1955 begannen der Fürst zu Bentheim-Tecklenburg und Leo Lübke in Rheda-Wiedenbrück Polstermöbel zu fertigen. Unter dem Namen COR, lateinisch Herz. Denn drei Herzen zieren das fürstliche Wappen des Mitbegründers. Bereits ein Jahr später gab es erste Anerkennung und Auszeichnungen. Der Einzug der COR Möbel in die Wohnungen hatte begonnen. Von den Swinging Sixties (Conseta) über die 70er Jahre (Trio) und die Achtziger (Zyklus) bis heute: Clou, Circum, Pando, Arthe, ...
1954 Im Herbst 1954 gründeten Leo Lübke im Namen seines Sohnes Helmut Lübke und S.D. Adolf Fürst zu Bentheim-Tecklenburg die "Fabrik zur Herstellung von Polstermöbeln". Die Firma wird auf Helmut Lübke eingetragen, der die Geschäftsführung im jungen Alter von 18 Jahren übernimmt und das Unternehmen 40 Jahre erfolgreich leitet.
1959 Michael Bayer entwarf eine Polstergruppe, die aus 5 Elementen bestand und deshalb "QUINTA" genannt wurde. Es war das erste Anbauprogramm dieser Art und erlaubte eine ganz neue und flexible Innenarchitektur.
1964 Der größte Erfolg in der Firmengeschichte wurde 1964 von F.W. Möller entworfen: Conseta, eines der ersten Elementmöbelprogramme überhaupt.
1969 Bereits 1969 begann die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Designer Peter Maly. Damals, relativ unbekannt, entwickelte er für COR die Sitzmöbelgruppe Trinom.
1970 In den siebziger Jahren wurde das Modell Orbis von Luigi Colani eines der erfolgreichsten Modelle.
1972 1972 entstand die Sitzlandschaft Trio vom Schweizer team form ag. Im Jahr 1994, genau 25 Jahre nach dem ersten Entwurf, entstand von den gleichen Designern eine "neue" Trio, die an die Erfolge von damals anknüpfen konnte.
1994 Helmut Lübke übergab die Leitung des Unternehmens an seinen Sohn Leo.
2000 Das Modell Arthe von Prof. Wulf Schneider + Partner gewann den "Roten Punkt für Höchste Designqualität", die beste Auszeichnung, die das Design Zentrum NRW zu vergeben hat. Die Mitarbeiterzahl beträgt nun über 200 Personen.
2002 COR und interlübke eröffnen den ersten gemeinsamen Markenshop in Hannover. In diesem Flagship-Store werden die beiden Marken exklusiv in neuem Ambiente präsentiert. Das Modell Scroll gewinnt kurz nach der Premiere auf der Internationalen Möbelmesse in Köln den red dot: product design award.
2003 Nach Hannover und Köln eröffnen COR und interlübke weitere Markenshops in München, Hamburg, Berlin und Straßburg. Mit COR carpet wird erstmals eine eigene Teppichkollektion vorgestellt.
2004 Das Jahr der Jubiläen. COR wird 50 Jahre und Conseta 40 Jahre. Der Klassiker erhält den interior innovation award in der Kategorie „best classic“. Ein weitere COR+interlübke Shop wird in Berlin eröffnet.
Produkt
COR Möbel bauen auf ein einfaches Prinzip: Nur das Beste ist gut genug. Hochwertige Materialien, Zeit, gutes Augenmaß und viel Geschick sind die Grundlagen dieses Anspruchs. Doch trotz Technisierung kommt das Wertvollste, das ein Möbelmacher besitzt, bei uns nach wie vor zum Einsatz: erfahrene Hände. Präzision, die sich an der Güte jeder einzelnen Naht wie an der liebevollen und fachgerechten Ausführung aller Details erweist. All das garantiert COR Möbeln ein langes Leben und höchste Qualität.
Material
Schon, wenn es um das Material unserer Möbel geht, haben wir unverrückbare Ansprüche. Denn bei der Auswahl von Leder, Stoff, Holz, Edelstahl oder Aluminium zählen nur allerstrengste Kriterien. Selbst erstklassige Qualität nehmen wir lieber noch einmal genau unter die Lupe - ohne Kompromisse.
Ökologie
Ökonomisches Handeln ohne ökologisches Denken? Nicht bei COR. Beleg dafür: das Öko-Audit nach EG-Norm. Sie bestätigte uns schon 1995 und zum zweiten Mal 1998 als erstem Unternehmen der Möbelindustrie, dass unsere Möbel mit größtmöglicher Rücksicht auf Mensch und Natur hergestellt werden. Dazu gehört die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, eine offene Umweltkommunikation, umweltverträgliche Materialbeschaffung und Logistik, die Vermeidung bzw. Verringerung von Emissionen und Abfällen sowie das Recycling. Damit Umweltschutz mehr ist als nur ein schönes Wort: eine weitere Qualität schöner Möbel. Von COR.
Design
Was nützen Material, Verarbeitung und Funktion, wenn das Äußere nicht stimmt? Schließlich ist gerade die Form ein entscheidendes Stück Qualität. Deshalb ist unser Design zeitgemäß - aber nicht zeitgeistig -, funktional, rein und eigenständig. So brachten namhafte Designer Formen aufs Papier, die inzwischen als Kulturgut dastehen. Das zeigen zahlreiche Auszeichnungen (zum Beispiel vom Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen). Und die Tatsache, dass einige unserer Stücke heute als Klassiker ihren Platz einnehmen. Der Grund: Wir bleiben uns einfach treu. Unserer Linie, unseren Designern und nicht zuletzt unseren Kunden.