Die Fassade des Wanda Reign Hotels von Make Architects

Blick hinter die Fassade

Die steigenden Temperaturen machen unmittelbar auf eine Problematik aufmerksam: Unsere gläsernen Bürotürme erfordern einen massiven Energieaufwand, um auf eine erträgliche Raumtemperatur gekühlt zu werden.

Anlass für uns, einen Blick auf alternative Lösungen der Fassadengestaltung zu werfen. Verschiedene Projekte weltweit lassen durch den Einsatz von passiven Belüftungs- und Beschattungselementen die herkömmliche Klimaanlage obsolet werden.

Weitere Inhalte dieses Newsletters:

  • Agenda Juli-August 2014
  • Natürlich cool: Warum passive Belüftungs- und Beschattungselemente Fassadengestaltung zukünftig verändern werden
  • Weitere Artikel aus Architonic "Aktuelles & Trends"
  • Inspirierende Suchergebnisse N° 29: Aussenduschen
  • Inspirierende Räume N° 21: Museen
  • Architektur- und Designprojekte auf Architonic

Lassen Sie sich inspirieren!

Ihr Architonic Team

Zürich | Mailand | Barcelona | Berlin | Köln | Kopenhagen | Stockholm | London | New York

 

Folgen Sie Architonic auf: 

Facebook | Twitter | Google+ | LinkedIn | Pinterest

Anzeige

Agenda Juli - August 2014

Architekturbiennale, Venedig IT
7. Juni - 23. November 2014

Masterpiece 2014, Lodon GB
26. Juni - 2. Juli 2014

Furnitex 2014, Melbourne AU 
10. - 13. Juli 2014

Las Vegas Market 2014, USA
27. - 31. Juli 2014

Formex 2014, Stockholm SE
13. - 16. August 2014

Formland UP/Graded 2014, Herning DK
14. - 17. August 2014

 

Melbourne Indesign, Melbourne AU
22. - 23. August 2014

Tendence 2014, Frankfurt DE
30. August - 2. September 2014

Garden Unique 2014, Köln DE
31. August - 2. September 2014

Spoga+Gafa 2014, Köln DE
31. August - 2. September 2014

Anzeige

Natürlich cool: Warum passive Belüftungs- und Beschattungselemente Fassadengestaltung zukünftig verändern werden

Die allseits geforderte Reduktion des Energieverbrauchs betrifft viele Aspekte der Architektur. Entwürfe, bei denen traditionelle und aktuelle Beschattungselemente und Belüftungsmethoden zum Einsatz kommen, lassen Klimaanlagen obsolet werden. Architonic wirft einen Blick auf einige ökologisch innovative Projekte.

55 Prozent der Fassade bestehen aus festem Baukörper. Die 46 Prozent lichtdurchlässigen Fenster werden von Aluminiumlinsen gerahmt

Bei der Gestaltung eines Gebäudes erfüllen Fenster viele wichtige Funktionen: Sie lassen Licht einfallen, schützen aber dennoch vor schlechtem Wetter; sie dämmen den Innenbereich und bieten zudem einen Ausblick auf die Umgebung. Der Trend der letzten beiden Jahrzehnte, ganze Gebäude mit Glashüllen zu überziehen, bringt jedoch auch negative Auswirkungen auf die Umwelt mit sich. Aus diesem Grund wurde in den letzten Jahren verstärkt nach Alternativen gesucht. In Abgrenzung zu Glastürmen, die Wärme stauen und die mechanisch gekühlt werden müssen, setzen heutige Entwürfe auf passive Beschattungs- und Belüftungselemente, um das Innenraumklima zu regulieren.

Der britische Architekt Ken Shuttleworth war dreissig Jahre lang im Londoner Büro Foster + Partners am Bau unzähliger Glasgebäude, unter anderem der Londoner City Hall und 30 St Mary Axe, involviert. In einem Interview im BBC Radio 4 gab er kürzlich zu bedenken, dass Glasbauten an Relevanz verloren hätten und rief zu nachhaltigeren Alternativen auf. „Um neue Bauvorgaben zu erfüllen und 2019 Null-Kohlenstoffemission aufweisen zu können, müssen wir entweder die Anzahl der Fenster in Gebäuden reduzieren oder die Glasindustrie muss neue Produkte entwickeln“, schlug Shuttleworth vor.

Die Bibliothek des guyanischen Universitätscampus von rh+ architecture ist von einer Lattenkonstruktion eingefasst, die das Gebäude vor der starken Sonneneinstrahlung schützt

Der Raum zwischen der Fassade der Bibliothek und dem Sonnenschutzsystem wird als schattiger Korridor genutzt

Eines der kürzlich abgeschlossenen Projekte von Make, dem Büro, das Shuttleworth 2004 gegründet hat, legt einen deutlich umweltbewussteren Ansatz der Fassadengestaltung an den Tag. Die Oberfläche des Wanda Reign Hotels im chinesischen Wuhan setzt sich aus 902 hexagonalen Aluminiummodulen zusammen, die nach vorne geneigt und schräg angeordnet sind, um die Räume vor Hitze zu schützen. Ungefähr 55 Prozent der Fassade bestehen aus festem Baukörper. Die reflektierenden Aluminiumpaneelen fassen Verglasungen mit geringer visueller Lichtdurchlässigkeit sowie Scheiben ein, die geöffnet werden können, um natürliche Durchlüftung zu ermöglichen. Die innovative Anordnung von Oberflächenelementen ergibt eine gemusterte Struktur, die sich je nach Blickwinkel verändert und von integrierten LED Leuchten unterstrichen wird.

Anzeige

Weitere Artikel aus Architonic "Aktuelles & Trends"

Maintenant – Bernard Tschumi im Centre Pompidou

Eines der vielen Zeichen, dass man zu den Grandseigneurs der Architektur gezählt wird, ist wohl eine Retrospektive im Centre Pompidou in Paris. Architonic nimmt die aktuelle Bernard Tschumi Werkschau zum Anlass, einen Blick auf die verschiedenen Projekte des Schweizer Architekten zu werfen...

Mit Deidi von Schaewens Augen – Simon Vélez, der Bambusarchitekt

Im ersten Teil unserer neuen Serie über die Arbeiten der Architekturfotografin DEIDI VON SCHAEWEN werfen wir einen Blick auf die aktuelle Ausstellung der Arbeiten des kolumbianischen Architekten und Bambusmeister Simon Vélez in der Bambouseraie in Südfrankreich...

Einrichtung: Flexible Gestaltung nach dem Baukastenprinzip

Flexible und modulare Einrichtungslösungen reagieren auf den gestiegenen Bedarf an multifunktionaler Raumnutzung. Orgatec geht dem Phänomen auf den Grund.

Anzeige

Inspirierende Suchergebnisse N° 30

Aussenduschen

Inspirierende Räume N° 22

Museen

Architektur- und Designprojekte auf Architonic

VOLOKHOVA PORCELAIN

STILL LIFE STORIES
Berlin | Deutschland | Realisiert 2013

harryhersche

In Szene - Temporary Scenography
Zürich | Schweiz | Realisiert 2013
Fotograf: René Dürr Architekturfotografie

Studio O+A projects

Cisco
San Francisco, CA | USA | Realisiert Juli 2013

Fotograf: Jasper Sanidad