DRAENERT fertigt seit über 35 Jahren seine anspruchsvollen Design - Möbel in den eigenen Werkstätten im Süden Deutschlands - in Immenstaad am Bodensee. In der Tradition einer Manufaktur pflegt DRAENERT seine Meisterwerkstätten, in denen differenzierte Produktlinien entwickelt und in Einzelanfertigung hergestellt werden. Die Kollektion umfasst Esstische, Clubtische, Stühle, Sitz- und Einzelmöbel.
Als Familienunternehmen wird DRAENERT mittlerweile in der zweiten Generation geführt. Der Unter- nehmensgründer Dr. Peter Draenert hat in der Formgestaltung Maßstäbe gesetzt und die Entwürfe zu einer Sammlung außergewöhnlicher und vielfach ausgezeichneter Produkte entwickelt.
Die Ästhetik dieser Produkte orientiert sich in erster Linie an der internationalen Formensprache der klassischen Moderne. In Zusammenarbeit mit namhaften Designern und Architekten entwickelt das Unternehmen Konzepte, die sich den Gesetzen der Funktionalität wie der formalen Strenge gleichermaßen verpflichten. Dabei ist eine erstklassige Verarbeitung stets oberstes Gebot.
Ideen der Transformation, der Beweglichkeit und Erweiterbarkeit als Zeugnisse einer schnellen Zeit und hoher Ansprüche, fordern ein Gespür für Innovationen und ein freudvolles Experimentieren mit neuen Technologien. Die Nähe zum Material ist hierbei wesentlich. Das Zusammenwirken von Konzept, Technik und Material ist ein sensibler Prozess, der unverzichtbar ist, soll das Produkt in seiner Zeit bestehen.
DRAENERT unterhält seit vielen Jahren auch eine mittlerweile legendäre Reihe von Museums- und Sammlerstücken in limitierter Auflage, die sich in vielen internationalen Museen und Sammlungen wie dem Victoria & Albert Museum in London oder dem Metropolitan Museum of Art in New York befinden. Mit dieser exklusiven Edition wagt DRAENERT retrospektiv wie visionär den weiten Blick und stellt die immerwährende Frage: was war - was ist - was wird.
Dennoch, bei aller Internationalität der Gedanken und Methoden, ist es DRAENERT ein Anliegen geblieben, die Unverwechselbarkeit seiner Produkte auch auf ein regionales Bewusstsein zurück- zuführen. Der süddeutsche, alemannische Raum mit dem Bodensee, Oberschwaben und den Grenz- gebieten zur Schweiz und Österreich ist trotz der landschaftlichen Weite ein Kulturraum mit hoher Dichte. Maler und Dichter haben dieses Land beschrieben und besungen und will man die Eigenheiten der alemannischen Schwaben beschreiben, so sind Fleiß und Sorgfalt die wohl treffendsten Merkmale, und nicht umsonst ist diese Gegend weltweit bekannt für höchste Präzision und führende Technologien.
Aus diesen Gründen wurde 1990 auf dem Firmengelände mit dem Bau eines Ausstellungsgebäudes begonnen. Die DRAENERT ORANGERIE ist ein einprägsames Bauwerk nach Art der Orangerien des 18. Jahrhunderts mit den Möglichkeiten eines Landtheaters und eines Museums gleichermaßen. Die DRAENERT ORANGERIE ist das Schaufenster der Möbelmanufaktur, ein Verkaufshaus für die Boden- seeregion und darüber hinaus. Die unmittelbare Nähe zur Produktion ermöglicht eine ausnehmend intensive Beratung des Kunden. Diesen Vorzug nutzen der deutsche sowie der internationale Möbel- handel. Gemeinsam versorgen wir den Kunden mit einem reichen Angebot und dem nötigen Wissen über die Materialität der Produkte.
Von großer Faszination ist hierbei auch der Natursteinhof von DRAENERT. Mit über 150 Sorten, verteilt auf sieben Farbstraßen, bietet diese über dreißig Jahre gepflegte und immer wieder erweiterte Natur- steinsammlung Einmaligkeiten dieser Erde, Raritäten aus den entlegendsten Gegenden zwischen Nordkap und Südafrika.
Mit der DRAENERT SWISS AG wurde im Jahre 2003 aufgrund des großen Verkaufserfolges von Stühlen eine exklusive Polstermanufaktur in der Schweiz gegründet. Es ist gelungen, Spezialisten und Meister des Polsterhandwerkes als Mitarbeiter zu gewinnen. Die Zukunftsstrategie gilt der Entwicklung sowie der Produktion von umfassenden Programmen im Sitzmöbelbereich.
