Der Terrazzo ist (seit der Antike) eine Steingusstechnik, welche nach Entwürfen, Formen und Farben aus mineralischen Werkstoffen fugenlos verarbeitet werden und durch seine Zusammensetzung aus Zement und Gesteinzuschlägen eine Steinstruktur bildet.
In der neolithischen Kultur lassen sich in Rundhäuser und Felskammergräber die ersten Terrazzoböden nachweisen.
Das Fugenlose verleiht dem Terrazzo seinen besonderen Charakter.
Der traditionelle Terrazzo besteht aus einem Bindemittel wie Zement und ausgesuchten Zuschlägen und gegebenenfalls Pigmenten, um die Farbigkeit zu bestimmen.
Terrazzo ist emissionsfrei und belastet die Umwelt in keiner Weise mit Schadstoffen. Neben homogenen Flächen gibt es auch aufwendiger gearbeitete Objekte und Flächen, in denen verschiedene Felder und Muster aus Mosaiksteinen eingearbeitet werden.
Nach dem Aushärten wird er diamantgeschliffen und poliert bis er seinen Steinglanz erreicht hat. Terrazzo eignet sich wegen der guten Wärmeleitfähigkeit sehr gut zum Einbau von Fußboden-Heizungen. Auf Grund hervorragender Gebrauchseigenschaften wie lange Lebensdauer, leichte Pflege und Hygiene, ist der Terrazzo als Nutzstein zu schätzen, und beispielsweise in Krankenhäusern, in Betrieben der Lebensmittelherstellung, der pharmazeutischen Industrie usw. vorzufinden.
Um 1900 war der Terrazzo wieder ein beliebtes Material für Fußböden in Küchen und Hauseingängen. Durch das Anfertigen von Platten kann der Terrazzo als Bodenplatte verlegt werden und nach Sondergrößen wie Arbeitsplatten gefertigt werden.
Er bietet sich an für Bodenbeläge, Platten, Fliesen und Formenteile in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.
Da der Terrazzo und sein Erscheinungsbild zeitlos sind, werden die Eigenschaften und Anwendungen regelmäßig geprüft, so dass mit dem heutigen technologischen Fortschritt weiterführende Qualitäten untersucht werden. Durch Dichtigkeit und Oberflächenqualität ist er problemlos durch seine hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit als Formenteil für den Außenbereich einsetzbar.