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Design in Formholz


Design in Formholz
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Sperrholz ist in der Entwicklung des modernen Möbels nicht mehr wegzudenken. In einem Prozess mehrfach kreuzweise übereinander geleimter Furnierlagen entsteht aus einem natürlichen ein technischer Werkstoff, der die physischen Eigenschaften des Rohmaterials verändert, erweitert und individualisiert. Durch die Möglichkeit des Biegens und des Formpressens sind den gestalterischen Möglichkeiten kaum noch Grenzen gesetzt.
Die ersten erfolgreichen Experimente der künstlichen Verformung von Holz machte Michael Thonet, der bereits 1841 seine Bugholzmöbel patentieren lies.
Der finnische Architekt Alvar Aalto brachte Sperrholz 1933 in die nächste Entwicklungsstufe.
Sein Armchair 41 war der erste ‘unverwüstliche’ Sperrholz Stuhl mit einem im eigenen Rahmen eingehängtem Sitz aus einem Stück und ist heute noch bei Artek in Produktion. .
Charles und Ray Eames reizten die Möglichkeit des neuen Werkstoffes bis zur Vollendung aus und entwarfen in den 50-ern abstrakte Skulpturen, Kindermöbel und nicht zuletzt den berühmten Lounge Chair.
In den 60-er und 70-er Jahren verlor das Material durch das Aufkommen von Plastik an Gefallen. Jedoch in den späten 80-ern griff Jasper Morrison das Thema wieder auf.
Sein Plywood Chair wird seit dem von Vitra hergestellt.
Das so viele Formholz Möbel zu den beliebten Designklassikern zählen, liegt an den natürlichen Qualitäten des so durch und durch technischen Werkstoffes.