Designer und Architects
On this page we would like to introduce the architects, who design for DRAENERT. The arts edition of the artifacts is a fastidious framework for the architects’ designs as it exceeds, by far, the general idea of a ready to use and consumer friendly object and raises questions, which the designer tries to answer in its embracing intellectual expanse.
Werner Aisslinger, Berlin
Norbert Berghof, Frankfurt
Prof. Trix und Robert Haussmann, Zürich
Michael A. Landes, Frankfurt
Wolfgang Rang, Frankfurt
Prof. Oswald Mathias Ungers, Köln
Georg Appeltshauser, Stuttgart
Walter Giers, Schwäbisch Gmünd
Dietmar Joester, Trier
David Palterer, Florenz
Danilo Silvestrin, München
Prof. Wulf Schneider, Stuttgart
Draenert in Museen
DRAENERT steht mit seinen außergewöhnlichen Möbeln in vielen namhaften Museen der Welt. Mit der Kollektion der Artefakte werden Fragen des Stils und der Funktion gleichsam verfeinert, überhöht. Es entstehen Objekte, die sich den Maßstäben herkömmlicher Möbel entziehen, diese sprengen und somit auf der Suche nach dem Wesen dieser Zeit zu relevanten Zeugnissen werden, die international und über alle Grenzen hinweg bestehen.
Schreibsekretär F1 der Architekten Berghof, Landes, Rang, Frankfurt
Victoria & Albert-Museum, London Museum für angewandte Kunst, Köln Landesmuseum, Stuttgart Staatliche Kunstsammlungen, Kassel Kestner-Museum, Hannover
Kunstschrank F2 der Architekten Berghof, Landes, Rang, Frankfurt
Museum für angewandte Kunst, Köln Wanderausstellung Nationalmuseum, Tokyo
Stuhl F3 der Architekten Berghof, Landes, Rang, Frankfurt
Metroplitan Museum of Art, New York Wanderausstellung Nationalmuseum, Tokyo Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt Museum für angewandte Kunst, Köln Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Landesmuseum, Stuttgart
Stuhl "Leonardo" von Oswald Mathias Ungers, Köln
Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum
Stuhl "Vitruv" von Oswald Mathias Ungers, Köln
Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum
Stuhl X1 von Oswald Mathias Ungers, Köln
Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum
Stuhl "Paso doble" von Georg Appeltshauser, Stuttgart
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Grassimuseum, Leipzig
Nurglastisch Modell 1600 von Peter Draenert
Neue Sammlung, München
Pyramidenschrank von Danilo Silvestrin, München Stadtmuseum, München
Chaiselongue "Siestina" von Sus und Axel Müller-Schöll, Stuttgart Landesmuseum, Stuttgart
Tisch und Stuhl "Tango" von András Dozsa-Farkas, München
Neue Sammlung, München Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Tisch "Arcadien" von Trix und Robert Haussmann, Zürich
Horst-Janssen-Museum, Oldenburg
Auszeichnungen
Red Dot 2006
Modell 1640 Twist, designed by Prof. Wulf Schneider und Partner
Red Dot 2006
Modell 1232 Loop, designed by Werner Aisslinger
Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006
Modell G-14 "Quadra-tisch" aus der Kunstmöbelreihe "Electronic Art’, designed by Walter Giers
Red Dot "best of the best" 2004
Modell G-14 "Quadra-tisch" Aus der Kunstmöbelreihe "Electronic Art", designed by Walter Giers
"Interior Innovation Award Cologne 2004"
Kategorie: Best Detail Modell 1400 "Casanova", designed by Georg Appeltshauser
"Interior Innovation Award Cologne 2004"
Kategorie: Classic Innovation Modell 1600 "Nurglas", designed by Dr. Peter Draenert
"Good Design Award 2003"
Athenaeum Chicago, Museum für Architektur und Design Modell 2039 "Piccolino", designed by David Palterer
Den
"Du-Pont"-Preis des Jahres
hat die große Liege "Hommage an Eileen Grey" von Danilo Silvestrin bekommen.
Die Glastische 1010, 1013 und 1015 sind die einzigen deutschen Auszeichnungen im
Weltjahrbuch des Designs 1985
, herausgegeben von Robert A.M. Stern
Die Modelle 1010 "Dreisatz" und 1215 "Lichttisch" gehören zu den