Querkraft

Wien | Seit 1998 | Angestellte 12

Museum Liaunig

Neuhaus/Suha | Österreich | Realisiert 2006-2008

Querkraft-Museum Liaunig
Fotograf: lisa rastl- querkraft
Querkraft-Museum Liaunig
Fotograf: lisa rastl- querkraft
Querkraft-Museum Liaunig
Fotograf: lisa rastl- querkraft
Ort
Das Museum Liaunig liegt auf einem auf zwei Seiten stark abfallenden Hochplateau. Ein präziser Einschnitt ins Gelände eröffnet neue Bezüge zur Umgebung.

Zeichen
Eingebettet ins Hochplateau liegt das Museum wie eine Skulptur in der Landschaft. Vom langgestreckten Museumsbau bleibt lediglich ein kleiner Teil sichtbar.
Der ins Plateau geschnittene Museumskörper durchbricht eine dicht bewaldete Böschung und gibt auf einer Seite den Blick auf die 70 Meter darunter liegende Drau frei.
Auf der Seite der Bundesstrasse ragt der Baukörper weit über eine steile Böschung hinaus und macht so das Museum für die ankommenden BesucherInnen sichtbar.

Schaudepot
Die Eingangszone des Museums orientiert sich in Richtung des Ortszentrums Neuhaus und zum darüber liegenden markanten historischen Schloss des Auftraggebers hin.
Das umfangreiche Schaudepot ist einer der Hauptbereiche des Museums. Über die gesamte Länge des flach ansteigenden Zugangs zur grossen Ausstellungshalle begleitet der 'Weinkeller der Kunst' die BesucherInnen auf dem Weg zur Ausstellung. Der unterirdische Baukörper bietet die Möglichkeit, untershciedliche exponate auf Depotauszügen durch wechselnde Beleuchtung zu inszenieren.

Kunsthalle
Der Kern der Anlage ist die 160 Meter lange tageslichtdurchflutete Ausstellungshalle mit den angeschlossenen Terrassen.
Der durchgehend 13 Meter lange und 7 Meter hohe Raum ist mit Bogenschalen aus dem Industriebau gedeckt, transluzente Elemente bieten Tageslichtbeleuchtung. Die Halle ist mit mobilen Ausstellungswänden bespielbar.

Grafiksammlung und Goldsammlung
Der tageslichtfreie, leicht konisch geschnittene Raum der grafischen Sammlung liegt entlang des rampenförmigen Zugangs, wird direkt von der Haupthalle erschlossen und orientiert sich Richtung Eingang. Ein Fenster Richtung Neuhaus am Ende des Grafikrundganges gibt den Blick aufs Foyer frei.
Die Goldsammlung ist ein eigenständiger Baukörper, der durch einen schmalen Zugang erschlossen wird. Eine Lichtinstallation von Brigitte Kowanz begleitet den Weg zur unterirdisch gelegenen Sammlung.

Effizienz und Nachhaltigkeit
Auf teure Fassadenflächen wird verzichtet, das Objekt wird grösstenteils eingegraben. Der Aushub wird nicht verführt, sondern am Grundstück verteilt. Industrielle Materialien wie Beton, Glas und Blech dominieren die sichtbaren Flächen des Museums. Die Einbettung ins gleichmässig temperierte Erdreich sichert eine energieeffiziente Betriebsführung. Die Beheizung erfolgt durch eine Wärmepumpe. Oberlicht ersetzt weitestgehend das Kunstlicht.

Designteam:

Projektleitung: Erwin Stättner
Mitarbeit: Sandra Denk, Dominique Dinies, Vera Kittler, Janine Hochrieser, Jan Geldermann, Charlotte Lieske, Tobias Colz, Petra Meisenbichler, Dana Rakova

Projektpartner:

Generalplaner: Werkstatt Wien
Ausführungsplanung: Querkraft ZT Gmbh
Tragwerksplanung: Werkraum Wien
Bauphysik: Dr. Pfeiler GmbH
Haustechnik: Strabag Technik
Tageslichtsimulation: Klaus Pokorny
Begleitende Kontrolle: fcp
Querkraft-Museum Liaunig
Fotograf: lisa rastl- querkraft
Querkraft-Museum Liaunig
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Querkraft-Museum Liaunig
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Verwendete Produkte



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