ablageflächen

Arbeit und Vergnügen: Design für mobiles Arbeiten
Designer Tim Vinke stellt sich den idealen Nutzer als „jungen Unternehmer, ohne einen festen Geschäftssitz“ vor

Auch Vitra brachte einen Beitrag zum Thema mobiles Arbeiten auf den Markt. Das von Antonio Citterio entworfene Sofa-System „Suita“ weitet seine Bedeutung des Sofas als rein häuslichem Familien-Möbel mit Freizeitcharakter in eine neue Dimension aus. Auf der Rückseite befinden sich eine optional ausklappbare Ablagefläche und eine Schreibtisch, der dem Objekt einen hybriden Charakter verleiht. Arbeiten und Ausruhen, simultan oder abwechselnd.

Wenn Sie ernste Pläne haben zum Arbeitsnomaden zu mutieren, sollten Sie sich auf jeden Fall auch Tim Vinkes mobiles Büro „Het Kruikantoor“ zu Gemüte führen. Als „jungen Unternehmer, ohne einen festen Geschäftssitz“ stellt sich der Designer den idealen Nutzer seines Produktes vor.
Aus leichtem Schaumstoff gefertigt, enthält die portable Einheit zwei Stühle, einen Tisch, eine Leuchte, und Ablageflächen, die sich wie ein dreidimensionales Puzzle zu einem Trolley zusammenstecken lassen. Dieser lässt sich auf zwei Rädern problemlos umherschieben. Natürlich kann man Vinkes Idee belächeln, doch sollte man sie vielmehr als Metapher betrachten: Den Arbeitsplatz der Zukunft kann man mit sich nehmen. Kurz gesagt: Er ist immer dort, wo auch Sie sind.

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